<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005</id><updated>2012-02-09T16:35:00.912+01:00</updated><title type='text'>Praxis Günter Drechsel</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>223</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-6088952718334680865</id><published>2012-02-09T16:35:00.001+01:00</published><updated>2012-02-09T16:35:00.932+01:00</updated><title type='text'>Klärt das Internet auf - oder verwirrt es?</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie relevant ist das Web für Patienten? Fast unumgänglich, um Informationen zu bekommen, sagen die Kassen. Es gibt auch ganz andere Stimmen.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von Sunna Gieseke&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;BERLIN. Immer mehr Versicherte nutzen das Internet, um vor einem Arzttermin Informationen über Diagnosen und Therapien zu suchen. Doch hier sei Vorsicht geboten, warnen Fachleute. &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Zu viele Informationen können für die Patienten schädlich sein", sagte Stefan Etgeton, Gesundheitsexperte bei der Bertelsmann Stiftung, anlässlich der Veranstaltung "Kassengipfel 2012" in Berlin. Die Infos aus dem Netz könnten den Patienten letztlich verwirren.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch nach einem Arzttermin setzten Patienten immer häufiger auf Hilfe im Internet, sagte AOK-Chef Jürgen Graalmann. Viele verstünden nicht, was ihnen der Arzt erkläre und suchten entsprechende Informationen im Netz. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aus seiner Sicht sind Übersetzungsportale nach dem Motto "Arzt-Deutsch" ein Beleg dafür, dass es in der Kommunikation zwischen Arzt und Patient noch erhebliches Verbesserungspotenzial gebe. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Ist der Patient mit der Kommunikation des Arztes zufrieden, empfiehlt er ihn auch weiter", so Graalmann. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;In Kürze können auch Zahnärzte bewertet werden&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das sei auch in dem Projekt Arztnavigator der Kasse belegt worden. Hier können die Versicherten in der standardisierten Befragung etwa angeben, ob der Arzt sie in Entscheidungen einbezieht, ob ihre Intimsphäre gewahrt wird oder ob sie den Arzt an Freunde weiterempfehlen würden. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Initiatoren des Arztnavigators sind die AOK und das Projekt Weisse Liste. Inzwischen sind auch die Barmer GEK und die Techniker Krankenkasse mit an Bord. Damit können rund 38 Millionen gesetzlich Versicherte ihren Ärzten online ein Zeugnis ausstellen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie Jürgen Graalmann beim "Kassengipfel 2012" bekannt gab, sollen die Versicherten in Kürze auch Zahnärzten online ein Zeugnis ausstellen können.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vorbehalte der Ärzte gegen Arztnavigator ausgeräumt&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anfänglich habe es "große Vorbehalte in der Ärzteschaft gegen den Arztnavigator" gegeben, erläuterte Graalmann. Diese habe man ausräumen können: "Die Ergebnisse werden erst veröffentlicht, wenn mindestens zehn Bewertungen für einen Arzt vorliegen." &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dadurch solle eine einseitige Darstellung verhindert werden. Zudem werde auf Freitextfelder verzichtet. Somit sei Schmähkritik gegen Ärzte nicht möglich.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aus Sicht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) überschätzen die Kassen die Relevanz solcher Bewertungsportale. Nur zehn Prozent der Versicherten nutzten sie für ihre Suche nach einem Arzt. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das habe eine Versichertenbefragung der KBV aus dem vergangenen Jahr belegt, sagte KBV-Sprecher Roland Stahl der "Ärzte Zeitung".&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-6088952718334680865?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/6088952718334680865/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/02/klart-das-internet-auf-oder-verwirrt-es.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/6088952718334680865'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/6088952718334680865'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/02/klart-das-internet-auf-oder-verwirrt-es.html' title='Klärt das Internet auf - oder verwirrt es?'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-6492399919306956508</id><published>2012-02-09T16:33:00.001+01:00</published><updated>2012-02-09T16:33:14.074+01:00</updated><title type='text'>Zwangsstörung: Patienten für Studie gesucht</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;NEU-ISENBURG (eb). Die Abteilung für Klinische Neuropsychologie an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) sucht Teilnehmer für eine internetgestützte Studie. &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es wird untersucht, inwieweit ein Selbsthilfeprogramm und Informationsvermittlung zum Störungsbild (sogenannte Psychoedukation) bei Zwangsstörungen hilfreich sein können. Teilnehmer erhalten nach Zufallsprinzip entweder Materialien zur Psychoedukation oder zur Selbsthilfe.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Infos auf:&lt;a target='_blank' href='http://unipark.de/uc/selbsthilfeprogramm_zwang/'&gt; http://unipark.de/uc/ selbsthilfeprogramm_zwang/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-6492399919306956508?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/6492399919306956508/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/02/zwangsstorung-patienten-fur-studie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/6492399919306956508'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/6492399919306956508'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/02/zwangsstorung-patienten-fur-studie.html' title='Zwangsstörung: Patienten für Studie gesucht'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-6260358232180093581</id><published>2012-02-09T16:32:00.001+01:00</published><updated>2012-02-09T16:32:27.572+01:00</updated><title type='text'>Smartphone: Therapeut in der Hosentasche</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;CHICAGO (eis). Ein experimentelles Smartphone erkennt bei seinem Träger Symptome von Depressionen und schlägt Betroffenen Gegenmaßnahmen vor, etwa einen Freund zu besuchen. &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Technik namens Mobilyze! habe bereits in einer Pilotstudie gezeigt, dass sie Depressions-Symptome lindert, &lt;a target='_blank' href='http://www.northwestern.edu/newscenter/stories/2012/02/therapist-phone-mohr.html'&gt;berichtet die Northwestern University Feinberg School of Medicine.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sensoren des Geräts registrieren Aufenthaltsort, Aktivitätslevel sowie sozialen Kontext und vergleichen die Werte mit den normalen Mustern eines Patienten. So erkenne das Gerät zum Beispiel, ob der Träger stundenlang zu Hause sitzt und grübelt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-6260358232180093581?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/6260358232180093581/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/02/smartphone-therapeut-in-der-hosentasche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/6260358232180093581'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/6260358232180093581'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/02/smartphone-therapeut-in-der-hosentasche.html' title='Smartphone: Therapeut in der Hosentasche'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-3006457199411141065</id><published>2012-02-06T14:46:00.001+01:00</published><updated>2012-02-06T14:46:20.866+01:00</updated><title type='text'>Warnungen vor gesundheitlichen Risiken durch Citalopram und Escitalopram überzogen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Die Wirkstoffe Citalopram und Escitalopram gehören zu den am häufigsten verschriebenen Antidepressiva in Deutschland. Seit neuestem stehen sie im Verdacht, die kardiale Überleitung zu verzögern. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) warnt vor Panikmache.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Pharmaunternehmen Lundbeck und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hatten jüngst auf gesundheitliche Risiken im Zusammenhang mit der Einnahme der Antidepressiva Citalopram und Escitalopram hingewiesen (Rote-Hand-Briefe vom 31.10.2011 bzw. 5.12.2011).&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese können zu Verlängerungen der QT-Zeit führen. Die zugelassene Höchstdosis bei Citalopram wurde deshalb abgesenkt. Besonders bei älteren Patienten oder Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion gelten bei der Verordnung von Citalopram und Escitalopram strengere Behandlungsauflagen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei Vorliegen bestimmter Herzerkrankungen wird nun zu besonderer Vorsicht gemahnt, und Patienten, die andere Arzneimittel, die bekannterweise das QT-Intervall verlängern, dürfen die beiden Antidepressiva gar nicht mehr verordnet werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) rät zu einem rationalen Umgang mit den aktuellen Empfehlungen zur Verordnung von Citalopram und Escitalopram. Die Fachgesellschaft hält den Verzicht auf die Substanzen für eine überzogene Reaktion. Diese seien sichere und gut verträgliche Arzneimittel, heißt es in einer aktuell veröffentlichten Stellungnahme. Die Gabe von Citalopram und Escitalopram in Kombination mit Antipsychotika, die zum Teil selbst die kardiale Überleitung verzögern, ist in der klinischen Praxis weit verbreitet. Eine solche Anwendungsbeschränkung enge, nach Ansicht der medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaft, die klinischen Behandlungsoptionen erheblich ein. Nichtsdestotrotz sei ein besonnener und vorsichtiger Umgang mit Citalopram und Escitalopram bei bestimmten Patientengruppen geboten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Stellungnahme zur QTc-Zeit-Verlängerung unter Citalopram und Escitalopram lesen Sie unter:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://www.dgppn.de/publikationen/stellungnahmen/detailansicht/article/141/zur-qtc-zeit.html'&gt;http://www.dgppn.de/publikationen/stellungnahmen/detailansicht/article/141/zur-qtc-zeit.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kontakt:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prof. Dr. med. Gerhard Gründer&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Universitätsklinikum Aachen RWTH Aachen Pauwelsstraße 30&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;52074 Aachen&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Telefon: 0241-8088415&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fax: 0241-803388415&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href='mailto:ggruender@ukaachen.de'&gt;ggruender@ukaachen.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-3006457199411141065?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/3006457199411141065/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/02/warnungen-vor-gesundheitlichen-risiken.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3006457199411141065'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3006457199411141065'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/02/warnungen-vor-gesundheitlichen-risiken.html' title='Warnungen vor gesundheitlichen Risiken durch Citalopram und Escitalopram überzogen'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-541551368282009271</id><published>2012-02-06T14:45:00.001+01:00</published><updated>2012-02-06T14:45:02.065+01:00</updated><title type='text'>Erwachsene mit ADHS: chaotisch und hektisch</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bei ungefähr zwei Dritteln der Kinder mit ADHS hält die Störung bis ins Erwachsenenalter an. Für sie eignet sich eine multimodale Behandlung. &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Von Gunter Freese&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;BERLIN. Die Aufmerksamkeits defizit- Hyperaktivitätsstörung ADHS manifestiert sich zwar bereits in der Kindheit, persistiert aber bei einem Teil der Patienten bis in die Erwachsenenjahre. &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit steigendem Alter ändern sich die Symptome, sie beeinträchtigen die Erkrankten dennoch in vielen Bereichen des beruflichen wie auch des sozialen Lebens. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seit Juli 2011 ist mit Medikinet adult® erstmals ein Methylphenidat-Präparat für Erwachsene zugelassen und erstattungsfähig.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mangelnde Alltagsorganisation&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Charakteristische Symptome der ADHS mit begleitenden Einschränkungen halten bei ungefähr 70 Prozent der Patienten von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter hinein an, berichtete Professor Martin Holtmann bei einer Veranstaltung des Unternehmens Medice in Berlin. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Allerdings vermindere sich im Altersverlauf die Trias aus motorischer Unruhe, aus Defiziten in der Konzentration und erhöhter Impulsivität, sagte der Ärztliche Direktor der LWL-Klinik Hamm.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Stattdessen berichteten junge Erwachsene mit ADHS fast regelhaft von mangelnder Alltagsorganisation, ineffizienter Arbeitsweise, schlechter Impulskontrolle und emotionaler Labilität . Als ein Beispiel für Probleme jenseits der Kernsymptome nannte Holtmann die im Vergleich zu Kontrollen bis zu 40-fach erhöhte Rate von Teenager-Schwangerschaften unter weiblichen Jugendlichen mit ADHS.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die erfolgreiche Behandlung von Erwachsenen mit ADHS setzt eine gründliche Diagnostik voraus, wie Professor Ernst-Wolfgang Rudolf Retz, Leitender Oberarzt am Institut für Gerichtliche Psychologie und Psychiatrie in Homburg erläuterte. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gab es bereits Symptome von ADHS in der Kindheit?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei Verdacht auf ADHS sei eine besonders sorgfältige Abklärung der Frage nötig, ob in der Kindheit bereits Symptome der ADHS vorgelegen hätten. Retz rät zu validierten ADHS-spezifischen Selbst- und Fremdbeurteilungsverfahren, die eine Dokumentation der Befunde und die Kontrolle des Behandlungsverlaufs erleichterten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erwachsene mit ADHS sollten eine multimo dale Behandlung aus Psychoedukation, Verhaltenstherapie und Pharmakotherapie erhalten, betonte Professor Michael Rösler, Direktor des Instituts für Gerichtliche Psychologie und Psychiatrie in Homburg. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dabei gelte Methylphenidat weltweit als Mittel der ersten Wahl. Rösler berichtete von fünf Meta-Analysen, nach denen Methylphenidat bei Erwachsenen mit ADHS Placebo signifikant überlegen sei. Zwar seien die Effektstärken im Vergleich zu Kindern und Jugendlichen etwas geringer, es gebe aber Hinweise auf einen Dosiseffekt mit besseren Ergebnissen bei höheren Dosierungen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-541551368282009271?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/541551368282009271/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/02/erwachsene-mit-adhs-chaotisch-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/541551368282009271'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/541551368282009271'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/02/erwachsene-mit-adhs-chaotisch-und.html' title='Erwachsene mit ADHS: chaotisch und hektisch'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-4912896865277631161</id><published>2012-02-06T14:26:00.001+01:00</published><updated>2012-02-06T14:26:54.607+01:00</updated><title type='text'>Trauma kann Leben positiv verändern</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:14pt'&gt;&lt;strong&gt;Psychologe: Katastrophen ermöglichen neue Perspektiven&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nottingham (pte/06.02.2012/06:05) Todesfälle, Scheidungen, Krankheiten, Kriege, Terror und Katastrophen lösen bei Betroffenen oft schwere psychische Probleme aus. Doch langfristig können traumatische Ereignisse das Leben auch in positive Richtung steuern. "Vielen Opfern des Schicksals gelingt es, ihre Banden zu Familie oder Freunden zu stärken, sich selbst besser zu kennen, besser an anderen Anteil zu nehmen und neue Perspektiven zu finden", berichtet der britische Psychologe Stephen Joseph von der Universität Nottingham &lt;a href='http://nottingham.ac.uk'&gt;http://nottingham.ac.uk&lt;/a&gt; im pressetext-Interview.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was uns nicht umbringt... &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In seinem Buch "What doesn't kill us" fasst Joseph 20 Jahre Erforschung des "posttraumatischen Wachstums" zusammen. Er untersuchte Überlebende eines 1987 versunkenen Fährschiffes, der "MS Herald of Free Enterprise". Fast alle zeigten Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung, kamen mit ihrem Schicksal kaum zurecht und waren im Job und in ihren Beziehungen stark beeinträchtigt. Bei einer erneuten Untersuchung drei Jahre später bemerkte er jedoch mit Überraschung, dass viele auch Positives berichteten: 46 Prozent bezeichneten ihr Leben nach der Katastrophe als schlechter denn zuvor, fast ebensoviele (43 Prozent) jedoch als besser. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ähnliches zeigten auch die Überlebenden der New Yorker Terroranschläge von 2001 oder jener von Madrid 2004. "Die meisten Menschen wissen, dass sie ihr Leben nicht so weise, verantwortungsvoll, mitfühlend und reif führen, wie sie könnten. Ein Trauma ist wie ein Weckruf zur Reflexion und erlaubt, neue Perspektiven zu sehen. Viele können nicht mehr dort weitermachen, wo sie zuvor waren - was auch gut sein kann", erklärt Joseph. Der US-Radfahrer Lance Armstrong schrieb in seiner Autobiografie sogar "Krebs war das beste, was mir je passiert ist": Nachdem er Hodentumor überlebt hatte, gewann er die Tour de France als bisher Einziger siebenmal in Folge.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nur negativ ist zu wenig &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf eigene Faust schafft man es allerdings kaum, durch posttraumatischen Stress zu wachsen. "Wer weinen muss, braucht einen, der daneben sitzt. Wer sprechen muss, einen Zuhörer und wer Hilfe sucht, Hilfeleistende", so Joseph. Traumaopfern rät er, sich mit anderen auszutauschen. "Oft hilft es zu wissen, dass man mit der schlimmen Erfahrung nicht alleine ist." Zweitens solle man Trauma als Reise verstehen, die trotz allem auch gut verlaufen kann, weshalb man die Augen auch für das Positive offen halten müsse. Freilich gelingt es vielen Traumatisierte nicht, im Sozialleben und Beruf wieder zu funktionieren. Hier sei es wichtig, ärztliche und psychologische Hilfe zu suchen und anzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der britische Psychologe würdigt es als großen Fortschritt, dass in den vergangenen 30 Jahren das Bewusstsein und Angebot für professionelle Traumabehandlung stark gewachsen ist. Dennoch übt er auch Kritik an der eigenen Zunft, die er als "posttraumatische Industrie" bezeichnet. "Wer nur nach der posttraumatischen Belastungsstörung sucht, hilft damit nicht, sondern schafft damit eher eine selbsterfüllende Prophezeiung. Ausgewogene Unterstützung muss auch der Möglichkeit Platz geben, dass am Ende des Tunnels Licht ist."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Leben neu denken &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und für alle, die das Schicksal verschont hat: Fürs Leben lernen kann man auch ohne Tragödie, betont Joseph. "Man braucht kein Trauma als Weckruf, um sein Leben sinnvoller zu gestalten. So wie der Geizhals Ebenezer Scrooge in Dickens 'A Christmas Carol' nach dem Besuch nächtlicher Geister die Welt anders wahrnimmt und ein weiches Herz zeigt, kann schon die Vorstellung von Schicksalsschlägen und Verlusten sowie Anteilnahme zu besserer Reflexion verhelfen." Leicht sei dieser Weg allerdings nicht - denken doch viele bei drohenden Gefahren bloß an den Abschluss einer Versicherung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Link zum Buch: &lt;a href='http://www.whatdoesntkillus.com'&gt;http://www.whatdoesntkillus.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-4912896865277631161?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/4912896865277631161/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/02/trauma-kann-leben-positiv-verandern.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4912896865277631161'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4912896865277631161'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/02/trauma-kann-leben-positiv-verandern.html' title='Trauma kann Leben positiv verändern'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-850294608205148901</id><published>2012-01-30T14:53:00.001+01:00</published><updated>2012-01-30T14:53:44.731+01:00</updated><title type='text'>Entwarnung: Hirndoping an Unis kaum verbreitet</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ritalin-Masseneinnahme nur Zeitungsente, zeigt Studie&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hannover (pte/30.01.2012/13:59) Studenten sind keine Hirndoper, wie dies Medien in den vergangenen Jahren auf Basis einzelner Fallbeispiele öfters erkennen wollten. Bloß die wenigsten greifen zu Pillen, die die kognitive Leistung steigern oder den Leistungsdruck besser ertragen lassen, zeigt die erste repräsentative Erhebung zum Thema, die das HIS-Institut für Hochschulforschung (HIS-HF) &lt;a href='http://his.de'&gt;http://his.de&lt;/a&gt; im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) erstellt hat. Höchstens jeder 20. Studierende dopt, während die große Mehrheit keine Erfahrungen damit hat, so das Ergebnis. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Jeder 20. betroffen &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Basis dieser Aussage ist eine Online-Befragung von 8.000 Studierenden. Als "Hirndoping" werteten die Forscher, wenn die Befragten verschreibungspflichtige Medikamente, Schmerzmittel, Beruhigungsmittel, Psychostimulanzien oder Aufputschmittel einnahmen, um dadurch Studienanforderungen besser zu bewältigen. Bloß fünf Prozent der Befragten hatten Erfahrung damit, berichtet Studienautor Jonas Poskowsky. "Es gibt keinen Boom, auch wenn frühere Vergleichsdaten noch fehlen. Schon immer versuchten manche Studenten, sich auf verschiedene Weise auf die Sprünge zu helfen."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Hauptgrund: Lampenfieber &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Interessante Einblicke lieferte jedoch auch die Frage nach der Motivation der kleinen Gruppe der Dopenden: Der Hauptgrund für die Einnahme ist nicht die Steigerung der geistigen Leistung, sondern vielmehr die eigene Nervosität oder das Bekämpfen von Lampenfieber. Etwa jeder Zweite aus dieser Gruppe gab an, das Gehirn in Zeiten der Vorbereitung für Prüfungen oder generell bei Stresserleben zu putschen, die Einnahme für die Prüfung selbst kam laut der Erhebung seltener vor.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zusammenhänge mit der Persönlichkeit liegen laut Ansicht der Forscher auf der Hand. Denn Hirndoper zeigen sehr hohe Werte bei Neurotiszismus, der sich durch Nervosität, Anspannung, Unsicherheit und eine stärkere Reaktion auf Stress manifestiert. Auch geringe Gewissenhaftigkeit trägt dazu bei, zeigt sich besonders bei männlichen Hirndopern. Ältere Studierende sind eher betroffen als Jüngere, besonders jedoch Studierende aus Veterinärmedizin (18 Prozent) und Sport (14 Prozent). Die abstinentesten Fächer sind Mathematik, Informatik, Geowissenschaften und Physik mit jeweils drei Prozent. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kaffee ist Soft-Doping &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als eine Vergleichsgruppe erhoben die HIS-Forscher auch jene der "Soft-Enhancer". Diese nehmen "weiche" Mittel wie Vitaminpräparate, homöopathische und pflanzliche Substanzen oder Koffein, um dasselbe Ziel zu erreichen. Fünf Prozent - vor allem Studentinnen - gehören dieser Gruppe an.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Download der Originalstudie unter &lt;a href='http://www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201201.pdf'&gt;http://www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201201.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-850294608205148901?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/850294608205148901/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/01/entwarnung-hirndoping-unis-kaum.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/850294608205148901'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/850294608205148901'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/01/entwarnung-hirndoping-unis-kaum.html' title='Entwarnung: Hirndoping an Unis kaum verbreitet'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-8973015211729657535</id><published>2012-01-30T14:52:00.001+01:00</published><updated>2012-01-30T14:52:05.663+01:00</updated><title type='text'>Die Ritalin-Legende: Wie verbreitet ist Hirndoping unter Studierenden?</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Seit einigen Jahren häufen sich Medienberichte, wonach immer mehr Studierende zu Pillen greifen, um ihre Leistung zu steigern oder um Leistungsdruck und Prüfungsstress besser standhalten zu können. Belastbare Daten über die Verbreitung von und die Motivation für Hirndoping unter Studierenden lagen bislang für Deutschland jedoch nicht vor. Entsprechende Berichte beruhten daher in der Regel auf Fallbeispielen oder Beobachtungen von Lehrenden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Untersuchung des HIS-Instituts für Hochschulforschung (HIS-HF) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) liefert nun erstmals repräsentative Erkenntnisse darüber, wie viele Studierende leistungssteigernde Mittel einnehmen und in welchen Situationen sie dies tun. Ein zentrales Ergebnis der heute erschienenen Studie ist, dass Hirndoping unter Studierenden keineswegs so verbreitet ist, wie es die mediale Aufmerksamkeit für das Thema suggeriert: Etwa fünf Prozent der Studierenden in Deutschland sind demnach zu den "Hirndopenden" zu zählen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erst diesen Sommer titelte die Zeitung "Die Welt": "Hirndoping mit Pillen wird zum Massenphänomen". Für Studierende kann die These eines neuen "Massenphänomens" allerdings nicht bestätigt werden. Laut der Studie "Formen der Stresskompensation und Leistungssteigerung bei Studierenden" hat die große Mehrheit der Studierenden keine Erfahrung mit dem Hirndoping. Für die Untersuchung wurden die Angaben von knapp 8.000 Studierenden ausgewertet, die im Wintersemester 2010/11 an einer Online- Befragung teilgenommen hatten. Etwa fünf Prozent der Studierenden betreiben nach Definition der Studie Hirndoping, d. h. sie nehmen verschreibungspflichtige Medikamente, Schmerzmittel, Beruhigungsmittel, Psychostimulanzien oder Aufputschmittel ein, um die Studienanforderungen besser bewältigen zu können. Die große Mehrheit greift allerdings selten bis sehr selten zu derartigen Mitteln. Weitere fünf Prozent der Studierenden zählt die Studie zur Gruppe der "Soft-Enhancenden". Dies sind Studierende, die "weiche" Mittel wie Vitaminpräparate, homöopathische und pflanzliche Substanzen, Koffein o. Ä. konsumieren, um ihre Leistungen zu steigern.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Männer und Frauen greifen zu ähnlich hohen Anteilen auf Hirndoping zurück, um das Studium besser zu bewältigen. Unter den "Soft-Enhancenden" ist der Anteil der Studentinnen jedoch deutlich größer. Hirndoping tritt darüber hinaus bei älteren Studierenden eher auf als bei jüngeren. Der höchste Anteil an Hirndopenden findet sich mit 12 % in der Gruppe der 28- bis 29-Jährigen. Hirndoping ist vor allem unter Studierenden der Studienbereiche Veterinärmedizin (18 %) und Sport/Sportwissenschaft (14 %) verbreitet. Am seltensten greifen Studierende der Studienbereiche Mathematik/Informatik und Geowissenschaften/Physik (je 3 %) zu pharmakologischen Mitteln der Leistungssteigerung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Autor(inn)en der Studie, Dr. Elke Middendorff, Jonas Poskowsky und Wolfgang Isserstedt, konnten zeigen, dass die Bereitschaft zur Einnahme leistungssteigender Mittel mit bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen einhergeht. So haben Hirndopende doppelt so häufig (sehr) hohe Neurotizismuswerte wie Studierende, die nicht zu den entsprechenden Mitteln greifen. Für Menschen mit (sehr) hohen Neurotizismuswerten sind Eigenschaften wie Nervosität, Anspannung, Unsicherheit und eine stärkere Reaktion auf Stress kennzeichnend. Insbesondere männliche Hirndopende weisen zudem eine geringere Gewissenhaftigkeit auf.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Besonders wichtig war es für uns, mehr über die Motive der Studierenden für die Einnahme leistungssteigernder Mittel zu erfahren, denn sie sind entscheidend dafür, welche Mittel konsumiert und in welchen Situationen sie konsumiert werden", erläutert Projektleiterin Dr. Elke Middendorff.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Wie unsere Befragung ergab, greifen Studierende besonders häufig zu Hirndoping, um Nervosität und Lampenfieber zu bekämpfen. Erst an zweiter Stelle steht das Ziel, die geistige Leistung zu steigern." Leistungsbeeinflussende Mittel werden am häufigsten zur Vorbereitung auf Prüfungen eingesetzt. Für 55 % der hirndopenden Studierenden ist das eine typische Anwendungssituation. Fast ebenso viele (53 %) greifen bei generellem Stress zu leistungssteigernden Substanzen. Die eigentliche Prüfungssituation ist für 45 % der hirndopenden Studierenden der Anlass für die Einnahme entsprechender Mittel.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Unsere Studie ist eine Momentaufnahme und lässt lediglich Aussagen über die Situation im Wintersemester 2010/11 zu. Wir haben nun erstmals Kenntnis über die Verbreitung leistungssteigernder Mittel unter Studierenden und über die Gründe, warum Studierende zu solchen Mitteln greifen. Ob der Anteil der Studierenden, der Hirndoping betreibt, in Deutschland steigt, kann erst eine Wiederholungsbefragung zeigen", betont Middendorff.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Publikation "Formen der Stresskompensation und Leistungssteigerung bei Studierenden" (HIS:Forum Hochschule 1|2012) steht Interessierten als PDF- Download unter &lt;a href='http://www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201201.pdf'&gt;www.his.de/pdf/pub_fh/fh-201201.pdf&lt;/a&gt; kostenlos zur Verfügung. Eine Printversion kann gegen eine Schutzgebühr von 20 Euro direkt bei der HIS Hochschul-Informations-System GmbH bestellt werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nähere Auskünfte:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. Elke Middendorff&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel: 0511 1220-194&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href='mailto:middendorff@his.de'&gt;middendorff@his.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jonas Poskowsky&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel.: 0511 1220-485&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href='mailto:poskowsky@his.de'&gt;poskowsky@his.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wolfgang Isserstedt&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel.: 0511 1220-208&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href='mailto:isserstedt@his.de'&gt;isserstedt@his.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Pressekontakt:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Theo Hafner&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel.: 0511 1220-290&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href='mailto:hafner@his.de'&gt;hafner@his.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tanja Meister&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel: 0511 1220-384&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href='mailto:meister@his.de'&gt;meister@his.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-8973015211729657535?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/8973015211729657535/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/01/die-ritalin-legende-wie-verbreitet-ist.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/8973015211729657535'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/8973015211729657535'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/01/die-ritalin-legende-wie-verbreitet-ist.html' title='Die Ritalin-Legende: Wie verbreitet ist Hirndoping unter Studierenden?'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-4816245408622671095</id><published>2012-01-12T13:36:00.001+01:00</published><updated>2012-01-12T13:36:55.219+01:00</updated><title type='text'>ADHS: Debatte um Physiotherapie oder Psychopille</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:14pt'&gt;&lt;strong&gt;Dresdner Forscher vergleichen Therapieformen bei unruhigen Kindern&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dresden (pte/12.01.2012/06:05) Ärzte und Wissenschaftler der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden &lt;br/&gt;&lt;a href='http://uniklinikum-dresden.de'&gt;http://uniklinikum-dresden.de&lt;/a&gt; erforschen Therapien für Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörungen (ADHS). Diese können mit Physiotherapien und Medikamenten behandelt werden. Eine ganz andere Form ist das Elterntraining. Die Mediziner vergleichen diese drei Formen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Medikamente oft erste Wahl &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Bisher hat niemand einen Vergleich zwischen den Therapieformen gemacht. Medikamente sind schneller im Einsatz als andere Therapieformen", erklärt Holger Ostermeyer, Sprecher des Universitätsklinikums, gegenüber pressetext. Die Wirksamkeit von physiotherapeutischen Programmen bei Kindern mit ADHS und motorischen Beeinträchtigungen ist noch nicht hinreichend untersucht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Forscher möchten herausfinden, welche Fortschritte Kinder machen, die zwei Monate lang zweimal pro Woche jeweils 45 Minuten dieses physiotherapeutische Programm absolvieren. Die Ergebnisse werden verglichen mit den Verbesserungen in der Motorik als auch den Fortschritten in der Aufmerksamkeit, die sich bei ADHS-Patienten allein durch die Gabe des Methylphenidat-Medikaments einstellen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beide Gruppen werden mit einer dritten Patientengruppe verglichen. In dieser Gruppe werden die Eltern im Umgang mit ihren oft sehr schwierigen Kindern geschult. "Viele unserer Patienten fallen nicht nur durch ihre Zappeligkeit und ihre Konzentrationsschwächen auf, sondern haben auch große Probleme beim Schreiben oder anderen feinmotorischen Bewegungen wie dem Binden einer Schleife.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wirkstoff Methylphenidat umstritten &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Viele Kinder sind oft von Koordinationsproblemen betroffen, so dass sie sich beim Lernen komplexerer Bewegungsabläufe wie Ballwerfen und Fahrradfahren schwer tun. Sie bewegen sich verkrampft und sind verspannt. Dadurch werden sie noch mehr zu Außenseitern", berichtet Sina Wanderer. Die Psychologin gehört zum Team der Kinder- und Jugendpsychiatrie, das die ADHS-Patienten ambulant und tagesklinisch therapiert.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit der Einschulung spitzt sich die Situation zu: Die hyperaktiven Kinder können sich nicht in den Ablauf des Unterrichts integrieren. Sie haben auch Schwierigkeiten, sich über eine längere Zeit zu konzentrieren und still zu sitzen. Bei Eltern und auch Lehrern drängt sich meist schon im ersten Schuljahr die Vermutung auf, dass die zappeligen, unausgeglichenen Kinder unter einer ADHS leiden könnten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei einem Drittel bestätigt sich dieser Verdacht. Die Frage nach einer erfolgversprechenden Therapie löst oft große Kontroversen aus: Der Wirkstoff Methylphenidat, der unter anderem im Medikament "Ritalin" enthalten ist, wird oft von Ärzten verschrieben, stößt als Psychostimulanzie jedoch auf die Skepsis von Eltern und auch einigen Medizinern.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-4816245408622671095?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/4816245408622671095/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/01/adhs-debatte-um-physiotherapie-oder.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4816245408622671095'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4816245408622671095'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/01/adhs-debatte-um-physiotherapie-oder.html' title='ADHS: Debatte um Physiotherapie oder Psychopille'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-26962479225010951</id><published>2012-01-12T11:36:00.001+01:00</published><updated>2012-01-12T11:36:45.762+01:00</updated><title type='text'>Behandlung von ADHS von Vorurteilen befreien</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Entwicklung ist beunruhigend:&lt;/strong&gt; Immer mehr Kinder zeigen bereits in den ersten Schulklassen psychische Auffälligkeiten mit Symptomen von Konzentrationsstörungen und motorischer Hyperaktivität. Jungen sind häufiger betroffen als Mädchen. Die Stiftung Kindergesundheit fordert ganzheitliche Therapien, die je nach Situation des Kindes sowohl die medikamentöse Behandlung als auch psychoedukative und psychotherapeutische Maßnahmen umfassen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach einer Ende 2011 veröffentlichten Untersuchung aus Bayern zeigen bei der Einschulung 13 Prozent der Jungen und acht Prozent der Mädchen Symptome von Konzentrationsstörungen und motorischer Hyperaktivität. In der vierten Klasse sind 18,8 Prozent der Jungen und 9,6 Prozent der Mädchen betroffen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sind alle diese Kinder krank? Welche unter ihnen benötigen Hilfe? Und welche Hilfen, Therapien und Förderung brauchen sie wirklich?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese Fragen waren Gegenstand eines wissenschaftlichen Symposiums der Stiftung Kindergesundheit, das in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinderhilfe e.V. im Dezember 2011 in München stattfand. Das Symposium stand unter dem Motto: "ADHS in unserer Gesellschaft – wie wir damit umgehen können".&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Thema ist brisant: Wenn Kinder mit Medikamenten behandelt werden, um ihr Verhalten zu beeinflussen, wird die Öffentlichkeit hellhörig. Obwohl die ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Störung mit Hyperaktivität) als international am besten untersuchte Störung der Kinderpsychiatrie gilt, mit weit über 6.000 publizierten Studien, wird die Diskussion oft ideologisch und emotional geführt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;"Die Störung ist real und seine Existenz längst nicht mehr umstritten.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Durch die volkstümliche Bezeichnung ‚Zappelphilipp' wird das Problem lediglich verniedlicht", sagt Professor Dr. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit. "Die betroffenen Kinder sind oft aufgedreht, entwickeln einen fast aggressiven Bewegungsdrang, sind aufbrausend, können leicht ausrasten und mit ihren unvermittelten Wutausbrüchen Eltern, Spielkameraden und Lehrer zur Weißglut bringen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Andere können sich nicht konzentrieren, scheinen nicht zuhören zu können, sind leicht ablenkbar, vergessen viel. Die Familien sind verzweifelt und die Schule kapituliert vor der Herausforderung".&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf dem Münchner Symposium suchten ausgewiesene Experten die Antwort auf wichtige Fragen: Sind Eltern und Lehrer im Umgang mit ADHS überfordert?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie können Fehldiagnosen und falsche Behandlungen vermieden werden? Wie können Ärzte wirksam behandeln, und wann ist die Unterstützung durch Psychologen ratsam?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kinder- und Jugendpsychiater Professor Dr. Martin H. Schmidt vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim wies den häufig erhobenen Vorwurf zurück, dass nicht das Kind das Problem sei, sondern die Industriegesellschaft, die keine unruhigen Kinder dulde und dass nur deshalb die Kinder auf eine von Erwachsenen vorgeschriebene Norm gedrillt werden sollen. Er betonte: Kinder mit ADHS gibt es nicht nur in reichen Ländern, sondern auch in Uganda und China, in Südafrika, Puerto Rico oder Mexiko.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beginn schon im Vorschulalter&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das größte Problem liegt in der gestörten Konzentrationsfähigkeit mit Beginn schon im Vorschulalter: Das Kind wechselt die Spiele schnell, weiß oft nicht, was es machen soll und hat dann schlechte Laune. Das Zusammenspiel mit anderen Kindern ist oft gestört, weil das Kind die Spielregeln nicht einhält, es ist ungestüm und frech und wird schon bald von anderen Kindern gemieden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Es geht um bessere Chancen fürs Kind&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Professor Schmidt unterstreicht jedoch: "Es geht nicht darum, die Kinder brav zu machen, sondern darum, ihre Chancen zu ihrer persönlichen Entfaltung zu erhalten. Die Kinder haben ein Recht auf eine Behandlung, die ihnen eine ungestörte Entwicklung ermöglicht. Wird ihnen nicht geholfen, droht das Scheitern in der Schule, die Zuweisung zu einer Förderschule oder die Entwicklung sozial unangepassten Verhaltens".&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kinder mit einer diagnostizierten ADHS gehen zu 60 Prozent seltener aufs Gymnasium als unbelastete Kinder. Das sei ungerecht, sagt Professor&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schmidt: "Darf man ihnen den Weg ins Gymnasium verwehren, ihnen also eine Ausbildung zumuten, die ihren Fähigkeiten nicht angemessen ist, nur um eine Behandlung mit Stimulanzien zu vermeiden? Die Verantwortlichen müssen nicht nur abwägen, ob das beim individuellen Schüler ethisch vertretbar ist, sondern die Gesellschaft muss einen Konsens zu der Frage finden, ob wir es uns ökonomisch leisten können, auf die optimale Ausbildung Begabter mit Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörungen zu verzichten".&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Suche nach Hilfe dauert oft Jahre&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Professor Dr. Manfred Döpfner von der Universität Köln bestätigte: Kinder mit ADHS sind in allen Aspekten des täglichen Lebens signifikant benachteiligt. Sie haben Probleme in der Familie und Schwierigkeiten im sozialen Bereich. In der Schule haben sie mehr Fehltage als ihre Mitschüler, jedes vierte ADHS-Kind zählt zu den Schlusslichtern der Klasse. Auch die Suche nach fachlicher Hilfe ist mühevoll: Die Eltern brauchen im Durchschnitt zwei Jahre, bis sie eine endgültige Diagnose haben. 38 Prozent müssen dazu drei oder mehr Ärzte konsultieren.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach aktuellen Daten haben insgesamt haben 4,8 Prozent aller 3- bis 17-Jährigen eine ärztlich oder psychologisch diagnostizierte Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, Jungen mit 7,9 Prozent wesentlich häufiger als Mädchen (1,8 %). Der große Unterschied zwischen den Geschlechtern besteht in allen Altersgruppen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist nicht leicht, für das einzelne Kind mit einer ADHS die optimale Behandlung zu finden. Die Leitlinie der Kinder- und Jugendärzte empfiehlt eine "multimodale" Therapie, d.h. eine Behandlung mit verschiedenen Bausteinen, bei der Aufklärung und Beratung der Eltern im Vordergrund stehen. Die betroffenen Kinder benötigen eine konsequente Erziehung und eine verständnisvolle Unterstützung von Erzieherinnen und Lehrern. Es sei eine wohnortnahe kontinuierliche, auch kurzfristig zugängliche Betreuung von Patient und Familie nötig. Dies gewährleistet die Möglichkeit der bedarfsorientierten Gesprächstherapie, der Kontaktaufnahme zu Erziehern/Lehrern, der Indikationsstellung zu diagnostischen Maßnahmen, der Durchführung und Kontrolle der medikamentösen Therapie, der Indikationsstellung zu ergänzenden Therapien. Diese therapeutischen Rahmenbedingungen sind am besten in der kinder- und jugendärztlichen Praxis zu erfüllen. Von dort sollte die multimodale Therapie koordiniert werden in Kooperation mit Kinder- und Jugendpsychiatern, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, Heilmittelerbringern u. a., heißt es dazu in der Leitlinie.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Plötzlich kann das Kind ruhig spielen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zur Behandlung der ADHS stehen mittlerweile mehrere Medikamente zur Verfügung, darunter insbesondere das seit über 50 Jahren bewährte Stimulans Methylphenidat (MPH) in verschiedenen Formulierungen, sowie ein weiterer Wirkstoff namens Atomoxetin (ATX). Das damit behandelte Kind bekommt eine Chance, unter besseren Bedingungen zu leben und sein Selbstwertgefühl zu steigern. Mit Hilfe des Medikaments erleben die Kinder geradezu dramatische Entwicklungsfortschritte im motorischen und kognitiven Bereich, da sie unter der Therapie zum ersten Mal in der Lage sind, sich andauernd und konzentriert mit einem Gegenstand zu beschäftigen oder komplexe Rollenspiele durchzuführen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hartnäckig hält sich die Behauptung, die medikamentöse Behandlung des ADHS-Syndroms würde der Entstehung einer Sucht Vorschub leisten. Sie sei jedoch nach dem gegenwärtigen Wissenstand unbegründet, betonten die Experten auf dem Symposium der Stiftung Kindergesundheit in München.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vielmehr belegen neuere Studien, dass im Gegenteil ADHS-Patienten, die medikamentös behandelt wurden, später deutlich seltener Alkohol trinken, rauchen oder Rauschgift konsumieren, als Patienten mit unbehandeltem ADHS.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Oft liegt das Problem in der Familie&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Relativ neu sind die Erkenntnisse zur Erblichkeit von ADHS. In der Familie jedes dritten Kindes mit ADHS weist zumindest ein Elternteil entsprechende Symptome auf. Unter eineiigen Zwillingen sind wesentlich häufiger beide Kinder betroffen als bei zweieiigen. Dieser Zusammenhang wird in einer aktuellen Psychotherapiestudie bei ADHS-Kindern und ihren ebenfalls davon betroffenen Müttern an der Universität Würzburg erforscht. Eine weitere aktuelle Studie an der Universität Mainz erforscht den Zusammenhang zwischen Omega-Fettsäuren und ADHS.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Professor Koletzko resümierte nach der erfolgreichen Tagung: "Die Fachleute sind sich einig, dass eine ausschließlich medikamentöse Behandlung von ADHS ungenügend ist. Notwendig sind vielmehr ganzheitliche Therapien, die je nach Situation des Kindes sowohl die medikamentöse Behandlung als auch psychoedukative und psychotherapeutische  Maßnahmen, und entsprechende Rahmenbedingungen in den Regeleinrichtungen der Betreuung, Bildung und Ausbildung umfassen. Die Erfolg versprechende medikamentöse Therapie darf aber nicht länger verteufelt werden. Gewiss: Sie kann Nebenwirkungen haben. Aber ihr Nutzen für das spätere Schicksal der Kinder ist deutlich höher als ihre tatsächlichen oder theoretischen Risiken".&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vorbeugen ist besser als heilen.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deshalb setzt sich die 1998 gegründete Stiftung Kindergesundheit für eine verbesserte Gesundheitsvorbeugung ein, fördert die hierzu notwendige Forschung und die Verbreitung wissenschaftlich gesicherter Informationen für Ärzte und Familien mit Kindern. Unser Engagement gilt nicht nur Kindern mit besonderen gesundheitlichen Problemen. Die gewonnenen Erkenntnisse kommen allen Kindern und ihren Familien zugute.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Informationen&lt;/strong&gt; finden Sie unter&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://www.kindergesundheit.de'&gt;www.kindergesundheit.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-26962479225010951?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/26962479225010951/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/01/behandlung-von-adhs-von-vorurteilen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/26962479225010951'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/26962479225010951'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/01/behandlung-von-adhs-von-vorurteilen.html' title='Behandlung von ADHS von Vorurteilen befreien'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-5369463553135482750</id><published>2012-01-05T16:02:00.001+01:00</published><updated>2012-01-05T16:02:45.845+01:00</updated><title type='text'>ADHS-Studie am Dresdner Uniklinikum: Physiotherapie statt Psychopille?</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;In einer Vergleichsstudie wollen Ärzte und Wissenschaftler der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden erstmals die Wirksamkeit unterschiedlicher Formen der Behandlung bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) und motorischen Defiziten erforschen. In der groß angelegten Untersuchung werden die Effekte einer Physiotherapie mit der Gabe eines Medikaments oder eines Elterntrainings verglichen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit der Einschulung spitzt sich oft die Situation zu: Ohnehin hyperaktive oder impulsive Kinder können sich nicht in den Ablauf des Unterrichts integrieren. Sie träumen vor sich hin oder stören. Sie haben auch Schwierigkeiten, sich über eine längere Zeit zu konzentrieren und still zu sitzen. Bei Eltern und auch Lehrern drängt sich meist schon im ersten Schuljahr die Vermutung auf, dass die zappeligen, unausgeglichenen Kinder unter einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) leiden könnten. Bei einem Drittel – so die Erfahrung der ADHS-Spezialisten der&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kinder- und Jugendpsychiatrie des Uniklinikums – bestätigt sich dieser Verdacht. Die Frage nach einer erfolgversprechenden Therapie löst oft große Kontroversen aus: Der Wirkstoff Methylphenidat, der unter anderem im Medikament "Ritalin" enthalten ist, wird oft von Ärzten verschrieben, stößt als Psychostimulanzie jedoch auf die Skepsis von Eltern und auch einigen Medizinern.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Motorische Defizite brandmarken ADHS-Kinder zusätzlich "Viele unserer Patienten fallen nicht nur durch ihre Zappeligkeit und ihre Konzentrationsschwächen auf, sondern haben auch große Probleme beim Schreiben oder anderen feinmotorischen Bewegungen wie dem Binden einer Schleife. Zusätzlich sind diese Kinder oft von Koordinationsproblemen betroffen, so dass sie sich beim Lernen komplexerer Bewegungsabläufe wie Ballwerfen und Fahrradfahren schwer tun. Sie bewegen sich verkrampft und sind verspannt. Dadurch werden sie noch mehr zu Außenseitern", berichtet Sina Wanderer. Die Diplom-Psychologin gehört zu dem Behandlungsteam der Kinder- und Jugendpsychiatrie, das die ADHS-Patienten ambulant und tagesklinisch therapiert.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Behandlungsoption bei schwerwiegender ADHS ist die Gabe von methylphenidathaltigen Medikamenten. Nach den Beobachtungen der Ärzte und Therapeuten hat dieser Wirkstoff nicht nur den Effekt, dass die Kinder konzentrierter und weniger zappelig werden: Sie bewegen sich auch unverkrampfter und das Schreiben fällt ihnen leichter. Doch mit Ergo- und Physiotherapie stehen den Betroffenen Alternativen zur Verfügung: Die erfahrenen Therapeuten der Klinik bieten dazu ein spezielles physiotherapeutisches Programm an. Hier lernen die Kinder, ihren Körper besser wahrzunehmen. Mit diesem Wissen üben sie dann, Verkrampfungen und Spannungen besser abzubauen. Dazu kommt ein individuell zugeschnittenes, motorisches Training, bei dem die Betroffenen beispielsweise lernen, eine Schleife zu binden. Mit Hilfe von gezielten Übungen mit Bällen und anderen Trainingsmitteln üben die Kinder ihre Bewegungen besser zu koordinieren.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da die Wirksamkeit von physiotherapeutischen Programmen bei Kindern mit ADHS und motorischen Beeinträchtigungen noch nicht hinreichend untersucht ist, wollen die Forscher unter den Bedingungen einer wissenschaftlichen Studie herausfinden, welche Fortschritte Kinder machen, die zwei Monate lang zweimal pro Woche jeweils 45 Minuten dieses physiotherapeutische Programm absolvieren. Die Ergebnisse werden verglichen mit den Verbesserungen in der Motorik als auch den Fortschritten in der Aufmerksamkeit, die sich bei ADHS-Patienten allein durch die Gabe des Methylphenidat-Medikaments einstellen, sowie bei einer dritten Patientengruppe, in der die Eltern im Umgang mit ihren oft sehr schwierigen Kindern geschult werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An der Studie können Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren teilnehmen, die an ADHS leiden und zudem Probleme mit der Grob- und Feinmotorik haben. Sofern sie die von den Forschern gestellten Kriterien erfüllen, werden sie von den ADHS-Spezialisten der Kinder- und Jugendpsychiatrie ärztlich untersucht und diagnostischen Testverfahren – etwa zur Konzentrationsfähigkeit, Motorik und Intelligenz – unterzogen. Hinzu kommen therapeutische Gespräche und ein Auswertungsgespräch zusammen mit den Eltern.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es können allerdings nur solche Kinder an der Studie teilnehmen, deren Eltern auch damit einverstanden sind. Die Kinder müssen zu den Gesprächen beziehungsweise Tests von ihren Eltern begleitet werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kontakt für Patienten&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Anmeldung der Kinder zu der Studie muss über die Eltern erfolgen:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Telefon: (0351) 458 71 68 oder&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href='mailto:kjpforschung@uniklinikum-dresden.de'&gt;kjpforschung@uniklinikum-dresden.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kontakt für Journalisten&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Sina Wanderer Tel. 0351/ 4 58 71 68&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href='mailto:sina.wanderer@uniklinikum-dresden.de'&gt;sina.wanderer@uniklinikum-dresden.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Informationen finden Sie unter&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://www.uniklinikum-dresden.de/kjp'&gt;http://www.uniklinikum-dresden.de/kjp&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-5369463553135482750?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/5369463553135482750/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/01/adhs-studie-am-dresdner-uniklinikum.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/5369463553135482750'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/5369463553135482750'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/01/adhs-studie-am-dresdner-uniklinikum.html' title='ADHS-Studie am Dresdner Uniklinikum: Physiotherapie statt Psychopille?'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-3795558676498125437</id><published>2012-01-03T21:24:00.001+01:00</published><updated>2012-01-03T21:24:34.202+01:00</updated><title type='text'>Armut plus Gestationsdiabetes macht ADHS</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Flushing – Das Zusammentreffen von biologischen und sozialen Risiken könnte ein wichtiger Auslöser der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) sein. In einer Kohortenstudie in den Archives of Pediatrics &amp;amp; Adolescent Medicine (2012; doi: 10.1001/archpediatrics.2011.784) war das Erkrankungsrisiko um den Faktor 14 erhöht, wenn die Kinder aus Familien mit niedrigem sozioökonomischen Status stammten und die Mütter während der Schwangerschaft an einem Gestationsdiabetes litten. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Da die ADHS familiär gehäuft auftritt, hat die Forschung bisher nach genetischen Ursachen gesucht. "Umweltbedingungen" könnten jedoch ebenfalls eine Rolle spielen. Als kritische Phase für die Hirnentwicklung gilt das zweite und dritte Trimenon der Schwangerschaft. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In diese Zeit fällt der Gestationsdiabetes, dessen Prävalenz in den letzten Jahrzehnten infolge der veränderten Lebens- und wohl auch der Ernährungsbedingungen vor allem in den ärmeren Bevölkerungsschichten angestiegen ist, da die als ungesund eingestuften ungesättigten Fettsäuren, Zucker und Fertigprodukte zu den preisgünstigen Nahrungsmitteln gehören. Beides, der gestörte Blutzuckerstoffwechsel und die soziale Deprivation, könnten sich ungünstig auf die Entwicklung des Gehirns auswirken.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Gruppe um Jeffrey Halperin vom Queens College in Flushing im US-Staat New York hat jetzt erstmals in einer retrospektiven Studie den kombinierten Einfluss beider Faktoren untersucht. Die Forscher führten bei 212 Kinder im Alter von 3 bis 4 Jahren und danach im Alter von 6 Jahren ausführliche Tests durch.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;table border='0' style='border-collapse:collapse; background: #f7f7f7'&gt;&lt;colgroup&gt;&lt;col style='width:238px'/&gt;&lt;/colgroup&gt;&lt;tbody valign='top'&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style='padding-top: 8px; padding-left: 8px; padding-bottom: 8px; padding-right: 8px; border-top:  solid #aaaaaa 0.75pt; border-left:  solid #aaaaaa 0.75pt; border-bottom:  solid #aaaaaa 0.75pt; border-right:  solid #aaaaaa 0.75pt' vAlign='middle'&gt;&lt;p&gt;zum Thema&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a target='_blank' href='http://archpedi.ama-assn.org/cgi/content/short/archpediatrics.2011.784'&gt;Abstract der Studie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;								&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a target='_blank' href='http://pubs.ama-assn.org/media/2012a/0102.dtl'&gt;Pressemitteilung der Archives&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;								&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a target='_blank' href='http://www.qc.cuny.edu/communications/news_services/releases/Pages/welcome.aspx?ItemID=1545'&gt;Pressemitteilung des Queens College&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Bei den Kindern von Müttern mit Gestationsdiabetes wurden häufiger Symptome der Unaufmerksamkeit gefunden. Ein niedriger sozioökonomischer Status war mit Symptomen von Unaufmerksamkeit und Hyperaktivität assoziiert. Für sich genommen war das Risiko einer ADHS-Diagnose bei den beiden Risikogruppen nur mäßig erhöht. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Erst das Zusammentreffen der beiden Faktoren ergab dann die erstaunliche Odds Ratio von 14,3. Diese Gruppe bestand jedoch gerade einmal aus 9 Kindern, was das weite 95-Prozent-Konfidenzintervall (2,14 bis 95,88) erklärt und das Ergebnis relativiert. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auch die Tatsache, dass die Diagnose des Gestationsdiabetes von der Mutter erfragt wurde, gehört zu den Schwächen der Studie, die eher eine wissenschaftliche Hypothese aufstellen, als diese beweisen dürfte.&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-3795558676498125437?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/3795558676498125437/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/01/armut-plus-gestationsdiabetes-macht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3795558676498125437'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3795558676498125437'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2012/01/armut-plus-gestationsdiabetes-macht.html' title='Armut plus Gestationsdiabetes macht ADHS'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-1397778346453317785</id><published>2011-12-20T18:49:00.001+01:00</published><updated>2011-12-20T18:49:17.109+01:00</updated><title type='text'>Heißhunger-Attacke – was steckt dahinter?</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Neue Studie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg untersucht, welche Vorgänge im Gehirn Essanfälle steuern / Studienteilnehmer gesucht&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heißhunger-Attacken und Essanfälle sind typisch für die sogenannte Binge Eating Störung (Ess-Sucht) oder Bulimie (Ess-Brech-Sucht). Die Betroffenen erleben die Anfälle als unkontrollierbar. Im Rahmen einer neuen Studie wollen Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg nun erstmals mit Hilfe der Magnetresonanztomographie (MRT) die Vorgänge im Gehirn untersuchen, die das gestörte Essverhalten steuern. Ziel ist es, neue Erkenntnisse für die Therapie und Vorbeugung dieser Erkrankungen zu gewinnen. Dafür werden noch Teilnehmer gesucht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Untersuchung dauert ca. eineinhalb Stunden. Dabei gilt es, einfache Aufgaben zu lösen, während die Gehirnaktivität mittels MRT gemessen wird.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dazu befindet sich der Teilnehmer im Magnetresonanztomographen. Die MRT ist eine sichere und bewährte Untersuchungsmethode, von der keine Gesundheitsrisiken bekannt sind. Sie kommt ohne Röntgenstrahlen aus und beruht auf Messungen in einem starken Magnetfeld.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gesucht werden Personen ab 18 Jahren mit Bulimia nervosa oder Binge Eating Störung, die seit mindestens drei Monaten unter ein bis zwei Essanfällen pro Woche leiden. Auch Volljährige ohne Essstörung sind herzlich eingeladen, an der Studie teilzunehmen: Sie liefern als Teil der Kontrollgruppe wichtige Vergleichsdaten. Teilnehmen können Rechtshänder, die kein Metall wie Knochenschienen, künstliche Gelenke oder Herzschrittmacher im Körper haben. Alle Patientendaten fließen anonymisiert in die Studie ein. Die Teilnehmer erhalten eine kleine Aufwandentschädigung und können ein MRT-Bild ihres Gehirns mit nach Hause nehmen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gleiches Muster wie bei Suchterkrankungen?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ungefähr 1,5 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Binge- Eating-Störung, beinahe ebenso viele an Bulimie. Beiden Erkrankungen gemeinsam sind die Essanfälle, denen sich die Betroffenen hilflos ausgeliefert fühlen. Danach folgen häufig Ekel und Schuldgefühle. Menschen mit Bulimie erbrechen nach der Essattacke absichtlich, um einer Gewichtzunahme entgegenzusteuern. Auslöser beider Erkrankungen sind in der Regel unterdrückte emotionale Probleme.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Rahmen der Studie wollen die Wissenschaftler prüfen, ob die Essstörungen – wie die deutschen Bezeichnungen "Ess-Sucht" oder "Ess- Brech-Sucht" schon implizieren – mit vergleichbaren Veränderungen der Gehirnaktivität wie bei Suchterkrankungen einhergehen. Hierzu wird die Hirnaktivität während der Erwartungsphase und bei Erhalt einer Belohnung sowie in der Kontrolle von Handlungsimpulsen auf Belohnungsreize gemessen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rolle des Belohnungssystems unbekannt&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Die Essanfälle treten sind in der Regel nicht aus einem Hungergefühl heraus auf, sondern bei emotionalem Stress", erklärt Studienleiter Privatdozent Dr. Hans-Christoph Friederich, Leitender Oberarzt der Universitätsklinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik Heidelberg. "Wir untersuchen nun anhand der Gehirnaktivität, welche Rolle das Belohnungssystem des Gehirns dabei spielt, ob es generell anders bzw. vermindert  reagiert als bei gesunden Vergleichspersonen oder nur in Bezug auf Nahrungsmittel, oder ob das Problem eher im Bereich der Impulskontrolle liegt."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Studie wird von der Universitätsklinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik (Ärztlicher Direktor: Professor Dr. Wolfgang Herzog) in Kooperation mit der Universitätsklinik für Allgemeine Psychiatrie (Ärztliche Direktorin: Professor Dr. Sabine Herpertz) Heidelberg durchgeführt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Interessierte wenden sich bitte an Dipl.-Biologin Mandy Skunde, Abteilung für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, Tel.: 06221 / 56 38 283 oder E-Mail: &lt;a href='mailto:Mandy_Skunde@med.uni-heidelberg.de'&gt;Mandy_Skunde@med.uni-heidelberg.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ansprechpartner für Journalisten / Studienleiter:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Privatdozent Dr. med. Hans-Christoph Friederich Leitender Oberarzt der Abteilung für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik Medizinische Universitätsklinik Heidelberg&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel.: 06221 / 56 38 176&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href='mailto:hans-christoph.friederich@med.uni-heidelberg.de'&gt;hans-christoph.friederich@med.uni-heidelberg.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 10.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://www.klinikum.uni-heidelberg.de'&gt;www.klinikum.uni-heidelberg.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter &lt;a href='http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse'&gt;www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-1397778346453317785?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/1397778346453317785/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/12/heihunger-attacke-was-steckt-dahinter.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/1397778346453317785'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/1397778346453317785'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/12/heihunger-attacke-was-steckt-dahinter.html' title='Heißhunger-Attacke – was steckt dahinter?'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-2547670084752584274</id><published>2011-12-20T18:47:00.001+01:00</published><updated>2011-12-20T18:47:04.763+01:00</updated><title type='text'>Neue Patienteninformationen zum Thema Kreuzschmerz veröffentlicht</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Unter &lt;a href='http://www.versorgungsleitlinien.de/patienten/kreuzschmerzinfo'&gt;www.versorgungsleitlinien.de/patienten/kreuzschmerzinfo&lt;/a&gt; stehen jetzt neue Informationen für Patienten bereit: Die ausführliche PatientenLeitlinie "Kreuzschmerz" und die beiden Kurzinformationen "Akuter Kreuzschmerz" und "Chronischer Kreuzschmerz" vermitteln in verständlicher Form, was Kreuzschmerzen sind, wie sie entstehen können und wie sie behandelt werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese Beschwerden gehören in Deutschland zu den am häufigsten angegebenen Schmerzen überhaupt. Etwa drei von vier Deutschen sagen, dass sie mindestens einmal in ihrem Leben Kreuzschmerzen gehabt haben. Bei der Behandlung von Kreuzschmerzen hat sich in den letzten Jahren ein Wandel vollzogen. Statt passiver Therapieformen, wie Schonen oder Bettruhe, wird heute eher das Gegenteil empfohlen, zum Beispiel Bewegung. Für Ärzte ist es oft nicht leicht, dies den Patienten zu vermitteln. Die neu erschienene PatientenLeitlinie "Kreuzschmerz" will deshalb sowohl Betroffene informieren, als auch Ärzte bei der Aufklärung ihrer Patienten unterstützen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf der Grundlage der ausführlichen PatientenLeitlinie wurden zusätzlich zwei Kurzinformationen erarbeitet, die nun ebenfalls im Internet zum kostenlosen Download zur Verfügung stehen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die weibliche Form – eine Besonderheit der PatientenLeitlinie&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;PatientenLeitlinien übersetzen die Behandlungsempfehlungen ärztlicher Leitlinien in eine für Laien verständliche Sprache. Grundlage der PatientenLeitlinie "Kreuzschmerz" ist die gleichnamige Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL). Sie wurde von einem Redaktionsteam aus Patientenvertretern erstellt und von den ärztlichen Experten der NVL geprüft. Betreuung und Redaktion erfolgten durch das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ).&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als Besonderheit hat sich das Redaktionsteam dieser Leitlinie zum ersten Mal entschieden, den gesamten Ratgeber in der weiblichen Form zu verfassen. In der Vergangenheit wurde in den Patienteninformationen des ÄZQ meist nur die männliche Form verwendet, wie es in vielen Broschüren üblich ist. Frauen sind dabei "mitgemeint". Im Sinne der Gleichberechtigung ist dies in der PatientenLeitlinie "Kreuzschmerz" geändert.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien steht unter der Trägerschaft von Bundesärztekammer, Kassenärztlicher Bundesvereinigung und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. Mit der Durchführung wurde das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin beauftragt. Zu ausgewählten Krankheitsbildern arbeiten Experten verschiedener Organisationen zusammen, um im Rahmen der strukturierten Versorgung chronisch kranker Menschen die angemessene und evidenzbasierte Patientenversorgung darzustellen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitere Informationen finden Sie unter&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://www.versorgungsleitlinien.de/patienten/pdf/nvl-ks-patienten.pdf'&gt;http://www.versorgungsleitlinien.de/patienten/pdf/nvl-ks-patienten.pdf&lt;/a&gt; PatientenLeitlinie "Kreuzschmerz"&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://www.versorgungsleitlinien.de/themen/kreuzschmerz/index_html'&gt;http://www.versorgungsleitlinien.de/themen/kreuzschmerz/index_html&lt;/a&gt; Übersichtsseite der Nationalen VersorgungsLeitlinie Kreuzschmerz &lt;a href='http://www.arztbibliothek.de/kurzinformation-patienten'&gt;http://www.arztbibliothek.de/kurzinformation-patienten&lt;/a&gt; Übersichtsseite der Kurzinformationen für Patienten &lt;a href='http://www.patienten-information.de/patientenleitlinien'&gt;http://www.patienten-information.de/patientenleitlinien&lt;/a&gt; Übersicht Patientenleitlinien des ÄZQ&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-2547670084752584274?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/2547670084752584274/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/12/neue-patienteninformationen-zum-thema.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2547670084752584274'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2547670084752584274'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/12/neue-patienteninformationen-zum-thema.html' title='Neue Patienteninformationen zum Thema Kreuzschmerz veröffentlicht'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-1278169328600065352</id><published>2011-12-20T11:58:00.001+01:00</published><updated>2011-12-20T11:58:02.188+01:00</updated><title type='text'>Erstmals Gedächtnisprozesse bei einfachen Entscheidungen abgebildet</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Bei Entscheidungen, für die Informationen aus dem Gedächtnis abgerufen werden müssen – etwa bei einem Quiz –, verwenden wir häufig einfache Strategien: Wir berücksichtigen nur eine begrenzte Anzahl von Informationen. Diesen Prozess konnten Forschende der Universitäten Marburg und Basel erstmals mithilfe bildgebender Verfahren nachweisen, wie sie in der Fachzeitschrift «Journal of Cognitive Neuroscience» berichten. Bei solchen Entscheidungen haben wir offenbar eine grosse Kontrolle über den Umfang der Gedächtnissuche.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oft können wir bei Entscheidungen nicht alle zur Verfügung stehenden Informationen einbeziehen. Besonders wenn die Informationssuche aufwendig ist, wird angenommen, dass wir vereinfachende Strategien verwenden – sogenannte Heuristiken. Dabei werden verschiedene Informationen nacheinander betrachtet und eine Entscheidung aufgrund einer einzelnen davon getroffen, worauf die Suche abgebrochen wird. Dies bestätigen nun die Psychologen Dr. Patrick Khader von der Philipps-Universität Marburg und Dr. Thorsten Pachur von der Universität Basel in einem neuen Verfahren, mit dem sich Gedächtnisprozesse bei der Verwendung solcher Strategien mit bildgebenden Verfahren untersuchen lassen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei den Tests mussten die Versuchspersonen entscheiden, welche von zwei Firmen in Zukunft erfolgreicher ist. Dafür hatten sie zunächst Informationen über die Objekte zu lernen. Die einzelnen Informationen – etwa Farben oder Positionen der Gegenstände – waren so ausgewählt, dass sich ihre Gedächtnisrepräsentationen mit grosser Wahrscheinlichkeit an bestimmten Orten im Gehirn lokalisieren lassen. Aufgrund der gelernten Information sollten die Probanden darauf Objekte mit einer einfachen Heuristik beurteilen, während die Aktivität der unterschiedlichen Hirnregionen mit funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen wurde.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tatsächlich zeigte sich, dass bei den Beurteilungen die entsprechenden Hirnregionen zusätzlich aktiviert wurden, wenn die dort repräsentierte Information dafür relevant war – und umgekehrt weniger aktiviert, wenn die Suche vorher abgebrochen wurde. Dies deutet darauf hin, dass die Verwendung der Heuristik mit einer Verringerung des Abrufaufwands verbunden ist. Bei gedächtnisbasierten Entscheidungen können wir die Suche offensichtlich so kontrollieren, dass Repräsentationen im Gehirn vor allem dann aktiviert werden, wenn sie im Fokus der Aufmerksamkeit stehen. Damit widersprechen die Ergebnisse einer häufigen Annahme in Entscheidungs- und Gedächtnismodellen, wonach die Informationssuche im Gedächtnis zu einer automatischen und parallelen Aktivierung führt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Originalbeitrag&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Patrick H. Khader, Thorsten Pachur, Stefanie Meier, Siegfried Bien, Kerstin Jost, and Frank Rösler Memory-based Decision-making with Heuristics: Evidence for a Controlled Activation of Memory Representations «Journal of Cognitive Neuroscience», November 2011, Vol. 23, No. 11 | doi:10.1162/jocn_a_00059&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Auskünfte&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. Thorsten Pachur, Universität Basel, Fakultät für Psychologie, Tel. +41 (0)61 267 06 14, E-Mail: &lt;a href='mailto:thorsten.pachur@unibas.ch'&gt;thorsten.pachur@unibas.ch&lt;/a&gt; Dr. Patrick H. Khader, Philipps-Universität Marburg, Fachbereich Psychologie, Tel. Tel. +49 6421-2823838, E-Mail: &lt;a href='mailto:khader@uni-marburg.de'&gt;khader@uni-marburg.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitere Informationen finden Sie unter&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://www.nature.com/ng/journal/vaop/ncurrent/abs/ng.1038.html'&gt;http://www.nature.com/ng/journal/vaop/ncurrent/abs/ng.1038.html&lt;/a&gt; - Abstract&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-1278169328600065352?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/1278169328600065352/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/12/erstmals-gedachtnisprozesse-bei.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/1278169328600065352'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/1278169328600065352'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/12/erstmals-gedachtnisprozesse-bei.html' title='Erstmals Gedächtnisprozesse bei einfachen Entscheidungen abgebildet'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-7985119195495030401</id><published>2011-12-16T16:13:00.001+01:00</published><updated>2011-12-16T16:13:18.548+01:00</updated><title type='text'>Wie Achtsamkeit gegen Schmerz wirkt</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Wissenschaftler aus Gießen, den USA und den Niederlanden erforschten die neuronalen Prozesse im Gehirn, die den Leidensdruck von Schmerzen durch Achtsamkeit mindern – Veröffentlichung in Fachzeitschrift "Cerebral Cortex"&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit innerer Haltung gegen den Schmerz: Achtsamkeitsmeditation wird zur Behandlung chronischer Schmerzerkrankungen schon seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Wie Achtsamkeitsmeditation das subjektive Leiden unter Schmerz auf neuronaler Ebene vermindert, hat ein Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus- Liebig-Universität Gießen (JLU), des Massachusetts General Hospital, Harvard Medical School in Boston, USA, und der Universität  Maastricht, Niederlande, nun herausgefunden. Die Forscherinnen und Forscher konnten zeigen, dass Probandinnen und Probanden im Zustand der Achtsamkeit den Schmerz sehr wohl spüren, aber nicht so stark darunter leiden, weil die für die Bewertung des Schmerzreizes verantwortlichen Hirnareale weniger stark aktiviert werden. Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Cerebral Cortex" veröffentlicht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Achtsamkeit ist eine besondere innere Haltung, in der allem Erlebten genau so begegnet wird, wie es sich im gegenwärtigen Moment darstellt. Die Aufmerksamkeit wird beispielsweise auf Sinnesempfindungen gelenkt und diesen mit Neugierde und Akzeptanz begegnet. Anstatt sich in den üblichen Bewertungen und Reaktionen zu verlieren, bringen sich achtsame Menschen mit dem Erlebten im gegenwärtigen Moment in Kontakt und betrachten es aufmerksam, wachsam und neutral.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für die Untersuchung wurden vierunddreißig gesunde Probandinnen und Probanden – die Hälfte von ihnen erfahrene Achtsamkeitsmeditierende – im Gießener BION in den Kernspintomographen gelegt, um funktionelle Aufnahmen ihrer Hirnaktivierung anzufertigen. Die Probandinnen und Probanden bekamen am rechten Unterarm ungefährliche elektrische Schocks. Die Stärke dieser Reize hatten sie zuvor selbst so eingestellt, dass sie sie als leicht schmerzhaft empfanden. Die Versuchsleiterinnen und -leiter instruierten nun die Probandinnen und Probanden, den elektrischen Reizen mit verschiedenen inneren Haltungen zu begegnen: mit einem Zustand der Achtsamkeit und in einem neutralen alltagsüblichen Zustand. Im Anschluss schätzten die Versuchsteilnehmerinnen und -teilnehmer den Grad der Unannehmlichkeit, die Stärke der Elektroschocks sowie die Angst vor den Elektroschocks ein.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es zeigte sich, dass die erfahrenen Meditierenden im Zustand der Achtsamkeit die Schmerzreize als signifikant weniger unangenehm erlebten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sie hatten zudem deutlich weniger Angst vor den Elektroschocks – und das, obwohl sie die Stärke der Reize nicht anders wahrnahmen. Im Gehirn der Achtsamkeitsmeditierenden war eine interessante Veränderung zu sehen:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während Areale, die für die sensorische Verarbeitung des Reizes zuständig sind, stärker aktiviert waren, nahm die Aktivierung in den seitlich- präfrontalen Arealen ab, in denen eine kognitive Neu-Interpretation des Schmerzes stattfindet. Die Probandenspürten den Schmerz also durchaus, empfanden ihn jedoch nicht als so belastend.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieses Muster der Hirnaktivierung unterscheidet sich deutlich von anderen inneren Strategien zur Schmerzregulation, denn üblicherweise ist genau das Gegenteil zu beobachten: Wenn Probandinnen und Probanden einen Schmerz für nicht so schlimm halten, weil sie Kontrolle darüber haben, sieht man eine erhöhte Aktivierung in den seitlich-präfrontalen Regionen. Die die Aktivierung in den sensorischen Arealen nimmt dagegen ab. Während die gefundene Aktivierung im Kontrast zu anderen Studien aus der Schmerzforschung steht, passt sie zum Zustand der Achtsamkeit.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Die erhöhte Aktivierung, die wir im Zustand der Achtsamkeit in sensorischen Hirnarealen sehen, scheint im Einklang mit dem deutlichen Erleben der Sinnesempfindung des Schmerzes zu stehen", sagt Tim Gard, Erstautor der Studie. "Gleichzeitig sehen wir eine Verringerung der Aktivierung in Regionen, die für die gedankliche Umdeutung des Erlebten zuständig sind. Die Meditierenden bringen sich mit dem Erlebten genauso in Kontakt, wie es im gegenwärtigen Moment ist, ohne die Erfahrung zu evaluieren oder umzuinterpretieren."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schon frühere Forschungsarbeiten hatten gezeigt, dass Achtsamkeitsmeditation die innere Haltung gegenüber dem Schmerz verändern kann. Während sich das Erleben der objektiven Aspekte des Schmerzes (d.h. die Schmerzintensität) nicht verändert, so nimmt das Ausmaß ab, in dem die Empfindung als belastend erfahren wird und Leidensdruck auslöst. Betroffene berichten, dass der Stress sinkt, der durch ihre jeweilige Krankheit ausgelöst wird und ihre Lebensqualität und ihr Wohlbefinden steigen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Das interessante an dieser Studie ist, dass wir nun wissen, was die neuralen Entsprechungen von Schmerzmodulation durch Achtsamkeit sind, und dass diese ganz anders sind als bisher bekannte Mechanismen", so Gard.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Wenn sich zeigt, dass dieser Mechanismus bei Schmerzpatientinnen und -patienten nach den gleichen Mustern erfolgt wie bei den von uns untersuchten gesunden Menschen, kann das dazu beitragen, andere Behandlungen für chronische Schmerzerkrankungen zu entwickeln."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Publikation:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gard, T., Hölzel, B.K., Sack, A.T., Hempel, H., Lazar, S.W., Vaitl, D., &amp;amp; Ott, U.: Pain attenuation through mindfulness is associated with decreased cognitive control and increased sensory processing in the brain. Cerebral Cortex, online veröffentlicht am 15. Dezember 2011, doi: 10.1093/cercor/bhr352&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kontakt:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. Ulrich Ott&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bender Institute of Neuroimaging (BION) der Justus-Liebig-Universität Gießen Otto-Behaghel-Straße 10H, 35394 Gießen&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Telefon: 0641 99-26342&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Informationen finden Sie unter&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://cercor.oxfordjournals.org/content/early/2011/12/14/cercor.bhr352.abstract'&gt;http://cercor.oxfordjournals.org/content/early/2011/12/14/cercor.bhr352.abstract&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-7985119195495030401?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/7985119195495030401/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/12/wie-achtsamkeit-gegen-schmerz-wirkt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7985119195495030401'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7985119195495030401'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/12/wie-achtsamkeit-gegen-schmerz-wirkt.html' title='Wie Achtsamkeit gegen Schmerz wirkt'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-8240420585670767359</id><published>2011-12-15T23:03:00.001+01:00</published><updated>2011-12-15T23:03:03.953+01:00</updated><title type='text'>Kindesmissbrauch wirkt wie Kriegseinsatz</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:14pt'&gt;&lt;strong&gt;Verstärkte Wahrnehmung von Emotionen bringt Nachteile&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;London/Wien (pte/06.12.2011/13:55) Missbrauch und Gewalt in der Familie programmiert das Gehirn eines Kindes dafür, mögliche Gefahrenquellen besser wahrzunehmen. Das berichten Forscher vom University College London &lt;a href='http://ucl.ac.uk'&gt;http://ucl.ac.uk&lt;/a&gt; in der Zeitschrift "Current Biology". In der laut den Wissenschaftlern ersten Untersuchung der beteiligten Gehirnregionen durch funktionelle Bildgebung zeigte sich, dass die Verdrahtung der Neuronen nach Missbrauch ähnlich verändert ist wie bei Soldaten, die in eine Kampfhandlung geraten sind. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Stärkere Reaktion auf Zorn &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schon bisher zählten frühe Gewalt und Misshandlungen zu den stärksten Risikofaktoren aus der Umwelt für spätere Angststörungen und Depression. Über welche Mechanismen diese oft langfristige Prägung geschieht, war jedoch wenig bekannt. Die britischen Forscher beobachteten die Gehirne betroffener Kinder, während sie ihnen Bilder von zornigen und traurigen Gesichtern zeigten. Auffallend aktiv waren der vordere Teil der Inselrinde sowie die Amygdala, zwei für die Wahrnehmung von Gefahren und die Vorwegnahme von Schmerzen zuständige Regionen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Anpassung mit hohen Kosten &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Die verbesserte Reaktion kann für die betroffenen Kinder eine Strategie sein, die kurzfristig durchaus erfolgreich ist und vor Gefahren schützen kann", erklärt Studienleiter Eamon McCrory. Statt einer Schädigung wurde somit eine Anpassung an eine gefährliche Umgebung sichtbar. Diese kommt freilich zum Preis der erhöhten Verletzbarkeit gegenüber Stressfaktoren, die auch viel später noch die psychische Gesundheit beeinträchtigen kann. Selbst wenn ein Kind keine direkte Zeichen von Gewalt oder Depression zeigen, können sich somit derartige Erfahrungen auf Neuronenebene auswirken.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-8240420585670767359?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/8240420585670767359/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/12/kindesmissbrauch-wirkt-wie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/8240420585670767359'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/8240420585670767359'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/12/kindesmissbrauch-wirkt-wie.html' title='Kindesmissbrauch wirkt wie Kriegseinsatz'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-4117172134559394459</id><published>2011-12-15T11:43:00.001+01:00</published><updated>2011-12-15T11:43:42.544+01:00</updated><title type='text'>ADHS: Hirnströme steuern Computer</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:14pt'&gt;&lt;strong&gt;Kinder mit ADHS profitieren von einem Neurofeedback-Training. Die Symptome wie Impulsivität, Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsdefizit werden nach Studiendaten mindestens sechs Monate deutlich gelindert.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;GÖTTINGEN (eb). So wie sich Menschen selbst Chaos und Stress im Kopf machen können, so können sie die Kraft ihrer Gedanken auch gezielt nutzen, um ihre Aufmerksamkeit zu fokussieren.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Neurofeedback-Training bei Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zielt genau darauf ab. Dabei macht man sich zunutze, dass das Gehirn die Fähigkeit besitzt, unbewusste Körpersignale willentlich zu lenken.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Forscher um den Göttinger Psychologen Holger Gevensleben haben nun die Wirksamkeit eines solchen Neurofeedback-Trainings bei Kindern mit ADHS in einer multizentrischen, randomisierten Studie untersucht (&lt;a target='_blank' href='http://www.springerlink.com/content/575042184h215623/fulltext.pdf'&gt;Eur Child Adolesc Psychiatry 2010: 19: 715&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dabei wurden die Kernsymptome wie Impulsivität, Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsdefizit mindestens sechs Monate lang verringert, und zwar um durchschnittlich 25 bis 30 Prozent im Vergleich zu 10 bis 15 Prozent in einer Kontrollgruppe mit konventionellen Aufmerksamkeitstraining.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gute Ergänzung&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Neurofeedback ist daher eine gute Ergänzung der medikamentösen Therapie und sollte allen Kindern mit ADHS zugänglich sein", so Gevensleben in einer Mitteilung des Unternehmens Shire.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Studie ist kürzlich von der Zeitschrift "European Child &amp;amp; Adolescent Psychiatry" als beste ADHS-Forschungsarbeit des Jahres 2010 ausgezeichnet worden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach den Angaben nahmen an der Studie 102 Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren teil. Die Kinder wurden nach dem Zufallsprinzip einem Neurofeedback-Training oder einem computergestützten Aufmerksamkeitstraining als Kontrollgruppe zugeordnet.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Neurofeedback bestand dabei aus einem sogenannten Theta-Beta-Training sowie einem Training der sogenannten langsamen kortikalen Potenziale (slow cortical potentials, SCPs). Thetawellen sind niederfrequente Gehirnwellen, die Unaufmerksamkeit signalisieren.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beta-Aktivität zeigt hingegen fokussierter Aufmerksamkeit an. Beim Theta-Beta-Training lernen die Kinder, bewusst die Thetawellen zu reduzieren und Beta-Aktivität zu verstärken. Dabei werden vor allem Aspekte der Daueraufmerksamkeit trainiert.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Belohnung auf dem Bildschirm&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie bei der Elektroenzephalografie (EEG) werden beim Neurofeedback die Gehirnstromkurven für den Therapeuten auf einem Bildschirm sichtbar gemacht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Kinder können auf einem zweiten Bildschirm anhand von Balken erkennen, ob vermehrt die zu reduzierenden Theta- oder die zu erhöhenden Betawellen aktiv sind.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sobald es den Studienteilnehmern gelang, die Thetawellen auf ein bestimmtes Maß zu reduzieren und vermehrt Betawellen zu produzieren, setzte sich zur Belohnung auf ihrem Bildschirm ein Rennwagen in Bewegung. Bei anhaltender Konzentration blieb der Wagen in Fahrt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im zweiten Trainingsblock sollten die Kinder lernen, die langsamen kortikalen Potenziale gezielt zu beeinflussen. Diese stehen in engem Zusammenhang mit der situationsangemessenen Zuweisung von Aufmerksamkeit auf Außenreize.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Therapie weiter optimieren&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Durch das Training soll die Fähigkeit zum schnellen, den situativen Anforderungen entsprechenden Umschalten der Aufmerksamkeit gestärkt werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dazu hatten die Kinder die Aufgabe, eine sich horizontal über den Bildschirm bewegende Kugel innerhalb von acht Sekunden (je nach Anweisung) durch Gehirnaktivität entweder nach oben oder unten zu lenken.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Kombination der beiden Verfahren ist nach Ansicht von Gevensleben nicht unbedingt erforderlich. Er hält zum Beispiel 25 bis 40 Sitzungen ausschließlich mit Theta-Beta-Training für eine sinnvolle Therapie.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zukünftige Studien müssen nun zeigen, wie das Neurofeedback-Training weiter optimiert und in eine multimodale Behandlung für Kinder mit ADHS eingebettet werden kann.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-4117172134559394459?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/4117172134559394459/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/12/adhs-hirnstrome-steuern-computer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4117172134559394459'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4117172134559394459'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/12/adhs-hirnstrome-steuern-computer.html' title='ADHS: Hirnströme steuern Computer'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-1794417960911928025</id><published>2011-12-13T14:29:00.001+01:00</published><updated>2011-12-13T14:29:31.031+01:00</updated><title type='text'>Erwachsenen-Gehirn lernfähiger als vermutet</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:14pt'&gt;&lt;strong&gt;Hoffnung auf bessere Schlaganfall-Rehabilitation durch Neurofeedback&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Boston/Münster (pte/13.12.2011/13:59) Die primäre Sehrinde im Erwachsenengehirn ist noch plastisch genug, um die visuelle Wahrnehmung weiterzuentwickeln. Das berichten japanische und US-amerikanische Forscher in der Zeitschrift "Science". "Schon früher wurde gezeigt, dass Verbesserungen der visuellen Leistung und Veränderungen im frühen visuellen Kortex zusammenhängen. Dass bei diesem visuelles perzeptuelles Lernen noch möglich ist, konnte aber erst jetzt gezeigt werden", erklärt Studienleiter Takeo Watanabe von der Boston University &lt;a href='http://www.bu.edu'&gt;http://www.bu.edu&lt;/a&gt; . &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Tomograf als Lehrer &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum Nachweis der Plastizität erhoben die Forscher bei einer geschulten Person die Muster der Gehirnaktivität, die der visuelle Kortex beim Anblick eines bestimmten Bildes entstehen lässt. Dasselbe wiederholte man bei einer zweiten Person und berechnete in Folge die Unterschiede der beiden Aktivitätsmuster. Schließlich aktivierte man bei der zweiten Person die entsprechende Gehirnregion mittels dem sogenannten dekodierten Neurofeedback durch funktionelle Magnetresonanz-Tomografie - und zwar wiederholt über mehrere Tage, bis sich das Aktivitätsmuster von alleine bildete. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gehirn reparieren &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Forscher konnten bestätigen, dass sich die visuelle Wahrnehmung bei der zweiten Person tatsächlich verbesserte. Dieses Lernen erfolgte unbewusst, denn man hatte ihr nicht mitgeteilt, worin genau der Lernprozess bestand. "Besonders für die Rehabilitation nach einem Schlaganfall ist das eine wichtige Botschaft. Fehlende und gestörte Funktionen könnten durch dieses Training wieder hergestellt werden", urteilt der Arzt und Gehirnforscher Thomas Grüter http://thomasgrueter.de auf pressetext-Anfrage.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unbewusstes Sprachenlernen &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In einem Ausblick für die Zukunft glauben die Studienautoren an Potenziale dieser Feedback-Methode, die weit über den beschriebenen Vorgang hinausreichen. So könnte es eines Tages möglich sein, dass eine Person einen Bildschirm beobachtet und gleichzeitig die Muster der Gehirnaktivität modifiziert, um dadurch seine körperliche oder mentale Leistung zu steigern. Die Erholung nach einem Unfall oder einer Krankheit könnte davon profitieren, doch sogar neuen Sprachen oder das Fliegen eines Flugzeuges könnte man auf diese Weise lernen&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Link zur Studie: &lt;a href='http://www.sciencemag.org/content/334/6061/1413.full'&gt;http://www.sciencemag.org/content/334/6061/1413.full&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Video unter &lt;a href='http://www.nsf.gov/news/news_videos.jsp?cntn_id=122523&amp;amp;media_id=71600'&gt;http://www.nsf.gov/news/news_videos.jsp?cntn_id=122523&amp;amp;media_id=71600&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-1794417960911928025?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/1794417960911928025/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/12/erwachsenen-gehirn-lernfahiger-als.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/1794417960911928025'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/1794417960911928025'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/12/erwachsenen-gehirn-lernfahiger-als.html' title='Erwachsenen-Gehirn lernfähiger als vermutet'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-4378261658498224803</id><published>2011-12-13T12:46:00.001+01:00</published><updated>2011-12-13T12:46:35.738+01:00</updated><title type='text'>Depression ähnelt oft der Schizophrenie</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schizophrene Psychose und Depressionen gleichen sich in vielem.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;BERLIN (fk).&lt;/strong&gt; Daten aus Psychopathologie, Neurobiologie und Genetik sprechen für eine erhebliche Überlappung von schizophrener Psychose und Depression. In vielem gleichten sich Patienten in der Prodromalphase von Schizophrenie und Depression, sagte Professor Heinz Häfner, ehemaliger Direktor des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim, beim DGPPN-Kongress in Berlin. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nur die Positivsymptome sind einige Monate vor der eigentlichen Erkrankungsepisode bei Schizophrenie ausgeprägter als bei Patienten mit Depression. Depressivität sei bei beiden Krankheiten in der Prodromalphase häufig und bei Schizophrenie auch im gesamten Verlauf die häufigste Symptomdimension. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Wir müssen der Behandlung depressiver Symptome mehr Aufmerksamkeit widmen", forderte Häfner.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Kliniken erfolgt die Therapie oft mit Blick auf Syndrome wie Depressivität, nicht immer indikationsbezogen. In der Praxis ist das aber so gar nicht möglich, weil die stationär gewählte Arznei für die jeweilige Indikation off label ist, so Professor Göran Hajak aus Bamberg bei der von Astra Zeneca unterstützten Veranstaltung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Umso interessanter sind Therapieoptionen, die ein breites Indikationsspektrum abdecken. So ist Quetiapin (Seroquel Prolong®) zur Therapie von Schizophrenie, Manie und Depression bei bipolarer Störung und als Add-on-Therapie bei Episoden majorer Depression zugelassen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Leitlinie der World Federation of Societies of Biological Psychiatry zur Therapie bipolarer Depression empfiehlt sogar Quetiapin, nicht Antidepressiva, als Monotherapie mit dem höchsten Evidenzniveau und höchsten Empfehlungsgrad. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Problem sind laut Hajak derzeit die unterschiedlichen zugelassenen Dosierungen von Quetiapin in den verschiedenen Indikationen. In den meisten Fällen helfe aber die Standarddosis.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Motto "Ein Medikament für alles" könne aber nicht gelten: Wesentlich sei die klare Definition des Behandlungsziels mit dem individuellen Patienten und die daran orientierte Medikation gemäß Zulassung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-4378261658498224803?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/4378261658498224803/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/12/depression-ahnelt-oft-der-schizophrenie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4378261658498224803'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4378261658498224803'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/12/depression-ahnelt-oft-der-schizophrenie.html' title='Depression ähnelt oft der Schizophrenie'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-3103021869519732980</id><published>2011-12-13T12:45:00.001+01:00</published><updated>2011-12-13T12:45:27.533+01:00</updated><title type='text'>Bei erwachsenen ADHS-Patienten tickt die innere Uhr anders</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;ROSTOCK (eb). Bei Erwachsenen mit ADHS scheint der Zeitrhythmus fundamental gestört zu sein. Am Uni-Klinikum Rostock suchen Mediziner um Professor Johannes Thome jetzt nach den zugrunde liegenden genetischen, zellulären und molekularen Veränderungen, so eine Mitteilung der Universität.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gebe Hinweise, dass der Rhythmus bei ADHS-Patienten verkürzt ist. Sie schlafen wenig und fühlen sich morgens müde, viele sind "Nachtschwärmer".&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den Tag-Nacht-Rhythmus zeichnen die Forscher mit "Acti-Watch" auf, einem Mini-Computer, der wie eine Quarzuhr am Handgelenk getragen werden kann. Zusätzlich untersuchen sie nach einer eigens entwickelten Methode die sogenannten Clock-Gene: Sie messen die Menge des Genproduktes, das die innere Uhr steuert. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Häufig Probleme mit Tag-Nacht-Rhythmus&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ergibt sich, dass die Genproduktion für den 24-Stunden-Rhythmus gestört ist, erklärt das, warum Erwachsene mit ADHS häufig Probleme mit dem Tag-Nacht-Rhythmus haben. Diese Erkenntnisse könnten zu neuen Therapien beitragen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei etwa einem Drittel der Patienten wächst sich ADHS nicht aus. Diese etwa drei bis fünf Prozent der erwachsenen Bevölkerung haben Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafdefizit, Stimmungsschwankungen, Überaktivität und Impulsivität, daraus folgen Probleme im Beruf und Privatleben, etwa Alkoholabhängigkeit. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erst seit kurzem ist auch für Erwachsene ein ADHS-Medikament zugelassen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-3103021869519732980?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/3103021869519732980/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/12/bei-erwachsenen-adhs-patienten-tickt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3103021869519732980'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3103021869519732980'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/12/bei-erwachsenen-adhs-patienten-tickt.html' title='Bei erwachsenen ADHS-Patienten tickt die innere Uhr anders'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-4740335467679889711</id><published>2011-12-07T12:58:00.001+01:00</published><updated>2011-12-07T12:58:58.379+01:00</updated><title type='text'>Defektes Gerüstprotein in Nervenzellen verursacht Autismus</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Genvarianten beeinträchtigen Signalweiterleitung zwischen Nervenzellen / Heidelberger Humangenetiker veröffentlichen in "Human Molecular Genetics"&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Können Nervenzellen im Gehirn aufgrund eines genetischen Defekts kein funktionsfähiges Gerüstprotein SHANK2 bilden, ist ihre Kommunikation mit anderen Nervenzellen gestört. Mäuse mit solchen fehlerhaften Proteinen zeigen Verhaltensauffälligkeiten, die autistischen Störungen beim Menschen ähnlich sind. Diesen Zusammenhang haben Wissenschaftler der Abteilung Molekulare Humangenetik des Universitätsklinikums Heidelberg und des Max Planck Instituts für medizinische Forschung in Heidelberg erstmals nachgewiesen. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift "Human Molecular Genetics" veröffentlicht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2010 hatten die Wissenschaftler um Professor Gudrun Rappold, Leiterin der Abteilung Molekulare Humangenetik, die bis dato unbekannten Veränderungen im genetischen Bauplan (Mutationen) des SHANK2-Proteins bei Patienten mit autistischer Störung oder geistiger Behinderung entdeckt. Im Erbgut von insgesamt 580 Patienten fanden sie zehn verschiedene Mutationen von SHANK2. Drei davon nahmen sie in der aktuellen Arbeit näher unter die Lupe. "Mit unseren Versuchen haben wir erstmals gezeigt, dass diese Mutationen im SHANK2-Gen zu morphologischen Veränderungen in den Nervenzellen führen und bei Mäusen Symptome auslösen können, wie sie in ähnlicher Weise bei autistischen Störungen auftreten", erklärt Rappold.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Autismus ist eine angeborene Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsstörung des Gehirns, die häufig mit verminderter, selten aber auch überdurchschnittlicher Intelligenz und Spezialbegabungen wie einem fotografischen Gedächtnis einhergeht. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch Sprachdefizite, eingeschränkte soziale Interaktion und stereotype Verhaltensweisen. Darüber hinaus sind autistische Störungen sehr heterogen. Neben den Veränderungen im SHANK2-Gen kennt man bisher nur eine ganz begrenzte Anzahl von weiteren Genmutationen, die diese Erkrankungen auslösen können; die Auswirkungen dieser genetischen Veränderungen auf die Nervenzellen sind noch wenig erforscht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mäuse zeigen charakteristische Verhaltensänderungen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie sich Nervenzellen ohne funktionsfähiges SHANK 2 verhalten, untersuchten die Heidelberger Wissenschaftler an isolierten Gehirnzellen von Mäusen, in die sie die genetische Information für jeweils eine der drei SHANK 2-Varianten einschleusten. Die Zellen bildeten daraufhin das veränderte, defekte Gerüstprotein – und büßten einen Teil ihrer Fähigkeit ein, sich zu vernetzen: Die Zellen bildeten weniger Kontaktstellen für andere Nervenzellen aus und sind deshalb vermutlich weniger empfänglich für bestimmte Botenstoffe ihrer Nachbarn. "Die Signalübertragung zwischen den einzelnen Neuronen kann deshalb deutlich beeinträchtigt sein", fasst Rappold zusammen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die untersuchten Mutationen unterschieden sich dabei im Ausmaß der durch sie verursachten morphologischen und funktionellen Veränderungen an den Nervenzellen. Das passt zu der Beobachtung, dass es auch Träger von SHANK2-Mutationen gibt, die selbst nicht erkranken und das mutierte Gen aber an ihre Kinder weitergeben. Erst bei diesen treten die charakteristischen Symptome auf. Professor Rappold erklärt das so: "Diese Genvarianten sind ein Risikofaktor. Zu einer autistischen Störung kommt es in diesen Fällen aber erst, wenn noch weitere Risikofaktoren vorliegen."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Im Gehirn lebender Mäuse führte das veränderte Gerüstprotein zu&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Verhaltensänderungen: In speziellen Tests zeigten die Tiere z.B. ein geringeres Lernvermögen als unbehandelte Mäuse und weniger Interesse an ihrer Umwelt – vergleichbar mit verschiedenen autistischen Störungen bei Menschen. "Unsere Ergebnisse lassen darauf schließen, dass eine korrekte innere Struktur der Nervenzellen nötig ist für eine normale Entwicklung von Sprache, sozialer Kompetenz und kognitiven Fähigkeiten", so die Humangenetikerin.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Literatur:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Berkel, S., Tang, W., Treviño, M., Vogt, M., Obenhaus HA, Gass, P., Scherer, S. W., Sprengel, R., Schratt, G., Rappold, G. A.: SHANK2 variants associated with autism spectrum disorder impair neuronal morphogenesis and can be linked to physiological effects. Human Molecular Genetics, Epub ahead of print, 2011.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kontakt für Journalisten:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Professor Dr. rer.nat. Gudrun A. Rappold Abteilung Molekulare Humangengetik Universitätsklinikum Heidelberg Im Neuenheimer Feld 366&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;69120 Heidelberg&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel.: 06221 / 56 50 59&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href='mailto:gudrun_rappold@med.uni-heidelberg.de'&gt;gudrun_rappold@med.uni-heidelberg.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 10.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund 550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://www.klinikum.uni-heidelberg.de'&gt;www.klinikum.uni-heidelberg.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bei Rückfragen von Journalisten:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. Annette Tuffs&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg Im Neuenheimer Feld 672&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;69120 Heidelberg&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel.:   06221 / 56 45 36&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fax:    06221 / 56 45 44&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-4740335467679889711?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/4740335467679889711/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/12/defektes-gerustprotein-in-nervenzellen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4740335467679889711'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4740335467679889711'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/12/defektes-gerustprotein-in-nervenzellen.html' title='Defektes Gerüstprotein in Nervenzellen verursacht Autismus'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-7821556204109616619</id><published>2011-12-01T15:21:00.001+01:00</published><updated>2011-12-01T15:21:27.811+01:00</updated><title type='text'>ADHS bei Erwachsenen – Universitätsmedizin Rostock erforscht optimale Diagnostik und Therapie</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;"Ob Menschen Frühaufsteher oder Nachtschwärmer sind, ist zumindest teilweise genetisch vorprogrammiert; und dieses "genetische Programm des Tag-Nacht-Rhythmus" scheint bei Menschen mit ADHS fundamental gestört zu sein", sagt Professor Dr. Dr. Johannes Thome. Er ist seit über einem halben Jahr Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Rostock. Zuvor war der 44-jährige Arzt Inhaber des Lehrstuhls für Psychiatrie an der Universität Swansea in Wales/ Großbritannien. Von dort hat er den Forschungsschwerpunkt ADHS bei Erwachsenen ("Zappelphilipp-Syndrom") nach Rostock mitgebracht und etabliert ihn neben der Demenzforschung an der Rostocker Psychiatrischen Universitätsklinik. Die Erwachsenenpsychiatrie beschäftigt sich weltweit mit diesem Thema erst seit wenigen Jahren", sagt Professor Thome, der auch als Secretary General im Vorstand der World Federation of ADHD (Weltgesellschaft für ADHD) ist. "Es ist Anliegen unserer Klinik, für erwachsene ADHS-Patienten eine optimale Diagnostik und Therapie anzubieten, die zu einer verbesserten Lebensqualität führt", gibt Prof. Thome das Ziel seiner vor.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erste Erkenntnisse veröffentlichte der Wissenschaftler zusammen mit Dr. Andrew Coogan von der National University of Ireland, Dr. Alison Baird und weiteren Wissenschaftlern aus Swansea jüngst in der international anerkannten Fachzeitschrift "Molecular Psychiatry". "Bei Kindern ist AHDS sehr gut erforscht", sagt Professor Thome. "Viele Patienten verlieren diese psychische Störung aber nicht, wenn sie 18 sind". Bei etwa einem Drittel der Patienten wächst sich ADHS nicht aus. Für sie gibt es kaum fachärztliche Betreuung in Deutschland. Die Betroffenen haben erhebliche Konzentrationsschwierigkeiten, Probleme im Beruf und Privatleben, verpassen Termine. Sie leiden unter Schlafdefizit und Stimmungsschwankungen, sind überaktiv und impulsiv, haben ihr Leben nicht im Griff. Wenn diese Patienten dann zum Alkohol greifen, gesellt sich ein Suchtproblem dazu. Etwa drei bis fünf Prozent der erwachsenen Bevölkerung sind schätzungsweise von ADHS betroffen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Wir haben beobachtet, dass der 24-Stunden-Rhythmus bei psychisch Kranken häufig gestört ist", so der Professor. "Es gibt Hinweise, dass der Rhythmus bei ADHS-Patienten verkürzt ist". Sie schlafen wenig und fühlen sich morgens müde. Auch finden sich in dieser Patientengruppe sehr viel häufiger "Nachtschwärmer" als in der Normalbevölkerung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am Uni-Klinikum Rostock wird jetzt der Lebens-Rhythmus von erwachsenen ADHS-Patienten untersucht. Im Klartext: Die Medizin-Forscher suchen nach den genetischen, zellulären und molekularen Veränderungen, die für den gestörten Zeitrhythmus bei ADHS im Erwachsenenalter verantwortlich sind.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den Aktivitätszustand von Patienten verfolgen die Rostocker Forscher über eine Acti-Watch, einen Miniaturcomputer, der aussieht wie eine Quarzuhr und am Handgelenk getragen werden kann. So wird der Tag-Nacht-Rhythmus aufgezeichnet.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Forscher untersuchen zusätzlich nach einer eigenständig entwickelten Methode, die weltweit nur wenige Labors beherrschen, die sogenannten Clock-Gene. "Das ist kein Gentest", stellt Professor Thome klar. Vielmehr wird die Menge des Genproduktes gemessen, das für die innere Uhr des Menschen verantwortlich ist. "Erhalten wir den Nachweis, dass die Genproduktion für den 24-Stunden-Rhythmus gestört ist, haben wir die wissenschaftliche Erklärung dafür, warum Erwachsene mit ADHS häufig Probleme mit ihrem Tages- und Nachtrhythmus haben", beschreibt Prof. Thome das Procedere. Diese Erkenntnisse könnten auch zur Entwicklung neuer Therapieansätze beitragen. Erst seit diesem Jahr gibt es auch für Erwachsene ein zugelassenes ADHS-Medikament.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bereits zu Beginn des nächsten Jahres will der Rostocker Mediziner die Untersuchungsmethode auf andere psychische Erkrankungen mit schweren Störungen des Lebensrhythmus übertragen. "An erster Stelle auf Demenzpatienten, bei denen nächtliche Unruhe und Erregungszustände beschrieben sind", so Prof. Thome. In einer weiteren Studie will seine Klinik herausfinden, wie Medikamente die gestörte Genproduktion beeinflussen und möglicherweise verbessern können. Dabei soll die erfolgreiche Kooperation mit Dr. Coogan fortgesetzt und intensiviert werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kontakt:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Universität Rostock&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Medizinische Fakultät&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Prof. Dr. Dr. Johannes Thome&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fon: +49 (0)381 494 9500&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;eMail: &lt;a href='mailto:johannes.thome@med.uni-rostock.de'&gt;johannes.thome@med.uni-rostock.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Presse+Kommunikation&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. Ulrich Vetter&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fon: +49 (0)381 498 1013&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;eMail: &lt;a href='mailto:ulrich.vetter@uni-rostock.de'&gt;ulrich.vetter@uni-rostock.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-7821556204109616619?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/7821556204109616619/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/12/adhs-bei-erwachsenen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7821556204109616619'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7821556204109616619'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/12/adhs-bei-erwachsenen.html' title='ADHS bei Erwachsenen – Universitätsmedizin Rostock erforscht optimale Diagnostik und Therapie'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-8268759547863822053</id><published>2011-11-30T14:10:00.001+01:00</published><updated>2011-11-30T14:10:40.856+01:00</updated><title type='text'>ADHS-Kinder denken anders</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Aufmerksamkeitsstörungen bei ADHS-Kindern werden offenbar von gestörten Signalwegen und Aktivitätsmustern im Gehirn verursacht. Das zeigt eine US-Studie. Bei der Diagnose von ADHS könnte künftig die funktionelle MRT eine wichtige Rolle spielen.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;CHICAGO (gwa). Gestörte Signalwege und Aktivitätsmuster im Gehirn sind offenbar die Gründe für Aufmerksamkeitsstörungen bei ADHS. Hinweise darauf ergeben die Ergebnisse einer US-Studie mit 36 Kindern, bei der Radiologen funktionelle MRT nutzten. Ein weiterer Schritt in Richtung verlässliche ADHS-Diagnose, glauben die Wissenschaftler. Bislang sind vor allem Verhaltensauffälligkeiten Grundlage der Diagnose Aufmerksamkeits-Defizit/Hyperaktivitäts-Störung (ADHS).&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Biomarker gesucht&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf die Suche nach einem verlässlichen Biomarker für ADHS, den man mit bildgebenden Verfahren nachweisen kann, machten sich Radiologen um Dr. Xiaobo Li vom Albert Einstein College of Medicine in New York. Sie untersuchten Aktivitätsmuster in speziellen Hirnregionen - und zwar mittels der funktionellen Magnetresonanz-Tomografie (fMRT). Sie scannten die Gehirne von Kindern, während diese einen Aufmerksamkeitstest machten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Aufmerksamkeitstest mit Zahlen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gab zwei Gruppen: 18 Kinder mit der Diagnose ADHS sowie 18 normal entwickelte Kinder als Kontrollgruppe. Die Kinder mit ADHS hatten zum Zeitpunkt der Studie keine medikamentöse Therapie. So lief die Untersuchung ab: Jedes Kind lag im Tomografen, hatte eine Computermaus in der Hand und wusste, dass es ein kleines Computerspiel machen sollte. Jetzt starteten die Hirnscans. Zunächst wurden den Kindern die Zahlen 1, 3 und 5 nacheinander gezeigt, die sie sich merken sollten. Anschließend wurden fünf Minuten lang in schneller Folge Gruppen mit drei Zahlen gezeigt. Die Aufgabe der Kinder war es, jeweils per Mausklick anzuzeigen, wenn eine der Zahlengruppen identisch mit der zuerst gezeigten Zahlenfolge 1, 3, 5 war. Dieser Test wurde zweimal wiederholt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Hirnaktivitätskarte von jedem Kind erstellt&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aus den Scans wurde für jedes Kind eine Hirnaktivitätskarte erstellt, auf der erkennbar war, welche Hirnareale während der Aufgabe aktiv waren. Dann wurden die Aktivitätskarten der beiden Gruppen miteinander verglichen. Dabei zeigte sich, dass die Aktivitätsmuster in bestimmten Hirnarealen bei Kindern mit ADHS im Vergleich zu den Kindern der Kontrollgruppe deutlich unterschiedlich waren. Kinder mit ADHS hatten beim Aufmerksamkeitstest verminderte Hirnaktivitäten in Arealen, die für visuelle Verarbeitung und Gedächtnis eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Aktivität im präzentralen Gyrus bei ADHS-Kindern reduziert&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So war zum Beispiel bei ADHS-Kindern die Aktivität im präzentralen Gyrus beidseits reduziert, dagegen erhöht im mittleren Okzipitalkortex (MOC) links und im Cortex cingularis anterior. Außerdem war auch die Verbindungsaktivität, also die neuronale Kommunikation zwischen der präfrontalen Hirnrinde rechts, dem Gyrus lingualis und der temporalen Hirnrinde links sowie dem visuellen Kortex, gestört.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;"Kinder mit ADHS nutzen andere Signalwege im Gehirn"&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Li, die die Studienergebnisse auf einer Pressekonferenz beim Radiologenkongress in Chicago vorstellte, wies darauf hin, dass sich ADHS-Forscher in den vergangenen zehn Jahren vor allem auf die Symptomkomplexe Impulsivität und Hyperaktivität konzentriert hätten. "Doch Aufmerksamkeitsstörungen sind ebenfalls eine wichtige Hauptkomponente bei ADHS."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Li betonte, dass es sich bei ADHS um eine Hirnfunktionsstörung handele: "Kinder mit ADHS nutzen zum Teil andere Signalwege im Gehirn, um visuelle Informationen zu speichern und zu verarbeiten. Das kann auf eine Störung der üblichen Signalwege in der weißen Hirnsubstanz hinweisen."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Künftig ADHS-Diagnostik mittels fMRT?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Noch müssten diese ersten Ergebnisse der Studie weiter validiert werden, betonte Li. Doch sieht sie zukünftig die Möglichkeit für eine verlässliche ADHS-Diagnostik mithilfe von fMRT. Und: Der Nachweis von solchen Hirnstörungen könne die Möglichkeit für Therapien, etwa spezielle Hirntrainings, ermöglichen. Bislang gibt es keinen Einzeltest, mit dem ADHS zuverlässig diagnostiziert werden könnte. Grund sind die verschiedenen Symptommuster und -stärken.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vier bis sechs Prozent der Kinder haben ADHS&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das führt immer wieder dazu, dass Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten vorschnell die Diagnose ADHS verpasst bekommen. Und andererseits ADHS nicht erkannt wird. Nach Schätzungen haben in Deutschland vier bis sechs Prozent der sechs- bis 18-jährigen Kinder ADHS. Mehr als die Hälfte der Betroffenen hat Symptome auch noch im Erwachsenenalter.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-8268759547863822053?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/8268759547863822053/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/11/adhs-kinder-denken-anders.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/8268759547863822053'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/8268759547863822053'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/11/adhs-kinder-denken-anders.html' title='ADHS-Kinder denken anders'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-8288411748684717822</id><published>2011-11-30T14:07:00.001+01:00</published><updated>2011-11-30T14:07:17.902+01:00</updated><title type='text'>Vagusnerv-Stimulation hilft gegen Depression</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:14pt'&gt;&lt;strong&gt;Mit gezielten elektrischen Reizen am Vagusnerv lassen sich depressive Patienten auch unter Praxisbedingungen gut behandeln. Etwa ein Drittel der ansonsten therapieresistenten Depressiven profitiert noch ein Jahr nach Implantation von dem Stimulator. &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:14pt'&gt;&lt;strong&gt;Von Thomas Müller&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;PHILADELPHIA. Sprechen Patienten mit Depressionen nicht ausreichend auf Medikamente an, kann oftmals eine elektrische Stimulation des Vagusnervs die Symptome deutlich lindern. In größeren kontrollierten Studien ließen sich damit auch über ein Jahr hinweg gute Erfolge erzielen.  Die Methode wurde daher in den USA im Jahr 2005 von der Arzneimittelbehörde FDA als Zusatzbehandlung bei therapieresistenten uni- und bipolaren Depressionen zugelassen. &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Tests mit 15 Patienten&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Team um Dr. Pilar Cristancho aus Philadelphia hat nun in einer - allerdings recht kleinen Studie - geprüft, ob das Verfahren auch für den Praxisalltag geeignet ist (&lt;a target='_blank' href='http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21295002'&gt;J Clin Psychiatry 2011; 72: 1376-1382&lt;/a&gt;).  Es gab daher keine besonderen Auswahlkriterien - die Ärzte nahmen einfach die ersten 15 ambulant behandelten Patienten, für die die Methode zugelassen war. Von diesen Patienten hatten fünf eine bipolare, zehn eine unipolare Depression.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Symptome gehen zurück&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zwölf Monate nach Implantation des Stimulators waren die Symptome deutlich zurückgegangen. Auf der Skala BDI (Beck Depression Inventary) war der Wert von zuvor im Schnitt knapp 38 Punkten auf 25 gefallen. 29 Prozent der Patienten sprachen nach dieser Skala auf die Therapie an, was bedeutet, dass der BDI-Wert bei ihnen um mindestens 50 Prozent sank. Noch besser fielen die Werte mit der Hamilton-Depressionsskala aus: Hier lag die Ansprechrate nach einem Jahr bei 43 Prozent. Die Therapie wurde gut vertragen, kein Patient brach sie wegen unerwünschter Wirkungen ab.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;In der Praxis bewährt&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Cristancho und ihre Mitarbeiter schließen daraus, dass die Vagusnerv-Stimulation in der Praxis ähnlich gut funktioniert wie bei Patienten in klinischen Studien und dies, obwohl ihre Patienten zu Beginn im Schnitt schwerere Depressionen hatten als die Teilnehmer in anderen Studien. Mit der Stimulation sei immerhin bei einem beachtlichen Teil der ansonsten schwer behandelbaren Patienten eine Linderung möglich, schreiben sie.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Elektrischer Impulsgeber in der Schlüsselbeinregion implantiert&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei der Vagusnerv-Stimulation wird ein elektrischer Impulsgeber subkutan in der Schlüsselbeinregion implantiert. Eine Elektrode umwickelt den linken Vagusnerv im Hals. Über afferente Fasern leitet der Nerv die Impulse des Taktgebers in den Hirnstamm und ins limbische System. Dabei werden auch wichtige Bestandteile des serotonergen und noradrenergen Systems wie die Raphe-Kerne und der Locus caeruleus beeinflusst.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-8288411748684717822?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/8288411748684717822/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/11/vagusnerv-stimulation-hilft-gegen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/8288411748684717822'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/8288411748684717822'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/11/vagusnerv-stimulation-hilft-gegen.html' title='Vagusnerv-Stimulation hilft gegen Depression'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-5001418407530789448</id><published>2011-11-28T12:53:00.001+01:00</published><updated>2011-11-28T12:54:18.393+01:00</updated><title type='text'>Träume lindern schmerzvolle Erinnerungen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:14pt'&gt;&lt;strong&gt;Hoffnung auf neue Therapien für posttraumatisches Stresssyndrom&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Berkeley (pte/24.11.2011/10:00) Wissenschaftler der University of California &lt;a href='http://berkeley.edu'&gt;http://berkeley.edu&lt;/a&gt; haben mit Scans untersucht, wie das Gehirn mit der Erinnerung an unangenehme oder traumatische Ereignisse während des Schlafes umgeht. Das Team um Matthew Walker hat Freiwilligen emotionale Bilder gezeigt und scannte sie, als sie diese Bilder mehrere Stunden später wieder sahen. Jene Teilnehmer, denen erlaubt worden war zu schlafen, wiesen in Regionen des Gehirns, die mit Gefühlen in Zusammenhang stehen, weniger Aktivität auf. Stattdessen war jener Bereich aktiver, der mit rationalem Denken in Verbindung steht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;REM-Schlafphase wichtig &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die in Current Biology &lt;a href='http://cell.com/current-biology'&gt;http://cell.com/current-biology&lt;/a&gt; veröffentlichten Studienergebnisse stellen Zusammenhänge zwischen Träumen und dem Gedächtnis her. Die meisten Menschen sind irgendwann in ihrem Leben mit traumatischen Ereignissen konfrontiert. Bei manchen führt diese Erfahrung zu einem posttraumatischen Stresssyndrom. Dieses führt häufig dazu, dass sie auch noch lange nach diesem Erlebnis emotional gestört sind. Es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass der sogenannte REM-Schlaf eine Rolle bei der Verarbeitung von neueren Erinnerungen spielt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein besseres Verständnis dieses Vorganges auch Patienten mit posttraumatischem Stresssyndrom helfen könnte. Für die aktuelle Studie wurden 30 Freiwillige in zwei Gruppen aufgeteilt. Nachdem ihnen insgesamt 150 Bilder gezeigt wurden, die eine emotionale Reaktion auslösen sollten, durfte eine Gruppe ruhig schlafen. Innerhalb des MRI-Scanners wurden die Bilder ein zweites Mal gezeigt. Jene, die geschlafen hatten, verfügten über weniger Aktivität in der Amygdala und über mehr Aktivität im präfrontalen Kortex.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Klarer Blick am Morgen danach &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jene, die nicht geschlafen hatten, berichteten über sehr viel emotionalere Reaktionen beim zweiten Ansehen der Bilder. Die Forscher gehen davon aus, dass chemische Veränderungen während des REM-Schlafes die Ursachen dafür erklären könnten. Laut Walker ist bekannt, dass während des REM-Schlafes die Noradrenalinwerte deutlich absinken. Diese Gehirnchemikalie steht in direktem Zusammenhang mit Stress. "Durch das erneute Aufarbeiten von emotionalen Erfahrungen in diesem neurochemisch sicheren Umfeld, wachen wir am nächsten Tag auf und diese Ereignisse haben etwas von ihrer emotionalen Wirkung verloren. Wir glauben, dass wir eher damit umgehen können."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-5001418407530789448?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/5001418407530789448/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/11/traume-lindern-schmerzvolle.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/5001418407530789448'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/5001418407530789448'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/11/traume-lindern-schmerzvolle.html' title='Träume lindern schmerzvolle Erinnerungen'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-7385557218184790240</id><published>2011-11-23T12:10:00.001+01:00</published><updated>2011-11-23T12:10:56.063+01:00</updated><title type='text'>Betablocker verhindern negative Auswirkungen von Stress: RUB-Psychologen berichten</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Trotz Stress das Ziel nicht aus den Augen verlieren&lt;/strong&gt; - Betablocker verhindern negative Auswirkungen von Stress RUB-Psychologen berichten in Journal of Neuroscience&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gestresste Personen verfallen in Gewohnheiten und verhalten sich nicht zielgerichtet. Dass dafür der Botenstoff Noradrenalin entscheidend ist, berichten Bochumer Wissenschaftler um Dr. Lars Schwabe (RUB-Fakultät für Psychologie) in Journal of Neuroscience. Stoppt man die Wirkung von Noradrenalin durch Betablocker, bleibt der Stresseffekt aus. "Die Ergebnisse können bedeutend für Substanzabhängigkeiten sein, für die Stress ein zentraler Risikofaktor ist", sagt Schwabe. "Sie zeichnen sich durch eingeschliffene Routinen und Gewohnheiten aus."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Stress erfahren mit und ohne Betablocker&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bereits in einer vorangegangenen Studie fanden die Bochumer Forscher heraus, dass Stress das zielgerichtete Verhalten während einer Lernaufgabe beeinträchtigt. Nun erforschten sie, wie diese negativen Effekte aufgehoben werden können. Schwabe und seine Kollegen setzten die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer stressigen Situation aus. Einem Teil der gestressten Probanden gaben die Wissenschaftler zuvor das Medikament Propranolol, einen Betablocker. Es besetzt bestimmte Rezeptoren und verhindert so, dass Noradrenalin wirkt. Die übrigen Probanden nahmen eine Placebo-Tablette ein.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Lernen mit Kakao und Orangensaft&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann lernten alle Probanden, dass sie Kakao oder Orangensaft als Belohnung erhielten, wenn sie am Computer bestimmte Symbole anklickten. Nach dieser Lernphase durften die Teilnehmer entweder so viele Orangen oder so viel Schokopudding essen, wie sie wollten. "Das schwächt den Wert der Belohnung", erklärt Schwabe. "Wer Schokopudding isst, für den verliert Kakao an Reiz. Wer mit Orangen gesättigt ist, hat weniger Verlangen nach Orangensaft." Nicht gestresste Probanden, die Schokopudding gegessen hatten, klickten in den anschließenden Versuchsdurchgängen seltener die Symbole an, die zu einer Belohnung mit Kakao führten. Nicht gestresste Teilnehmer, die zuvor Orangen gegessen hatten, entschieden sich seltener für Symbole, die mit Orangensaft assoziiert waren.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Noradrenalin vermittelt Stresseffekte&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ganz anders verhielten sich gestresste Probanden, die eine Placebo- Tablette verabreicht bekommen hatten. Unabhängig davon, was sie gegessen hatten, wählten sie weiterhin sowohl mit Orangensaft als auch mit Kakao assoziierte Symbole. Sie blieben also bei ihren Gewohnheiten. Gestresste Probanden in der Betablocker-Gruppe handelten hingegen genauso zielgerichtet wie die Probanden, die keinen Stress erfahren hatten. Waren sie z. B. mit Schokopudding gesättigt, wählten sie seltener die Symbole, die zu Kakaobelohnung führten. Dieses Ergebnis belegt, dass Noradrenalin den Stresseffekt vermittelt und dass Betablocker die negativen Konsequenzen von Stress abwenden können. Die Studie wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Rektoratsprogramm der RUB gefördert.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Titelaufnahme&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;L. Schwabe, O. Höffken, M. Tegenthoff, O. Wolf (2011): Preventing the stress-induced shift from goal-directed to habit action with a beta- adrenergic antagonist, Journal of Neuroscience, doi: 10.1523/JNEUROSCI.3304-11.2011&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Informationen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. Lars Schwabe, Abteilung Kognitionspsychologie, Fakultät für Psychologie der Ruhr-Universität, 44780 Bochum, Tel.: 0234/32-29324 Lars.Schwabe@ruhr-uni-bochum.de&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Angeklickt&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Abteilung Kognitionspsychologie&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;http://www.cog.psy.ruhr-uni-bochum.de/index.html&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Frühere Presseinformation&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;http://www.pm.ruhr-uni-bochum.de/pm2009/msg00169.htm&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Redaktion&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. Julia Weiler&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-7385557218184790240?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/7385557218184790240/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/11/betablocker-verhindern-negative.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7385557218184790240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7385557218184790240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/11/betablocker-verhindern-negative.html' title='Betablocker verhindern negative Auswirkungen von Stress: RUB-Psychologen berichten'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-859445734395306245</id><published>2011-11-23T12:03:00.001+01:00</published><updated>2011-11-23T12:03:02.532+01:00</updated><title type='text'>Magersüchtige haben emotionale Störungen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mit der Krankheit besetzte Wörter lösen psychische Probleme aus&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bochum (pte/22.11.2011/12:30) In einer aktuellen Studie untersuchen Philosophen und Neurowissenschaftler, ob magersüchtige Frauen Sprache anders verstehen. Denn Frauen, die an der Essstörung "Anorexia nervosa" leiden, scheinen eine Störung zu haben, wenn es um die Benennung von Emotionen geht. Forscher konnten bereits belegen, dass magersüchtige im Vergleich zu gesunden Frauen eine Störung in Bezug auf emotionsgeladene Wörter haben. "Magersucht ist nicht nur Untergewicht - es ist eine psychische Krankheit", sagt Studienleiter Markus Werning vom Institut für Philosophie der Ruhr-Universität Bochum http://ruhr-uni-bochum.de .&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ziel der Wissenschaftler ist es, neue Therapieansätze zu entwickeln. Dabei stehen bestimmte Besonderheiten beim Verstehen von Sprache im Mittelpunkt. Ungewöhnlich daran ist der fachübergreifende Ansatz aus Neurowissenschaften und Philosophie. Für die Studie suchen die Forscher anorektische junge Frauen im Alter zwischen 18 und 28 Jahren, die einen Body-Mass-Index (BMI) kleiner als 17,5 haben. Der BMI berechnet sich aus dem Gewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Eine Diagnose muss noch nicht vorliegen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Studienteilnehmerinnen gesucht &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Interessierte nehmen in der Folge an einem Vorgespräch mit einem klinischen Psychologen teil. Die Erhebung besteht aus einer zweistündigen Elektroenzephalographie-Messung (EEG) zur Aufzeichnung der Hirnströme. "Die Methode ist völlig harmlos. Außerdem kann der Versuch jederzeit abgebrochen werden", sagt Werning. Mit dem EEG prüfen die Forscher, wie die Frauen auf emotionale Wörter reagieren. Grundlage des Projekts ist die Simulationstheorie, welche besagt, dass Menschen die Emotionen anderer simulieren, um ihr Gegenüber besser verstehen zu können.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Wenn man so will, ist es eine Weiterentwicklung der Idee der Emphatie", erklärt Werning. Der Wissenschaftler glaubt, dass auch beim Verstehen von Sätzen bei Menschen Simulationen von Emotionen ablaufen. "Wenn sich unsere Hypothesen bewahrheiten, kann man das Krankheitsbild besser verstehen", sagt der Philosophieprofessor. Magersüchtige haben im Vergleich zu Unterernährten Veränderungen in Arealen im Gehirn. Nach einer erfolgreichen Therapie normalisiert sich das Gehirn von den Erkrankten wieder.&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-859445734395306245?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/859445734395306245/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/11/magersuchtige-haben-emotionale.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/859445734395306245'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/859445734395306245'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/11/magersuchtige-haben-emotionale.html' title='Magersüchtige haben emotionale Störungen'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-3802502019002254643</id><published>2011-10-27T19:31:00.001+02:00</published><updated>2011-10-27T19:31:22.510+02:00</updated><title type='text'>Träume aktivieren das Gehirn ähnlich wie eine tatsächlich ausgeführte Handlung</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;So faszinierend unsere Fähigkeit zu träumen ist, so rätselhaft ist die Frage, wie die intensiv erlebten Bilder und Gefühle in unserem Kopf entstehen. Denn bislang waren Träume nicht messbar. Nun ist es Max-Planck- Wissenschaftlern in Zusammenarbeit mit Kollegen der Charité in Berlin erstmals gelungen, die Aktivität des Gehirns während des Träumens zu analysieren. Möglich wurde dies mit Hilfe so genannter luzider Träumer, also Menschen, die sich ihres Träumens bewusst werden und ihre Trauminhalte verändern können. Die Messungen zeigen, dass das Gehirn im Traum ähnlich aktiv ist wie bei der tatsächlich ausgeführten Handlung im Wachzustand.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seit wenigen Jahren können bildgebende Verfahren wie die funktionelle Kernspintomografie räumlich genau lokalisierte Gehirnaktivität während des Schlafs sichtbar machen. Allerdings konnten Forscher die Hirnaktivitäten bislang nicht während eines Traumes analysieren. Denn eine gemessene Hirnaktivität lässt sich nur dann auf einen spezifischen Traum zurückführen, wenn die genaue zeitliche Übereinstimmung von Trauminhalt und Messung bekannt ist. Ob ein Mensch träumt, konnte also nur die Person selbst mitteilen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München, der Charité und des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig haben sich deshalb die Fähigkeit luzider Träumer zu Nutze gemacht, bewusst zu träumen. Der "Klarträumer" sollte sich während des Schlafs in einem Kernspintomografen seines Traumes bewusst werden und diesen ‚luziden' Zustand an die Forscher durch Augenbewegungen melden. Dann sollte er willentlich "träumen", zuerst die linke und dann die rechte Hand für 10 Sekunden wiederholt zu einer Faust zu ballen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf diese Weise konnten die Wissenschaftler durch die Hirnströme (EEG) des Untersuchten den Eintritt in den REM-Schlaf messen – einer Schlafphase, in der Träume besonders intensiv empfunden werden. Die ab diesem Zeitpunkt gemessene Aktivität des Gehirns spiegelte den vereinbarten "Traum" wider, abwechselnd die Fäuste zu ballen. Tatsächlich wurde eine Region in sensomotorischen Großhirnrinde des Gehirns aktiviert, der für die Ausführung von Bewegungen zuständig ist. Dies zeigt auch ein direkter Vergleich mit der Gehirnaktivität, die bei einer tatsächlich ausgeführten Bewegung der Hand im Wachen auftritt. Auch wenn der luzide Träumer sich die Bewegung der Hand im Wachen nur vorstellt, reagiert die sensomotorische Hirnrinde ähnlich.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Übereinstimmung der gemessenen Gehirnaktivität von Traum und bewusster Handlung zeigt, dass Trauminhalte gemessen werden können. "Wir können mit dieser Kombination aus Hirnströmen während des Schlafs, bildgebenden Verfahren und luzidem Träumen jedoch nicht nur einfache Bewegungen im Traum untersuchen, sondern auch die Aktivierungsmuster im Gehirn bei visuellen Traumwahrnehmungen messen", sagt Martin Dresler, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psychiatrie.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Forscher konnten die mittels Kernspin gewonnen Daten in einem weiteren Probanden durch eine weitere Technik bestätigen. Mit Hilfe der so genannten Nah-Infrarot-Spektroskopie beobachteten sie zusätzlich eine gesteigerte Aktivität in einer Hirnregion, die bei der Planung von Bewegungen eine wichtige Rolle spielt. "Unsere Träume sind also kein ‚Schlaf-Kino', in dem wir passiv ein Geschehen nur beobachten, sondern schließen Aktivität in denjenigen Hirnregionen mit ein, die für die Traumhandlung relevant sind", erklärt Michael Czisch, Arbeitsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für Psychiatrie.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Originalveröffentlichung&lt;/strong&gt;:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Martin Dresler, Stefan P. Koch, Renate Wehrle, Victor I. Spoormaker, Florian Holsboer, Axel Steiger, Philipp G. Sämann, Hellmuth Obrig, Michael Czisch Dreamed Movement Elicits Activation in the Sensorimotor Cortex Current Biology, D-11-00137R3, October 2011&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kontakt&lt;/strong&gt;:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. Barbara Meyer&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Referentin für Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel.: +49 89 30622-616&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fax: +49 89 30622-348&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: bmeyer@mpipsykl.mpg.de&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-3802502019002254643?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/3802502019002254643/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/10/traume-aktivieren-das-gehirn-ahnlich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3802502019002254643'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3802502019002254643'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/10/traume-aktivieren-das-gehirn-ahnlich.html' title='Träume aktivieren das Gehirn ähnlich wie eine tatsächlich ausgeführte Handlung'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-2602758538651357474</id><published>2011-10-25T11:34:00.001+02:00</published><updated>2011-10-25T11:34:36.540+02:00</updated><title type='text'>„Angst und Risiko“ im Hörsaal City</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Nur wenige Tage nachdem im März der Tsunami in Fukushima eine Atomkatastrophe auslöste, waren in Deutschland, also mehr als 9.000 Km entfernt, die Geigerzähler bereits ausverkauft. Und die die Deutschen waren auch die ersten, die daraus politische Konsequenzen zogen und die Stilllegung ihrer Atommeiler beschlossen. Dieses vielleicht typische Beispiel für "German Angst" – wie sie im Ausland genannt wird – ist Anlass für die neue Reihe "Hörsaal City", umfassend über "Angst und Risiko im Wechselspiel von Individuum und Gesellschaft" nachzudenken.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Acht Vorträge&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In acht Vorträgen beleuchten Experten aus Psychotherapie, Hirnforschung, Risikoforschung und Umweltgeschichte wie Angst entsteht, wann sie krankhaft ist und wie man mit Angst und Risiken umgehen kann. Mit dem Vortrag "Wenn Angst zur Krankheit wird" von Prof. Dr. Jürgen Margraf (Klinische Psychologie und Psychotherapie) startet Hörsaal City am 9. November, 18-20 h. Die Reihe findet jeweils mittwochs, 18 – 20 h im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets statt (Clemensstraße 17-19, 44789 Bochum).&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mit Risiken umgehen lernen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Angst gehört zur normalen Entwicklung eines jeden Menschen. Kinder sehen Monster unterm Bett, Erwachsene fürchten sich vor harmlosen Spinnen, andere leiden an Höhenangst. Ihre Formen sind ebenso vielfältig wie das Reden über sie: Den einen lähmt sie, den anderem verleiht sie Flügel. Doch wann wird sie zur Krankheit? Welchen Einfluss haben Erziehung und kulturelles Umfeld? Wie beeinflusst Angst unser Gedächtnis, unsere Erinnerung? Durch welche Pfade schlängelt sie sich im Gehirn. Und wie können wir gelassen und – wenn zwar nicht angstfrei so doch mit Selbstbewusstsein  – mit der Todesangst oder mit den verschiedenen Risiken umgehen, die unser Leben bestimmen. Diese und ähnlich gelagerte Fragen stehen in Mittelpunkt der Reihe, die der Humboldt-Professor Dr. Jürgen Margraf mit der Pressestelle der RUB zusammengestellt und organisiert hat.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sechs herausragende Wissenschaftler aus der Ruhr-Universität Bochum und zwei auswärtige Gäste, darunter der DFG-Communicator-Preisträger 2011, Prof. Gerd Gigerenzer, gestalten die Reihe.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alle Themen und Termine: www.rub.de/hoersaalcity&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-2602758538651357474?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/2602758538651357474/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/10/angst-und-risiko-im-horsaal-city.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2602758538651357474'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2602758538651357474'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/10/angst-und-risiko-im-horsaal-city.html' title='„Angst und Risiko“ im Hörsaal City'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-1417915891501186434</id><published>2011-10-18T23:15:00.001+02:00</published><updated>2011-10-18T23:15:33.361+02:00</updated><title type='text'>Neue Patienten-Leitlinie „Schmerzbehandlung bei Operationen“ veröffentlicht</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Publikation soll in Zukunft in Kliniken sowie bei Ärztekammern und Krankenkassen erhältlich sein&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Ergänzung zu der bereits für Ärzte und medizinisches Fachpersonal existierenden S3-Leitlinie "Behandlung akuter perioperativer und posttraumatischer Schmerzen" der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) wurde nach mehrjähriger Entwicklungsarbeit eine Patientenleitlinie "Schmerzbehandlung bei Operationen" veröffentlicht. Die evidenzbasierte Patienteninformation wendet sich direkt an Patienten, denen eine Operation bevorsteht und die sich vorab zum Thema Schmerz informieren wollen. In allgemeinverständlicher Sprache wird Wissenswertes zu Schmerzmitteln und nicht-medikamentösen Verfahren zur Schmerzlinderung vermittelt. Weiterhin stehen für Ratsuchende Adressen von Selbsthilfeorganisationen und Patientenberatungen zur Verfügung. Mit dieser Patienteninformation sollen die Rechte des Patienten gestärkt und eine informierte Entscheidung ermöglicht werden. An der Erstellung der Leitlinie waren neben Experten aus Wissenschaft und Forschung auch Patientenvertreter und Betroffene beteiligt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Leitlinie wurde von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Schmerztherapie (DIVS) herausgegeben und unter maßgeblicher Beteiligung von Mitarbeitern des Instituts für Gesundheitswissenschaften der Universität Hamburg (Prof. Ingrid Mühlhauser), des Instituts für Forschung in der Operativen Medizin der Universität Witten/Herdecke (Prof. Edmund Neugebauer) sowie der DIVS (Prof. Heinz Laubenthal) erstellt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Leitlinie soll in Zukunft in Kliniken sowie bei Ärztekammern und Krankenkassen erhältlich sein.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Leitlinie im Original finden Sie hier:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/041-001.html&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/041-001p_S3_Schmerzbehandlung_bei_Operationen.pdf&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Informationen zur Leitlinie:&lt;/strong&gt; Univ.-Prof. Dr. Prof. h.c. Edmund Neugebauer (edmund.neugebauer@uni-wh.de, Tel: 0221 / 98957-0).&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Akutschmerzkongress:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf dem Akutschmerzkongress, der am 25. und 26. November 2011 unter dem Titel "Akutschmerztherapie und perioperative Medizin – (k)eine Aufgabe für Chirurgen?" in Köln stattfinden wird, wird das Thema in einer eigenen Sitzung behandelt. Weitere Informationen zum Kongress erhalten Sie unter www.akutschmerzkongress.de.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Über uns:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsbildung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-1417915891501186434?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/1417915891501186434/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/10/neue-patienten-leitlinie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/1417915891501186434'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/1417915891501186434'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/10/neue-patienten-leitlinie.html' title='Neue Patienten-Leitlinie „Schmerzbehandlung bei Operationen“ veröffentlicht'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-7516868615099279286</id><published>2011-10-18T22:27:00.001+02:00</published><updated>2011-10-18T22:27:25.835+02:00</updated><title type='text'>Nur wenige wissen: Alpträume lassen sich effektiv behandelt</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Etwa fünf Prozent aller Menschen leiden regelmäßig unter Alpträumen – und das meist über Jahre. Damit gehören diese belastenden Träume, die die Betroffenen oft den ganzen Tag über verfolgen, zu einer weit verbreiteten Schlafstörung. "Dass Alpträume psychotherapeutisch schnell und effektiv behandelt werden können, wissen die wenigsten", so Prof. Stagnier, vom Institut für Psychologie der Goethe-Universität. In der dortigen Verhaltenstherapie-Ambulanz läuft zurzeit eine groß angelegte Studie, in der die Wirksamkeit von zwei Behandlungskonzepten miteinander verglichen werden soll.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der ersten Therapie sollen sich die Betroffenen unter geschützten Bedingungen mit den Inhalten ihrer Alpträume auseinandersetzen. Eine andere therapeutische Methode zielt darauf ab, dass die Betroffenen versuchen, in ihrer Vorstellung die Inhalte des Alptraums zu verändern.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diplom-Psychologin und Psychotherapeutin Kathrin Hansen nennt ein Beispiel: "Eine Studienteilnehmerin quälte sich nächtens mit folgendem Traum: Sie geht an einer Straße entlang, ein Auto mit verdunkelten Scheiben rollt langsam näher, plötzlich ist die Straße sehr steil, so dass sie nicht weglaufen kann. Von dem Auto geht eine große Bedrohung aus. Ihre Beine werden so schwer, dass sie gar nicht mehr gehen kann, das Auto bleibt direkt neben ihr stehen, maskierte Männer steigen aus." An diesem Punkt erwacht die Frau mit Herzrasen. In der Therapie lernt sie den Traum zu verändern, sie wählt eine Variante, in der Freunde aus dem Auto aussteigen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was bezeichnen die Psychologen als Alptraum? Träume, aus denen die Betroffenen erwachen und an die sie sich sehr detailliert und lebhaft erinnern; in diesen Träumen geht es zumeist um Themen wie Bedrohung des eigenen Lebens, der persönlichen Sicherheit oder der Selbstachtung. Nach dem Aufwachen erleben diese Menschen Furcht oder Angst, die oft auch mit körperlichen Reaktionen wie Herzrasen einhergehen. "Alpträume wirken sich nicht nur negativ auf den Schlaf und das Ausmaß der Erholung aus, sondern können auch zu einer deutlichen Belastung in anderen Lebensbereichen führen. Beispielsweise lösen sie depressive Verstimmungen, Angst und ein erhöhtes Stressempfinden aus", erläutert Hansen. "Betroffene haben aus diesem Grund häufig starke Angst vor dem Einschlafen."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für die geplante Vergleichsstudie suchen die Psychologinnen betroffene Personen. Insgesamt sollen 90 Personen im Rahmen dieser Untersuchung behandelt werden. "Natürlich informieren wir die Mitwirkenden auch ausführlich darüber, wie diese Alpträume entstehen", ergänzt die Studientherapeutin Diplom-Psychologin Tana Kröner.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Informationen: Dipl.-Psych. Tana Kröner und Dipl.-Psych. Kathrin Hansen, Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Fachbereich Psychologie und Sportwissenschaften, Campus Bockenheim, Tel.: (069) 798 – 25107, studie-alptraum@stud.uni-frankfurt.de&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-7516868615099279286?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/7516868615099279286/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/10/nur-wenige-wissen-alptraume-lassen-sich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7516868615099279286'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7516868615099279286'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/10/nur-wenige-wissen-alptraume-lassen-sich.html' title='Nur wenige wissen: Alpträume lassen sich effektiv behandelt'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-865279269091223237</id><published>2011-10-13T14:58:00.001+02:00</published><updated>2011-10-13T14:58:50.572+02:00</updated><title type='text'>Panikattacken und andere Ängste überwinden</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Das Zentrum für Psychotherapie der Ruhr-Universität Bochum bietet kompakte Behandlungsprogramme zur Überwindung von Angstanfällen und Phobien an. Die Behandlungen werden im Rahmen einer Studie wissenschaftlich begleitet. Sie wird geleitet von Prof. Dr. Jürgen Margraf und Prof. Dr. Silvia Schneider (Zentrum für Psychotherapie), zwei international renommierten Forschern im Bereich der Angststörungen. In der Studie geht es auch darum, die Bedeutung genetischer Faktoren für die Aufrechterhaltung von Ängsten genauer zu untersuchen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Teilnehmer gesucht&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Menschen, die unter Angstanfällen, Ängsten vor Angstanfällen oder Höhenangst leiden oder sonstige psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen wollen, können sich ab dem 17. Oktober 2011 unter der Telefonnummer 0234-3228168 über das Behandlungsangebot informieren und einen Termin für ein erstes Informationsgespräch vereinbaren.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;"Aus heiterem Himmel"&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Plötzlich auftretende panikartige Ängste, Ängste davor allein aus dem Haus zu gehen, sich in einer Menschenmenge zu befinden oder öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen sowie Ängste vor Höhen sind in der Allgemeinbevölkerung – und insbesondere unter Frauen – sehr verbreitet.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Viele Betroffene berichten, dass sie in diesen Situationen oder auch "aus heiterem Himmel" starke körperliche Symptome wie Herzrasen, Atemnot, Schwindel, Schwitzen, und Brustschmerzen erleben würden. Hinzu kommt vielfach die Befürchtung, einen Herzinfarkt zu erleiden, verrückt zu werden oder die Kontrolle zu verlieren. In der Folge solcher Angstanfälle fangen viele Betroffene an Situationen und Orte zu meiden, in denen es zu Angsterleben kommen könnte. Das Vermeidungsverhalten kann eng umgrenzt sein, kann sich aber in extremen Fällen auch so stark ausbreiten, dass die Betroffenen ohne Begleitung das Haus nicht mehr verlassen können. Vor dem Hintergrund, dass die Ängste in den seltensten Fällen einfach wieder von selber abnehmen, verwundert es nicht, dass solche Angsterkrankungen für Betroffene und Angehörige mit massiven Beeinträchtigungen der Lebensqualität einhergehen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gute Chancen auf Besserung&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Angststörungen sind psychotherapeutisch sehr gut zu behandeln: Bei mehr als 80% der verhaltenstherapeutisch behandelten Betroffenen kommt es zu einer vollständigen oder sehr weitreichenden Verbesserung der Symptomatik.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gleichwohl dauert es oftmals mehrere Jahre, bis Betroffene sich in effektive psychotherapeutische Behandlung begeben, obwohl die Kosten von der Krankenkasse übernommen werden und sie sich langfristig als einer medikamentöse Behandlung überlegen gezeigt haben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Informationen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dipl.-Psych. Dr. Tobias Teismann, Zentrum für Psychotherapie der Ruhr- Universität, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-24915 Tobias.Teismann@ruhr-uni-bochum.de&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-865279269091223237?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/865279269091223237/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/10/panikattacken-und-andere-angste.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/865279269091223237'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/865279269091223237'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/10/panikattacken-und-andere-angste.html' title='Panikattacken und andere Ängste überwinden'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-7365918941842787007</id><published>2011-10-10T15:01:00.001+02:00</published><updated>2011-10-10T15:01:08.565+02:00</updated><title type='text'>Depression als gewöhnliche Erkrankung begreifen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Seelische Störungen sind auf dem Vormarsch, jeder dritte Europäer hat ernste psychische Probleme. Dennoch werden Menschen mit solchen Erkrankungen noch immer stigmatisiert. Eine Depression sollte so angesehen werden wie Diabetes und Rheuma, fordern Experten. Eine bundesweite Aktionswoche, die heute startet, soll zu einem offenen Umgang mit psychischen Leiden führen.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Von Wolfgang Geissel&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Depressionen und andere seelischen Störungen machen Betroffenen und ihrem Umfeld immer noch Angst. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Selbstmord des depressionskranken Torhüters Robert Enke und das öffentliche Bekenntnis des Bundesliga-Trainers Ralf Rangnick zu seinem Burn-out haben die öffentliche Wahrnehmung neuropsychiatrischer Erkrankungen in den vergangenen zwei Jahren stark verändert. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vielen Menschen wird bewusst, dass das wahre Ausmaß und die damit verbundenen Belastungen durch solche Erkrankungen in der Vergangenheit offenbar unterschätzt worden sind. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die meisten Menschen wissen zudem wenig über das Spektrum psychischer Leiden. Hier setzt eine bundesweite Aktionswoche zur Aufklärung über seelische Gesundheitsstörungen unter www.aktionswoche.seelischegesundheit.net an, die am Montag  beginnt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Europa: Jeder Dritte hat ernste psychische Probleme&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jeder dritte Europäer leidet nach einer aktuellen Studie an einer neuropsychiatrischen Störung. Dies entspricht etwa 164 Millionen Menschen in Europa, die im Laufe eines Jahres eine Erkrankung des Gehirns haben. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Angsterkrankungen sind dabei die häufigsten Leiden, wie die breit angelegte Analyse unter Leitung des Dresdner Psychologen Professor Hans-Ulrich Wittchen ergeben hat. Es folgen Depressionen, Demenzen, Alkoholerkrankungen und Schlaganfall.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach den Daten ist die gesellschaftliche Belastung, gemessen als die Zahl der Lebensjahre, die mit gesundheitlichen Einschränkungen verbracht werden, bei neuropsychiatrischen Erkrankungen weitaus größer als bei anderen Krankheiten (Europ Neuropsychopharmacol 2011; 21: 655).&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Leidensdruck entscheidend für die Behandlung&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Zunahme der Zahl der Betroffenen in den vergangenen Jahrzehnten ist allerdings nicht belegt, sagt Professor Mathias Zink vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach Schätzungen bedürfe etwa jeder fünfte Mensch in Deutschland einmal im Leben eine Therapie gegen eine psychische Krankheit. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Entscheidend für die Behandlung eines Betroffenen ist der Leidensdruck, zum Beispiel, wenn wegen einer Depression der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Besonders Männer suchen bei psychischen Erkrankungen nur selten Hilfe.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;"Mit Depressionen so selbstverständlich umgehen wie mit Diabetes und Rheuma"&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Seelische Störungen machen Betroffenen und ihrem Umfeld immer noch Angst. Zink setzt sich deshalb vor allem für eine Entstigmatisierung der psychischen Leiden ein. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Krankheiten sollen so angesehen werden wie Diabetes oder Rheuma und nicht versteckt werden. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Mit einer Depression kann man so selbstverständlich umgehen, wie mit einem Beinbruch oder mit Diabetes", sagt Zink dazu. Hausärzten empfiehlt er, sich in ihrer Umgebung mit den verfügbaren Hilfsangeboten gut zu vernetzen. So lässt sich dazu beitragen, dass Patienten früh und mit einer optimalen Aussicht auf Erfolg behandelt werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Screening-Fragebogen im Internet&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für die Früherkennung von Psychosen bei jungen Menschen bietet zum Beispiel das Zentralinstitut einen Screening-Fragebogen im Internet an. Ähnlich wie bei einer gestörten Glukosetoleranz als Diabetesvorstufe lasse sich der Ausbruch etwa einer schizophrenen Psychose bei Prodomen durch Screening in Risikogruppen von 15- bis 25-Jährigen und Frühtherapie verhindern. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ergeben sich im Test Auffälligkeiten, dann wird eine ausführliche Diagnostik angeboten. "Meist kann den Betroffenen dann Entwarnung gegeben werden", sagt der Psychiater. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erhärtet sich der Verdacht, dann ist eine erfolgreiche Prävention mit Psychotherapie und gegebenenfalls auch einer gering dosierten Prophylaxe mit Psychopharmaka möglich. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Anonyme Sprechstunden oder Informationen im Internet&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um den Patienten ihre Berührungsängste zu nehmen, setzen psychiatrische Kliniken und Einrichtungen heute auf niederschwellige Angebote: etwa anonyme Sprechstunden oder Informationen im Internet. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hinzukommt eine intensive Öffentlichkeitsarbeit: zum Beispiel mit Tagen der offenen Tür in den Krankenhäusern oder dem Besuch von Schulklassen. An der aktuellen Aktionswoche zur seelischen Gesundheit beteiligen sich deshalb 35 Städte und Regionen in ganz Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zink: Schlechte Versorgung psychisch Kranker auf dem Land&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sorgen macht Zink die schlechte Versorgung psychisch Kranker auf dem Land. So stehen nach Angaben der Psychotherapeutenkammer in ländlichen Regionen nur 4,3 Psychotherapeuten pro 100.000 Einwohner zur Verfügung im Vergleich zu 38,8 pro 100.000 in Großstädten. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Ost-Mecklenburg müsse man deshalb 28 Wochen auf einen Termin warten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-7365918941842787007?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/7365918941842787007/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/10/depression-als-gewohnliche-erkrankung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7365918941842787007'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7365918941842787007'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/10/depression-als-gewohnliche-erkrankung.html' title='Depression als gewöhnliche Erkrankung begreifen'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-4258388868768331113</id><published>2011-10-10T12:07:00.001+02:00</published><updated>2011-10-10T12:07:14.135+02:00</updated><title type='text'>Optimisten: Gehirn lehnt negative Gedanken ab</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vorhersagen und Wahrscheinlichkeit werden gegeneinander abgewogen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;London (pte/10.10.2011/10:35) Ein Grund dafür, warum Optimisten auch dann noch eine positive Haltung besitzen, wenn sie mit dem Gegenteil konfrontiert werden, haben Wissenschaftler des University College London &lt;a href='http://ucl.ac.uk'&gt;http://ucl.ac.uk&lt;/a&gt; erforscht. Die in Nature Neuroscience &lt;a href='http://nature.com/neuro'&gt;http://nature.com/neuro&lt;/a&gt; veröffentlichte Studie legt nahe, dass das Gehirn sehr gut darin ist, positive Nachrichten über die Zukunft zu verarbeiten. Von manchen Menschen wird alles Negative einfach ignoriert. Sie behalten ihre positive Sichtweise einfach bei.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;100.000 Frauen analysiert &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Team um Tali Sharot schreibt, dass sich Optimismus sehr positiv auf die Gesundheit auswirkt. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Erhebung, für die die Daten von fast 100.000 Frauen ausgewertet wurden. Optimistinnen verfügten über ein deutlich geringeres Risiko einer Herzerkrankung oder eines Herztodes. Sharot betont allerdings, dass das Problem darin besteht, dass Risiken unterschätzt werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rund 80 Prozent der Menschen sind Optimisten. Das gilt auch dann, wenn sie sich selbst gar nicht so bezeichnen. Das Team beurteilte 14 Personen nach dem Ausmaß ihres Optimismus und führte anschließend Tests in einem Gehirnscanner durch. Jeder der Teilnehmer wurde gefragt, wie wahrscheinlich 80 verschiedene schlimme Ereignisse eintreffen. Dazu gehörten eine Scheidung oder eine Krebserkrankung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In einem nächsten Schritt wurde ihnen gesagt, wie wahrscheinlich in diese Ereignisse in Wirklichkeit waren. Am Ende der Sitzung wurden sie ersucht, die Wahrscheinlichkeit dieser Ereignisse erneut zu beurteilen. Es gab einen deutlichen Unterschied in der Bewertung von Optimisten, je nachdem ob es in Wirklichkeit gute oder schlechte Nachrichten waren. Laut Sharot liegt ihr Risiko einer Krebserkrankung bei 30 Prozent. Nahm ein Patient an, dass das Risiko bei 40 Prozent lag, reduzierte sie am Ende der Sitzung das persönliche Risiko auf rund 31 Prozent. Wurde ursprünglich von einem Risiko in der Höhe von zehn Prozent ausgegangen, erhöhte es sich nur marginal.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Warnbotschaften funktionieren nur selten &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Waren die Nachrichten positiv, verfügten alle Teilnehmer über mehr Aktivität im Frontallappen des Gehirns. Dieser Bereich wird mit dem Verarbeiten von Fehlern in Zusammenhang gebracht. Bei negativen Neuigkeiten hatten die größten Optimisten die geringste Aktivität in diesem Bereich des Gehirns. Bei den größten Pessimisten war die Aktivität am größten. Das legt nahe, dass das Gehirn auswählt, auf welche Aussagen es hört.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Laut Sharot funktionieren Botschaften wie "Rauchen tötet" nicht, weil die Menschen davon ausgehen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung gering ist. "Die Scheidungsrate liegt bei 50 Prozent. Trotzdem gehen die Menschen nicht davon aus, dass das auch für sie gilt. Es gibt im Gehirn eine grundlegende Verzerrung." Chris Chambers von der of Cardiff University &lt;a href='http://cardiff.ac.uk'&gt;http://cardiff.ac.uk&lt;/a&gt; zufolge bestätigen diese Forschungsergebnisse, was immer offensichtlicher wird - und zwar, dass das Treffen von Entscheidungen darin besteht, Vorhersagen und Wahrscheinlichkeit einander gegenüberzustellen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-4258388868768331113?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/4258388868768331113/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/10/optimisten-gehirn-lehnt-negative.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4258388868768331113'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4258388868768331113'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/10/optimisten-gehirn-lehnt-negative.html' title='Optimisten: Gehirn lehnt negative Gedanken ab'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-8475356430942307874</id><published>2011-10-06T15:20:00.001+02:00</published><updated>2011-10-06T15:20:53.228+02:00</updated><title type='text'>Psychotherapie schützt Depressive vor Rückfällen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Depressive Patienten, die nach der Akutmedikation eine Psychotherapie machen, haben ein verringertes Rückfallrisiko.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;BOLOGNA (ars).&lt;/strong&gt; Nach einer erfolgreichen medikamentösen Akuttherapie besteht ein hohes Risiko von Rückfällen und Rezidiven, besonders wenn weiterhin Residualsymptome vorhanden sind. Ob eine Psychotherapie dieses Risiko bei erfolgreich vorbehandelten Patienten mit Major Depression reduziert, untersuchten Wissenschaftler aus Bologna in einer Metaanalyse. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rückfall- oder Rezidivrisiko 20 Prozent verringert&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dazu werteten sie acht Studien mit insgesamt 875 Patienten aus: Die eine Hälfte von ihnen erhielt sequentiell zuerst eine Pharmako-, dann eine Psychotherapie, die andere Hälfte eine Standardbehandlung (&lt;a target='_blank' href='http://journals.cambridge.org/action/displayAbstract?fromPage=online&amp;amp;aid=7950736&amp;amp;fulltextType=RA&amp;amp;fileId=S0033291710000826'&gt;Psychol Med 2011; 41: 321-331&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ergebnis:&lt;/strong&gt; Durch die Psychotherapie war das Rückfall- oder Rezidivrisiko im Vergleich zu den Routinebedingungen um 20 Prozent verringert. Die fünf Studien, in denen die Medikation während der Psychotherapie fortgeführt wurde, ergaben als nicht signifikanten Trend eine Reduktion um 16 Prozent. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deutlicher war der Unterschied in den drei Studien, in denen die Medikation während oder vor der Psychotherapie ausschleichend abgesetzt worden war: Hier war das Risiko um 35 Prozent vermindert. Welche Art der Verhaltenstherapie - etwa Mindfulness-based-cognitive-Therapie oder kognitive Verhaltenstherapie - genutzt wurde, erwies sich als unerheblich.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Psychotherapie als Prophylaxe&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fazit der Autoren um Dr. Jenny Guidi:&lt;/strong&gt; Damit sei die Hypothese belegt, dass eine Psychotherapie auch nach einer antidepressiven Medikation langfristig nützt. Besonders wenn nach der Pharmakotherapie keine Vollremission eingetreten ist, sei wegen des dann erhöhten Risikos für einen chronischen Verlauf eine sequentielle Psychotherapie indiziert.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Damit stehe für Patienten, die eine weitere Einnahme von Antidepressiva ablehnen, eine Prophylaxe zur Verfügung, so Dr. Gabriele Hiller in einem Kommentar (Info Neurologie und Psychiatrie 2011; 7-8: 8-9). &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unklar bleibe, wie Patienten, denen es wieder gutgeht, zu einer Psychotherapie motiviert werden könnten. Überraschend sei, dass die Psychotherapie bei Absetzen der Antidepressiva besser wirke als bei fortgesetzter Behandlung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-8475356430942307874?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/8475356430942307874/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/10/psychotherapie-schutzt-depressive-vor.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/8475356430942307874'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/8475356430942307874'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/10/psychotherapie-schutzt-depressive-vor.html' title='Psychotherapie schützt Depressive vor Rückfällen'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-6859162065823365307</id><published>2011-10-06T10:41:00.001+02:00</published><updated>2011-10-06T10:41:54.442+02:00</updated><title type='text'>Gesundheitsministerium begrüßt Aktionswoche zur seelischen Gesundheit</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Aktionen zur Aufklärung über psychische Erkrankungen zum Welttag der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober in über 35 Städten und Regionen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anlässlich des internationalen Tages der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober spricht sich die Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz, MdB, für verstärkte Anstrengungen zur Aufklärung über psychische Erkrankungen aus. "Aufklärung und ein offener Umgang mit psychischer Erkrankungen sind wichtig für Betroffene und Angehörige", so die Staatssekretärin. Sie lobt die Initiatoren und Mitwirkenden der Aktionswoche zur seelischen Gesundheit, "die mit viel Engagement psychische Erkrankungen ansprechen und enttabuisieren."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Über 35 Städte und Regionen in ganz Deutschland beteiligen sich an der Woche zum  internationalen Tag der Seelischen Gesundheit.  Gemeinsames Ziel der Aktionstage: Über Aspekte der Prävention und Therapie psychischer Erkrankungen zu informieren und auf die Belange psychisch erkrankter Menschen aufmerksam zu machen. Am 10. Oktober findet in Berlin unter Teilnahme der Parlamentarischen Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz eine Auftaktveranstaltung zur Berliner Woche der Seelischen Gesundheit statt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hierbei wird das Thema "Forschung für unsere seelische Gesundheit" im Fokus stehen. Die Internetplattform &lt;a href='http://www.aktionswoche.seelischegesundheit.net'&gt;www.aktionswoche.seelischegesundheit.net&lt;/a&gt;  des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit bietet eine Übersicht über die zahlreichen Aktivitäten rund um den 10. Oktober.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Jeder dritte Europäer leidet an einer neuropsychiatrischen Erkrankung.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dies entspricht etwa 164 Millionen Menschen, die im Laufe eines Jahres an einer Erkrankung des Gehirns leiden (12-Monats-Prävalenz).&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Angsterkrankungen sind die häufigsten psychischen Störungen. Depression, Alzheimer/Demenz und Alkoholerkrankungen gelten als die Erkrankungen mit den höchsten Beeinträchtigungen (Burden of disease). In ihrer aktuellen Studie kommt das Wissenschaftlerteam um H.U. Wittchen zu dem Schluss, dass das wahre Ausmaß und die damit verbundenen Belastungen durch neuropsychiatrische Erkrankungen in der Vergangenheit stark unterschätzt wurden. Es herrscht große Unwissenheit: Die meisten Menschen wissen wenig über das Spektrum psychischer Erkrankungen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier setzt die Aktionswoche zur Aufklärung über psychische Erkrankungen an. Sie findet jährlich zum Welttag der seelischen Gesundheit statt. Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit vernetzt die regionalen und lokalen Aktivitäten und setzt Impulse für eine bundesweite Woche der Seelischen Gesundheit. Der Welttag für seelische Gesundheit wurde 1992 von der World Federation for Mental Health mit Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Woche der Seelischen Gesundheit 2011 findet statt in:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Apolda ▪ Bad Kissingen ▪ Bamberg ▪ Berlin ▪ Bielefeld ▪ Kreis Böblingen ▪ Bonn ▪ Bremen ▪ Bremerhaven ▪ Gera ▪ Göppingen ▪ Heidelberg ▪ Heidenheim/Giengen ▪ Hof ▪ Jena ▪ Konstanz ▪ Landsberg ▪ Leipzig ▪ Ludwigsburg ▪ Magdeburg ▪ Mainz ▪ Mannheim ▪ Mettmann ▪ München ▪ Neckar- Odenwald-Kr. ▪ Neustadt/Weinstraße ▪ Niedersachsen ▪ Ostholstein ▪ Rhein.-Bergischer Kreis ▪ Rostock ▪  Saarland ▪ Schwerin ▪ Solingen ▪ Starnberg ▪ Vogtland ▪ Westfalen Süd Das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ist ein bundesweites Netzwerk zur Förderung der seelischen Gesundheit unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Gesundheit, Daniel Bahr.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die öffentliche Veranstaltung "Wissen schafft Verständnis: Forschung für unsere Seelische Gesundheit" findet am 10. Okt., 12.30 – 17.00 Uhr, im dbb forum berlin, Friedrichstraße 169/170, Berlin-Mitte, statt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;______________________________&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kontakt:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aktionsbündnis Seelische Gesundheit, Reinhardtstraße 14, 10117 Berlin&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ansprechpartnerin: Wiebke Ahrens; ahrens@seelischegesundheit.net, Tel. 030/240 477 214&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://www.seelischegesundheit.net'&gt;www.seelischegesundheit.net&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;				&lt;a href='http://www.aktionswoche.seelischegesundheit.net'&gt;www.aktionswoche.seelischegesundheit.net&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-6859162065823365307?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/6859162065823365307/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/10/gesundheitsministerium-begrut.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/6859162065823365307'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/6859162065823365307'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/10/gesundheitsministerium-begrut.html' title='Gesundheitsministerium begrüßt Aktionswoche zur seelischen Gesundheit'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-7192168130386144072</id><published>2011-10-04T12:50:00.001+02:00</published><updated>2011-10-04T12:50:28.904+02:00</updated><title type='text'>1. Deutscher Patientenkongress Depression in Leipzig - Depression darf kein Tabuthema bleiben</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Leipzig, 3. Oktober 2011 – Unter der Schirmherrschaft und Moderation von Entertainer und Schauspieler Harald Schmidt ging am 2. Oktober der 1. Deutsche Patientenkongress Depression im Gewandhaus zu Leipzig über die Bühne. Die rund 1.000 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet, geben den Veranstaltern, der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und der Deutschen DepressionsLiga, Recht: Depression darf kein Tabuthema bleiben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Betroffene, Angehörige und Fachleute sind sich darin einig, dass der Kongress die richtige und notwendige Plattform zum Austausch und zur Information über den Umgang mit der Erkrankung bot. Harald Schmidt führte durch den abwechslungsreichen Tag mit Vorträgen, einer Podiumsdiskussion und Workshops.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Depression hat viele Seiten&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Referenten Thomas Müller-Rörich, Eva Straub, Prof. Dr. Ulrich Hegerl, John P. Kummer, Dr. Nico Niedermeier und Prof. Dr. Dr. Helmut Remschmidt beschrieben in ihren sechs Vorträgen die Probleme und vielfältigen Möglichkeiten im Umgang mit Depression sowie Wege und Chancen für ein gesundes Leben. Jeweils aus ihren individuellen Blickwinkeln – aus Sicht des Betroffenen, des Angehörigen oder aus der medizinisch- wissenschaftlichen Richtung. Das Ergebnis: Handlungsanleitungen für Wege aus der Depression, Tipps zum Umgang mit depressiv Erkrankten im Alltag und im Berufsleben sowie Einblicke in die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten. "Erstmals gibt es mit dem Patientenkongress eine Plattform, auf der Fachleute und Patienten zu Wort kommen. Als Betroffenenorganisation freuen wir uns darüber sehr", erläutert Thomas Müller-Rörich, 1. Vorsitzender der Deutschen DepressionsLiga. "Unser erster Patientenkongress Depression war mit rund 1.000 Teilnehmern ein sehr großer Erfolg und soll als feste Größe in der Versorgungslandschaft etabliert werden", freut sich Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. "Wir sind sehr froh und dankbar, unseren Schirmherrn Harald Schmidt auch als Moderator für diese Veranstaltung gewonnen zu haben. Das hilft der Erkrankung Depression, die Aufmerksamkeit zu bekommen, die sie verdient." Im Rahmen des Kongresses nahmen die Veranstalter auch zwei Ehrungen vor:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den mit 10.000 Euro dotierten Carlsson Wedemeyer-Förderpreis verlieh Privatdozentin Dr. Christine Rummel-Kluge als Geschäftsführerin der Stiftung Deutsche Depressionshilfe an das interdisziplinäre Forscherteam Prof. Dr. Thomas Hillecke, Prof. Dr. Franz Resch und Julian Koenig (von der Universität Heidelberg und der SRH Hochschule Heidelberg). Ebenso freuten sich die Gewinner des Fotowettbewerbs "Wege aus der Depression" – Katrin Meinhardt aus Hamburg, Heike Meier aus Halberstadt und Maike Michelis aus Duisburg – über ihre Auszeichnung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gute Behandlungschancen nutzen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Depression ist mit rund vier Millionen Betroffenen in Deutschland eine Volkskrankheit. "Das kann nicht nur am schlechten Fernsehprogramm liegen", meinte Harald Schmidt. Als "leise" Erkrankung ohne Lobby ist die Depression allerdings in ihrer Häufigkeit und ihrer Lebensbeeinträchtigung für Patienten und Angehörige in der Öffentlichkeit nur unzulänglich bekannt. Deshalb engagiert sich der Schauspieler und Entertainer seit 2008 für depressiv Erkrankte und fördert damit den offenen, selbstbewussten Umgang mit der Erkrankung. Diese kann an sich gut therapiert werden. "Mit wirksamen psychotherapeutischen Verfahren und Medikamenten erzielen wir in der Regel sehr gute Behandlungserfolge", erklärt Prof. Dr. Ulrich Hegerl. "Voraussetzung dafür ist, dass die Erkrankung richtig diagnostiziert wird." "Von den depressiv Erkrankten erhalten nur zehn Prozent die optimale Versorgung. Die Gründe dafür reichen von mangelndem Wissen in der Bevölkerung, Angst und Scham vor Stigmatisierung bei den Betroffenen bis zu diagnostischen und therapeutischen Defiziten in der Versorgung", ergänzt Privatdozentin Dr. Christine Rummel-Kluge.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Über die Stiftung Deutsche Depressionshilfe:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Depression erforschen – Betroffenen helfen – Wissen weitergeben Zentrales Ziel der Stiftung Deutsche Depressionshilfe (Nachfolge des Kompetenznetzes Depression, Suizidalität seit 2010) ist die Verbesserung der Situation depressiv erkrankter Menschen. So werden unter dem Dach der Stiftung die Aktivitäten des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Kompetenznetzes Depression, Suizidalität und des Deutschen Bündnisses gegen Depression e.V. gebündelt und weiterentwickelt. Die Stiftung will Forschung anstoßen und den Betroffenen schnell und kompetent zu einer optimalen Behandlung sowie mehr Akzeptanz in der Gesellschaft verhelfen. Hierzu gehören insbesondere die Förderung und Initiierung neuer Bündnisse gegen Depression, eine intensive Öffentlichkeitsarbeit zu der Krankheit Depression, die Durchführung von Forschungsprojekten zu Ursachen und Behandlung depressiv Erkrankter sowie die Weiterbildung von Ärzten und medizinischem Fachpersonal. Darüber hinaus strebt die Deutsche Depressionshilfe nationale und internationale Partnerschaften an, die zur Erfüllung des Stiftungsziels beitragen. Um eine notwendige Vielfalt an Aktivitäten zu gewährleisten und langfristig zu sichern, ist die Stiftung auf Zustiftungen und Spenden angewiesen. Zur Sicherung des Fortbestands der Forschungs- und Aufklärungsaktivitäten des Kompetenznetzes Depression, Suizidalität, hat die Stiftung nach Auslaufen der BMBF-Förderung im Jahr 2010 die Nachfolge des Kompetenznetzes angetreten.&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-7192168130386144072?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/7192168130386144072/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/10/1-deutscher-patientenkongress.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7192168130386144072'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7192168130386144072'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/10/1-deutscher-patientenkongress.html' title='1. Deutscher Patientenkongress Depression in Leipzig - Depression darf kein Tabuthema bleiben'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-2896650242068792167</id><published>2011-09-30T10:28:00.001+02:00</published><updated>2011-09-30T10:28:14.258+02:00</updated><title type='text'>Was sich bei der Bulimie im Gehirn abspielt</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zur Behandlung nicht nur Anti-Depressiva in Erwägung ziehen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zwischen der Konzentration des Nervenbotenstoffs Dopamin im Hirn und der Anfälligkeit für Bulimie haben vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte Forschende einen Zusammenhang gefunden. Das könnte der Ausgangspunkt einer neuen Therapie sein.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schätzungen zufolge sind aktuell etwa 80'000 vorwiegend junge Frauen sowie 8'000 Männer von der Bulimie oder Ess-Brech-Sucht betroffen. Kennzeichen dieser komplexen psychischen Störung sind Heißhungerattacken und unkontrollierte Essanfälle, auf die jeweils Gegenmaßnahmen wie etwa Erbrechen oder die Einnahme von Abführmitteln folgen, um eine Gewichtszunahme zu vermeiden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neben psychotherapeutischen Maßnahmen kommen in der Behandlung von Bulimikerinnen oft auch Anti-Depressiva zum Einsatz, die den Haushalt des Nervenbotenstoffes Serotonin regulieren. Doch diese Medikamente wirken in einigen Fällen nicht. Dann sollten Ärzte auch andere Wirkstoffe in Erwägung ziehen, denn bei der Bulimie spielen auch andere Botenstoffe wie etwa Dopamin eine wichtige Rolle, wie Gregor Hasler von der Universitäts- und Poliklinik für Psychiatrie Bern und Kolleginnen und Kollegen vom Universitätsspital Zürich nun in einem klinischen Versuch nachgewiesen haben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weniger robust&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Forschenden verabreichten 19 Frauen, die früher in ihrem Leben an Bulimie litten, sowie 31 gesunden Frauen eine Substanz, die Nervenzellen daran hindert Dopamin herzustellen und dadurch die Konzentration dieses Nervenbotenstoffs im Hirn vorübergehend senkt. Dabei zeigte sich einerseits, dass das Belohnungssystem im Hirn der Frauen, die früher an Bulimie litten, weniger robust ist als dasjenige der Gesunden und auf Schwankungen in der Konzentration des Botenstoffs Dopamin stärker reagiert. Unter Dopamin-Mangel fiel es diesen Frauen viel schwerer, in psychologischen Tests ihre Antworten an sich verändernde Belohnungsreize anzupassen. «Ich bin zuversichtlich, dass psychologische Methoden, die das Belohnungssystem stärken können, auch zur Vorbeugung und Behandlung der Bulimie wirksam sind», sagt Hasler.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Leichter Rückfall&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Andererseits lösten die fehlenden Botenstoffe bei einigen Frauen einen leichten Rückfall aus. In telefonischen Interviews berichteten sie von einem stärkeren Essdrang, eine Frau hatte sogar wieder einen Essanfall.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber daraus schließen die Forschenden, dass es umgekehrt auch möglich sein müsse, der Bulimie mit korrigierenden Eingriffen in den Botenstoffhaushalt Einhalt zu gebieten. «Doch wir stehen erst am Anfang. Das therapeutische Potential von Medikamenten, welche die Konzentration von Dopamin im Hirn stabilisieren, muss noch getestet werden», sagt Hasler.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kontakt&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prof. Dr. med. Gregor Hasler&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Universitäre Psychiatrische Dienste Bern Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie Bolligenstrasse 111&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;CH-3000 Bern 60&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel.:   +41 (0)31 930 95 43&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: gregor.hasler@puk.unibe.ch&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-2896650242068792167?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/2896650242068792167/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/was-sich-bei-der-bulimie-im-gehirn.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2896650242068792167'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2896650242068792167'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/was-sich-bei-der-bulimie-im-gehirn.html' title='Was sich bei der Bulimie im Gehirn abspielt'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-2800771104341368889</id><published>2011-09-29T17:33:00.001+02:00</published><updated>2011-09-29T17:33:19.756+02:00</updated><title type='text'>Restless-Legs-Syndrom: Ein besseres Leben ist möglich</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Qual der ruhelosen Beine ist eine kaum bekannte Volkskrankheit&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wiesbaden – "Bis zu zehn Prozent der Bevölkerung sind von einem Restless- Legs-Syndrom betroffen. Über zwei Millionen Menschen müssten behandelt werden, doch die Erkrankung ist deutlich unterdiagnostiziert", beschrieb Prof. Dr. med. Dr. h.c. Wolfgang Oertel, Direktor der Klinik für Neurologie der Philipps-Universität Marburg, die derzeitige Behandlungssituation eines Krankheitsbildes, das noch immer wenig bekannt ist und immer noch viele Menschen unnötig quält.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf der 84. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), die noch bis zum 1. Oktober in Wiesbaden stattfindet, gab der 1. Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Neurologie einen Überblick zu RLS in Deutschland und präsentierte aktuelle Therapieoptionen. Zudem kam eine RLS-Patientin zu Wort, die ihre erlebte Krankheitsgeschichte schilderte und dieser so oft nicht erkannten Erkrankung ein persönliches Gesicht gab. Ihre Botschaft: "Ein besseres Leben mit RLS ist möglich!"&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ziehen, Stechen, Kribbeln, das Gefühl von Ameisen unter der Haut, ein Reißen oder krampfartige Schmerzen. Solche Missempfindungen sind, neben einem Unruhe-Gefühl und Bewegungsdrang, insbesondere in den Beinen, charakteristisch für RLS. Die Beschwerden machen Kinobesuche, lange Autoreisen oder längere Bettlägerigkeit bei Krankenhausaufenthalten für die Betroffenen zu einer Tortur. Bewegung, bewusst durch Herumlaufen oder unbewusst im Schlaf ausgeführt, bringt kurzfristige Linderung, stört jedoch empfindlich den Nachtschlaf und reduziert die zur Regeneration nötigen Tiefschlafphasen. Die Folgen sind Unkonzentriertheit, Gereiztheit und Tagesmüdigkeit. "Die Einschränkung der Lebensqualität von RLS- Patienten ist ähnlich wie bei Patienten mit anderen schweren Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes mellitus Typ II." 1&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;RLS wird viel zu selten erkannt und hat vielfältige Ursachen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fünf bis zehn Prozent der Deutschen – etwa vier bis acht Millionen Menschen – erleben diese Symptome in unterschiedlicher Intensität. Bis zu zwei Millionen von ihnen leiden an einem therapiebedürftigen RLS-Syndrom.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch Hausärzte könnten die Krankheit eigentlich gut diagnostizieren, doch das geschieht nur selten. So zeigt eine Studie, dass Hausärzte in England bei weniger als sieben Prozent der von Neurologen als RLS-Patienten erkannten Personen die richtige Diagnose stellten.2 Die Diagnose erfolgt klinisch anhand von Fragen im Patientengespräch, mit denen die vier essentiellen Kriterien des RLS erfasst werden. Diese sind:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1.      Bewegungsdrang der Beine, üblicherweise begleitet von Missempfindungen in den Beinen (die Arme oder andere Körperteile sind manchmal ebenfalls betroffen).&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2.      Bewegungsdrang oder Missempfindungen treten ausschließlich oder verstärkt in Ruhe (Liegen oder Sitzen) auf.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3.      Der Bewegungsdrang oder die Missempfindungen werden teilweise oder  vollständig durch Bewegung (Umhergehen, Dehnen) gebessert – solange diese Aktivität anhält.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;4.      Der Bewegungsdrang oder die Missempfindungen treten nur abends oder nachts auf bzw. sind zu diesen Zeiten am stärksten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Ursachen von RLS, dessen genaue Entstehung bis heute nicht geklärt ist, sind vielfältig: So kann die Erkrankung ererbt sein und spontan auftreten, ausgelöst durch noch unbekannte Faktoren, oder aber sekundär durch Vorerkrankungen wie Nierenleiden, Eisenmangel, Polyneuropathie oder Neurodegeneration bedingt sein. RLS kann auch im Verlauf einer Schwangerschaft auftreten oder durch die Einnahme bestimmter Medikamente ausgelöst werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;RLS lässt sich medikamentös gut behandeln&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Leichte bis mittelschwere Symptome, vorübergehendes Auftreten eines RLS sowie Patienten mit schweren Vorerkrankungen werden mit dem Medikament L-Dopa, einer speziellen Aminosäure und dem Vorläufer des Botenstoffes Dopamin, behandelt. Aufgrund neuer Studien gelten mittlerweile Dopamin- Agonisten als Mittel der 1. Wahl – zumindest bei mittleren bis schweren RLS-Fällen mit Beschwerden nachts und tagsüber. Auch wenn bei einer L -Dopa-Therapie ein Gewöhnungseffekt mit nachlassender Wirkung oder das Phänomen der Augmentation eintritt, wird auf die Dopamin-Agonisten zurückgegriffen. Unter Augmentation versteht man ein – unter pulsatiler Therapie wie z.B. mit L-Dopa – früheres Auftreten der RLS-Symptome (statt gegen 19 Uhr bereits gegen 15 Uhr) oder eine Ausweitung der Symptome von den Beinen auch auf die Arme. Als Reservemedikation gelten Opioide. Bei durch Eisenmangel verursachtem RLS ist die intravenöse Gabe einer Eisenlösung sinnvoll.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Pflaster gegen RLS – langwirkende Dopamin-Agonisten wirkungsvoll und verträglich &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor kurzem wurden die Ergebnisse einer 5-Jahres-Behandlung, der längsten je durchgeführten Verlaufsbeobachtung, mit dem transdermal (als Pflaster) applizierten Dopamin-Agonisten Rotigotin bei RLS-Patienten veröffentlicht.3 Von 341 Patienten, die initial in die mehrwöchige doppelblinde Studie randomisiert wurden, und von den sich hieraus rekrutierenden 295 Patienten, die anschließend an der offenen Langzeitverlaufsstudie teilnahmen, beendeten 126 (von 295 = 46 Prozent) die 5-Jahres-Studiendauer. 39 Prozent der Patienten, die diese Testphase durchliefen, waren unter weiterhin bestehender Therapie ohne Symptome. Das Pflaster ist auch nach fünf Jahren beim leichten bis mittelschweren Restless-Legs-Syndrom noch gut verträglich. Eine Augmentation wurde – bei Behandlung mit der zugelassenen Dosierung des verwendeten Dopamin- Agonisten – nur bei etwa fünf Prozent der Patienten, die die 5-Jahres- Studie abschlossen, beobachtet. Die Studie belegt die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit der langwirkenden Dopamin-Agonisten in der Therapie des RLS, dieser oft lebenslangen Erkrankung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Quellen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1 Adapted from Allen RP, et al. Arch Intern Med. 2005; 165:1286–1292&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2 REST Study 2004&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3 Oertel et al. The Lancet Neurology, 2011; 10 (August): 710–720&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) sieht sich als neurologische Fachgesellschaft in der gesellschaftlichen Verantwortung, mit ihren mehr als 6500 Mitgliedern die neurologische Krankenversorgung in Deutschland zu verbessern. Dafür fördert die DGN Wissenschaft und Forschung sowie Lehre, Fort- und Weiterbildung in der Neurologie. Sie beteiligt sich an der gesundheitspolitischen Diskussion. Die DGN wurde im Jahr 1907 in Dresden gegründet. Sitz der Geschäftsstelle ist die Bundeshauptstadt Berlin.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1. Vorsitzender: Prof. Dr. med. Wolfgang Oertel &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2. Vorsitzender: Prof. Dr. med. Heinz Reichmann &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3. Vorsitzender: Prof. Dr. med. Martin Grond&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Geschäftsführer: Dr. rer. nat. Thomas Thiekötter&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Pressesprecher: Prof. Dr. Hans-Christoph Diener&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Geschäftsstelle&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deutsche Gesellschaft für Neurologie&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Reinhardtstr. 14&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;10117 Berlin&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel: +49 (0)30-531437-930&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fax: +49 (0)30-531437-939&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: info@dgn.org&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-2800771104341368889?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/2800771104341368889/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/restless-legs-syndrom-ein-besseres.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2800771104341368889'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2800771104341368889'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/restless-legs-syndrom-ein-besseres.html' title='Restless-Legs-Syndrom: Ein besseres Leben ist möglich'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-3041504021032089801</id><published>2011-09-16T20:15:00.001+02:00</published><updated>2011-09-16T20:15:38.702+02:00</updated><title type='text'>Wie chronische Schmerzen das Nervensystem verändern</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Internationaler Kongress für Schmerzforscher am 19. und 20. September in Heidelberg / Interessierte Bevölkerung und Journalisten sind herzlich eingeladen&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie entstehen chronische Schmerzen? Wie verändert sich dabei das Nervensystem? Und wie können Schmerz-Patienten behandelt werden? Vom 19. bis 20. September diskutieren in Heidelberg international renommierte Experten aktuelle Erkenntnisse aus der Schmerzforschung. Dabei stehen die strukturellen Veränderungen von einzelnen Molekülen über Nervenzellen bis hin zu Nervenbahnen, Rückenmark und Gehirnarealen, die zur Ausbildung eines Schmerzgedächtnisses führen, im Fokus.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese erste Konferenz zu Struktureller Plastizität und Reorgansiation bei Chronischen Schmerzen (Structural Plasticity and Reorganization in Chronic Pain) wird von Professor Dr. Rohini Kuner, Pharmakologisches Institut der Universität Heidelberg, und Professor Dr. Herta Flor, Institut für Neuropsychologie und Klinische Psychologie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Universität Heidelberg, Mannheim, veranstaltet.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die interessierte Bevölkerung und Journalisten sind herzlich eingeladen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kongresssprache ist Englisch: Structural Plasticity and Reorganization in Chronic Pain, 19. und 20. September 2011, Palais Prinz Carl, Kornmarkt 1, 69117, Heidelberg.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dem Schmerzgedächtnis auf der Spur&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob Nervenschädigungen bei Diabetes oder Nervenverletzungen, etwa nach einem Unfall, ob Menschen mit anhaltenden Entzündungen von Haut, Organen oder Gelenken oder Patienten nach einer Amputation: Während akute Schmerzen sinnvolle Warnsignale sind, haben chronische Schmerzen ihren Sinn und Warncharakter weitgehend verloren. Das Nervensystem hat sich dabei strukturell verändert, diese Eigenschaft wird Plastizität genannt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Die Veränderungen bleiben, auch wenn der Schmerz-Auslöser nicht mehr vorhanden ist", erklärt Professor Dr. Rohini Kuner. Der Körper hat ein so genanntes Schmerzgedächtnis ausgebildet.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ziel der Forscher ist es zu ermitteln, welche Veränderungen wann auftreten. "Wenn wir diese grundlegenden Informationen haben, können wir auch gezielt neue Therapien entwickeln", sagt Kuner. Mit ihrer Arbeitsgruppe hat sie z.B. im Mausmodell gezeigt, dass das chronische Schmerzempfinden erheblich abnimmt, wenn ein bestimmtes Molekül an Nervenenden ausgeschaltet wird (der so genannte AMPA Glutamat-Rezeptor).&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Verhaltenstherapie kann Phantomschmerz lindern&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Phantomschmerz ist ein Schwerpunkt der Forschungsarbeiten von Professor Dr. Herta Flor: Nach einer Amputation leiden die Betroffenen unter Schmerzen, die scheinbar aus den amputierten Gliedmaßen kommen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Hier liegen strukturelle Veränderungen im Gehirn zugrunde, und zwar in Arealen, die sich auch infolge von Lernprozessen verändern können", erklärt die Wissenschaftlerin.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dies machen sich Professor Herta Flor und ihr Team zunutze. So konnte sie zeigen, dass Menschen, die nach einer Armamputation unter Phantomschmerzen leiden, von einer Verhaltenstherapie profitieren: Ein zielgerichtetes Wahrnehmungstraining, bei dem der Armstumpf mit Hilfe einer speziellen Prothese elektrisch gereizt wird, verringerte die Veränderungen im Gehirn der Patienten und auch die Intensität des Phantomschmerzes.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu diesen und weiteren Themen informieren die Experten im Rahmen des Heidelberger Kongresses.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vollständiges Programm im Internet:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://www.painandstructuralplasticity.de'&gt;www.painandstructuralplasticity.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ansprechpartner:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Professor Dr. Rohini Kuner&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Pharmakologisches Institut&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Universität Heidelberg&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel.: 06221 / 54-8289 oder 54-8247&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href='mailto:rohini.kuner@pharma.uni-heidelberg.de'&gt;rohini.kuner@pharma.uni-heidelberg.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Professor Dr. Herta Flor&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Institut für Neuropsychologie und Klinische Psychologie Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Zentralinstitut für Seelische Gesundheit&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel.: 0621 / 1703-6302&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href='mailto:herta.flor@zi-mannheim.de'&gt;herta.flor@zi-mannheim.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 10.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 Departments, Kliniken und Fachabteilungen mit ca. 2.000 Betten werden jährlich rund&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;550.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;3.600 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://www.klinikum.uni-heidelberg.de'&gt;www.klinikum.uni-heidelberg.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei Rückfragen von Journalisten:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. Annette Tuffs&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg Im Neuenheimer Feld 672&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;69120 Heidelberg&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel.:   06221 / 56 45 36&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fax:    06221 / 56 45 44&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter &amp;lt;&lt;a href='http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse'&gt;www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse&lt;/a&gt;&amp;gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-3041504021032089801?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/3041504021032089801/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/wie-chronische-schmerzen-das.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3041504021032089801'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3041504021032089801'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/wie-chronische-schmerzen-das.html' title='Wie chronische Schmerzen das Nervensystem verändern'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-6464064383484929772</id><published>2011-09-15T13:50:00.001+02:00</published><updated>2011-09-15T13:50:23.484+02:00</updated><title type='text'>Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL): Was nutzt den Patienten?</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;IGeL sind ärztliche Leistungen außerhalb des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Auf wissenschaftlicher Basis wurden sie jetzt in einem HTA-Bericht betrachtet (Health Technology Assessment, systematische Bewertung gesundheitsrelevanter Verfahren und Technologien). Die Autoren untersuchen, welche Daten zu IGeL im ambulanten Bereich vorliegen und welche Aspekte damit verbunden sind. Keinen Nutzen für Patienten finden sie für die beiden häufigsten IGeL: das Screening auf Grünen Star und das vaginale Ultraschall-Screening (VUS) auf Eierstock-/Gebärmutterkrebs. Den vollständigen HTA-Bericht finden Sie kostenfrei beim DIMDI.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;IGeL unterliegen generell oder im Einzelfall nicht der Leistungspflicht der gesetzlichen Kassen. Patientinnen und Patienten müssen sie aus eigener Tasche bezahlen. Bislang fehlt eine einheitliche und allgemeingültige Definition und Systematisierung der IGeL. Nach einer Definition der Bundesärztekammer sollten sie aus ärztlicher Sicht notwendig oder empfehlenswert, zumindest aber vertretbar sein und von Patienten ausdrücklich gewünscht werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;IGeL sind im deutschen Gesundheitswesen mittlerweile weit verbreitet:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jährlich bezahlen Patientinnen und Patienten dafür schätzungsweise 1,5 Mrd. Euro. Es gibt derzeit keine unabhängige Instanz, die Qualität und Angemessenheit von IGeL kontrolliert. Anders als die detailliert festgelegten GKV-Leistungen können sie weitestgehend ohne Kontrolle angeboten und durchgeführt werden. Was fehlt sind Routinedaten, die die Angebote quantitativ und qualitativ erfassen und bewerten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der HTA-Bericht&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Autorenteam des HTA-Berichts verfolgt auf Basis empirischer Primärstudien und Publikationen zu den Rahmenaspekten von IGeL folgende Kernfragen:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;• Was weiß man über Angebot, Inanspruchnahme, Praxis, Akzeptanz, Arzt- Patient-Verhältnis und ökonomische Bedeutung von IGeL im ambulanten Bereich?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;• Welche ethischen, sozialen und rechtlichen Aspekte sind mit IGeL verbunden?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Näher betrachten sie die beiden am häufigsten durchgeführten IGeL: das Screening auf Glaukom (Grüner Star) mittels verschiedener Tests und das Screening auf Eierstock- und Gebärmutterkrebs mittels vaginalen Ultraschall (VUS). Zu folgenden Fragen führten die Autoren systematische Kurzbewertungen durch:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;• Was spricht für eine klinische Wirksamkeit des jeweiligen Screenings?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;• Gibt es Patientengruppen, für die das Screening sinnvoll erscheint?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zusammengefasst haben 19 bis 53% der Versicherten schon einmal IGeL- Angebote erhalten, 77 bis 80% davon wurden auch durchgeführt. 16 bis 19% der Versicherten haben selbst IGeL nachgefragt. Das Glaukom-Screening ist die häufigste IGeL. Sie macht bis zu 40% der Angebote aus. Es folgen Ultraschalluntersuchungen mit bis zu 25% der Angebote. Häufig sind überdies weitere Untersuchungen zur Früherkennung von Krebs (z.B. Bestimmung des prostataspezifischen Antigens, PSA) sowie andere Blut- und Laboruntersuchungen (z.B. HIV-Test).&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Autoren betrachteten auch ethische, soziale und rechtliche Aspekte:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beispielsweise, ob Patientinnen und Patienten selbst darüber entscheiden, eine IGeL zu erhalten oder ob diese durch die Behandelnden angeboten wird.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitere Gesichtspunkte waren die Kommerzialisierung der Medizin, die Aufklärungs- und Informationspflicht seitens der Ärzteschaft, die Kontrolle von Nutzen, Evidenz und Qualität sowie das Verhältnis von Arzt und Patient. Ebenfalls berücksichtigt wurden Fragen der sozialen Ungleichheit, des Verhältnisses zum GKV-System und der korrekten Leistungserbringung. Die Autoren fanden dabei in der berücksichtigten Literatur konkrete Forderungen zu Aufklärung und Beratung, zur (Qualitäts-)Kontrolle, zum GKV-Leistungskatalog und zu finanziellen Belangen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Medizinische Effektivität der häufigsten IGeL&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für die Kurzbewertung der medizinischen Effektivität betrachteten die Autoren für das Glaukom-Screening fünf HTA-Berichte oder systematische Übersichtsarbeiten. Sie konnten keine randomisierten kontrollierten Studien (RCT) finden, die einen Nutzen des Glaukom-Screenings für Patienten nachweisen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum VUS-Screening wurden ein HTA-Bericht und eine systematische Übersichtsarbeit eingeschlossen sowie drei RCT aus der aktualisierten Literaturrecherche. Zur Senkung der krebsbedingten Sterblichkeit gibt es keine Daten. Jedoch nennt der HTA-Bericht Beobachtungen, nach denen Diagnosen womöglich in früheren Krankheitsstadien gestellt werden. Das VUS-Screening ist mit hoher Überdiagnostik verbunden. Das führt zu unnötigen Operationen: Nur einer von rund 20 Eingriffen aufgrund des Screening-Ergebnisses deckt tatsächlich ein Krebsgeschwulst auf. Pro entdecktem invasiven (gewebeüberschreitenden) Tumor sind es sogar 30 bis 35 Operationen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Somit fehlen für zwei der häufigsten IGeL-Angebote ausreichende Beweise für ihren Nutzen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Autoren-Fazit&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach Ansicht des Autorenteams beanspruchen viele Versicherte IGeL. Um mehr Transparenz herzustellen, sollte den Forderungen nach unabhängigen Patienteninformationen entsprochen werden. Ferner sei zu prüfen, ob eine offizielle Positiv- und Negativliste Patienten und Ärzten Orientierung geben könnte. IGeL sind Teil der grundsätzlichen Diskussion um die Ausgestaltung und Weiterentwicklung des Gesundheitssystems.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unterschiedliche sozialpolitische Vorstellungen resultieren dabei in Wünschen nach mehr oder weniger Eigenverantwortung bzw. solidarischem Ausgleich. Die hierbei berührten Fragen der Sozial-, Politik- und Gesundheitssystem-Forschung gehen jedoch über den Rahmen eines HTA- Berichts hinaus.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Individuelle Gesundheitsleistungen (Dr. Petra Schnell-Inderst, Theresa Hunger, Katharina Hintringer, Dr. Ruth Schwarzer, Dr. Vanadin Seifert- Klauss, Dr. Holger Gothe, Prof. Dr. Jürgen Wasem, Prof. Dr. Uwe Siebert)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;HTA-Berichte bei DAHTA&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die HTA-Berichte sind in der DAHTA-Datenbank beim DIMDI bzw. im HTA- Journal bei German Medical Science (GMS) kostenfrei als Volltext abrufbar.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für die Inhalte der HTA-Berichte sind die genannten Autoren verantwortlich. Alle durch die DAHTA beauftragten Berichte werden in einem standardisierten, anonymisierten Verfahren erstellt, um die Unabhängigkeit der Autoren zu gewährleisten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das DIMDI stellt über das Internet hochwertige Informationen für alle Bereiche des Gesundheitswesens zur Verfügung. Es entwickelt und betreibt datenbankgestützte Informationssysteme für Arzneimittel und Medizinprodukte und verantwortet ein Programm zur Bewertung gesundheitsrelevanter Verfahren und Technologien (Health Technology Assessment, HTA). Das DIMDI ist Herausgeber amtlicher medizinischer Klassifikationen wie ICD-10-GM und OPS und pflegt medizinische Terminologien, Thesauri, Nomenklaturen und Kataloge (z. B. MeSH, UMDNS, Alpha-ID, LOINC, OID), die für die Gesundheitstelematik von Bedeutung sind. Das DIMDI ermöglicht den Online-Zugriff auf seine Informationssysteme und über 60 Datenbanken aus der gesamten Medizin.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dafür entwickelt und pflegt es moderne Software-Anwendungen und betreibt ein eigenes Rechenzentrum.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitere Informationen finden Sie unter&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://www.dimdi.de/de/linkgalerie/hta-bericht-280'&gt;http://www.dimdi.de/de/linkgalerie/hta-bericht-280&lt;/a&gt; - HTA-Bericht: Volltext (PDF, 1,4 MB)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://www.dimdi.de/de/linkgalerie/hta-bericht-kurz-280'&gt;http://www.dimdi.de/de/linkgalerie/hta-bericht-kurz-280&lt;/a&gt; - HTA-Bericht: Kurzfassung (PDF, 66 kB) &lt;a href='http://www.dimdi.de/de/hta/db/index.htm'&gt;http://www.dimdi.de/de/hta/db/index.htm&lt;/a&gt; - HTA-Berichte beim DIMDI suchen &lt;a href='http://www.dimdi.de/de/hta/index.htm'&gt;http://www.dimdi.de/de/hta/index.htm&lt;/a&gt; - HTA beim DIMDI &lt;a href='http://www.egms.de/de/reports/dahta/index.htm'&gt;http://www.egms.de/de/reports/dahta/index.htm&lt;/a&gt; - HTA-Berichte der DAHTA bei German Medical Science (GMS)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-6464064383484929772?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/6464064383484929772/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/individuelle-gesundheitsleistungen-igel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/6464064383484929772'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/6464064383484929772'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/individuelle-gesundheitsleistungen-igel.html' title='Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL): Was nutzt den Patienten?'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-3915078320403798914</id><published>2011-09-15T10:27:00.001+02:00</published><updated>2011-09-15T10:27:42.844+02:00</updated><title type='text'>Forschungsbeitrag aus dem Wohnzimmer</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Max-Planck-Institut für Bildungsforschung startet Web Panel für Studienteilnehmer&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ab sofort können Interessierte von Zuhause aus an Online-Studien des Berliner Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung teilnehmen. Hierfür wurde vom Forschungsbereich Adaptives Verhalten und Kognition (ABC), Direktor Gerd Gigerenzer, das ABC Web Panel ins Leben gerufen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Interessierte können sich unter &lt;a href='http://abcwebpanel.mpib-berlin.mpg.de/'&gt;http://abcwebpanel.mpib-berlin.mpg.de/&lt;/a&gt; zur Studienteilnahme anmelden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Einen eigenen Beitrag zur Beantwortung wissenschaftlicher Forschungsfragen kann ab sofort jeder von zuhause aus leisten. Einzige Voraussetzung dafür ist das Vorhandensein eines Computers, von dem aus man sich am Studienportal des Forschungsbereichs Adaptives Verhalten und Kognition des Berliner Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung anmeldet. Mitglieder des sogenannten ABC Web Panels werden regelmäßig zu wissenschaftlichen Studien eingeladen und erhalten für ihre Teilnahme eine Aufwandsentschädigung. Sie leisten so einen Beitrag zur Beantwortung wichtiger Forschungsfragen und können etwas Neues über sich selbst erfahren. Im ABC Meinungsclub können registrierte Teilnehmer überdies Ihre Menschenkenntnis testen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Web Panel ist ein Begriff aus der Forschung und bezeichnet eine Gruppe von Menschen, die über das Internet regelmäßig an Studien teilnehmen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;MPI für Bildungsforschung&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung wurde 1963 in Berlin gegründet und ist als interdisziplinäre Forschungseinrichtung dem Studium der menschlichen Entwicklung und Bildung gewidmet. Der Forschungsbereich Adaptives Verhalten und Kognition, Direktor Gerd Gigerenzer, erforscht, wie Menschen Entscheidungen treffen, auch wenn wenig Zeit und Informationen zur Verfügung stehen. Das Institut gehört zur Max-Planck- Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., einer der führenden Organisationen für Grundlagenforschung in Europa.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitere Informationen finden Sie unter&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://abcwebpanel.mpib-berlin.mpg.de/'&gt;http://abcwebpanel.mpib-berlin.mpg.de/&lt;/a&gt; - Zugang ABC Web Panel &lt;a href='http://www.mpib-berlin.mpg.de'&gt;http://www.mpib-berlin.mpg.de&lt;/a&gt; - Institutswebseite &lt;a href='http://www.mpg.de'&gt;http://www.mpg.de&lt;/a&gt; - Webseite der MPG&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-3915078320403798914?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/3915078320403798914/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/forschungsbeitrag-aus-dem-wohnzimmer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3915078320403798914'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3915078320403798914'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/forschungsbeitrag-aus-dem-wohnzimmer.html' title='Forschungsbeitrag aus dem Wohnzimmer'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-84178412129755894</id><published>2011-09-14T12:01:00.001+02:00</published><updated>2011-09-14T12:01:29.828+02:00</updated><title type='text'>Golfkriegssyndrom wirkt im Hippocampus</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;OAK BROOK&lt;/strong&gt; (hub). US-Radiologen haben mit einem besonderen MRT-Verfahren den Blutfluss im Hippocampus untersucht - von Veteranen mit Golfkriegssyndrom und von Gesunden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dabei stellte sich heraus, dass bei den Patienten der Blutfluss im Hippocampus - der Schaltstation des limbischen Systems - deutlich verstärkt ist.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Forscher stellten zudem fest, dass sich der pathologische Blutfluss im Laufe der Jahre im Gehirn ausbreiten kann.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei einigen Patienten wurde diese Beobachtung zunächst nur im linken Hippocampus gemacht, in späteren Jahren jedoch auch im rechten Teil nachgewiesen, so die &lt;a target='_blank' href='http://radiology.rsna.org/'&gt;nordamerikanische Radiologengesellschaft&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-84178412129755894?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/84178412129755894/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/golfkriegssyndrom-wirkt-im-hippocampus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/84178412129755894'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/84178412129755894'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/golfkriegssyndrom-wirkt-im-hippocampus.html' title='Golfkriegssyndrom wirkt im Hippocampus'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-7745919292334261148</id><published>2011-09-13T15:21:00.001+02:00</published><updated>2011-09-13T15:21:03.320+02:00</updated><title type='text'>Nobelpreisträger erklärt, wie das Bewusstsein entsteht</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Berlin/Wiesbaden – vor bald 40 Jahren beschrieb Medizin-Nobelpreisträger Gerald M. Edelman die chemische Struktur von Antikörpern und erhielt zusammen mit Rodney R. Portner im Jahr 1972 den Nobelpreis für Medizin.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute erforscht er die Evolution des menschlichen Bewusstseins und geht der Frage nach, wie der Verbund der Moleküle und Nervenzellen die höheren Funktionen des Gehirns hervorbringen konnte. Mit dem Gastvortrag von Professor Edelman erhält der 84. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) einen neurowissenschaftlichen Höhepunkt, der sich mit den höchsten Leistungen des Nervensystems beschäftigt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der Auftakt-Pressekonferenz der 84. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, am Mittwoch, 28.09. von 10:30 bis 11:30 Uhr wird Professor Edelman eine Zusammenfassung seines Festvortrages am Folgetag präsentieren. Sein Festvortrag findet am Donnerstag, 29.09.2011, im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung von 11:00 bis 13:00 Uhr statt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Professor Edelman steht nach der Pressekonferenz am 28. September bzw. am 28. und 29. September nach Terminvereinbarung für Interviews zur Verfügung. Von Edelman sind mehrere Bücher auf Deutsch erschienen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Evolution des Geistes&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit seiner Theorie der neuronalen Gruppenselektion ("Neural Group Selection Theory") stellt Professor Edelman die Entwicklungsprozesse im Gehirn in den Kontext der Darwin'schen Evolutionstheorie und moderner Selektions-Modelle. "Das Gehirn ist kein Computer, denn es ist nicht nach einem Plan entstanden. Wie unser Körper ist auch unser Bewusstsein das Ergebnis eines seit Millionen Jahren wirkenden Selektionsprozesses", erklärt der Gründer und Direktor des Neurosciences Institute im kalifornischen San Diego. Und er fügt hinzu: "Mit strikten Computermodellen von Gehirn und Geist kommt man der Wahrheit nicht näher. Die Entwicklung des komplexesten Organs und seine Leistungen können mit ihnen nicht beschrieben werden."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mit lernenden Robotern dem Bewusstsein auf der Spur&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das menschliche Gehirn ist, wie alle anderen Organe, Ergebnis eines immerwährenden Evolutionsprozesses. Das gleiche gilt also auch für seine Leistungen, also auch für das Bewusstsein. In seinem Gastvortrag wird Edelman zunächst die neuronalen Prozesse identifizieren die für die Schlüsselmerkmale des Bewusstseins verantwortlich sind. Wie aus der Dynamik dieser Prozesse das menschliche Bewusstsein entsteht, erklärt der Forscher mit einer globalen Theorie des Gehirns. Um seine Theorie zu testen, entwickelte Prof. Edelman zusammen mit seinen Mitarbeitern am Neuroscience Institut eine Reihe von Robotern mit simulierten Nervensystemen. Anders als herkömmliche Roboter sind sie als intelligente denkende Maschinen, basierend auf biologischen Prinzipien konzipiert und darauf programmiert, ihr Verhalten selbstlernend zu ändern.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prof. Edelman wird von den aufschlussreichen Versuchen mit diesen Robotern berichten, und aktuelle Magnetenzephalographie-Daten menschlicher Probanden präsentieren, die seine Theorie unterstützen. Welche Konsequenz diese Erkenntnisse für die Zukunft der Neurologie bedeuten wird ebenfalls Thema des mit Spannung erwarteten Vortrags sein.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitere Informationen unter &lt;a href='http://www.dgn.org/presse'&gt;www.dgn.org/presse&lt;/a&gt; Überblick über alle Pressekonferenzen: &lt;a href='http://www.dgn.org/pressekonferenzen'&gt;www.dgn.org/pressekonferenzen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für alle Rückfragen bzw. Interviewanfragen:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Neurologie&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel.: +49 (0)89-46148622&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href='mailto:presse@dgn.org'&gt;presse@dgn.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oder direkt bei&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Michelle Platero&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Executive Assistant to Dr. Gerald M. Edelman Department of Neurobiology The Scripps Research Institute&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;10550 North Torrey Pines Road, SBR-14&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;La Jolla, CA 92037, USA&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel.: +1 858 784 2604&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fax: +1 858 784 2646&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href='mailto:michelle@scripps.edu'&gt;michelle@scripps.edu&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-7745919292334261148?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/7745919292334261148/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/nobelpreistrager-erklart-wie-das.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7745919292334261148'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7745919292334261148'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/nobelpreistrager-erklart-wie-das.html' title='Nobelpreisträger erklärt, wie das Bewusstsein entsteht'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-2035061236306721139</id><published>2011-09-13T13:39:00.001+02:00</published><updated>2011-09-13T13:39:42.080+02:00</updated><title type='text'>Neandertaler und Moderner Mensch hatten ungewöhnliche gemeinsame Vorfahren</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Nur etwa 1-3% unseres Genoms stammt vom Neandertaler ab. Ein kleiner Anteil, wenn man die ungefähr 10'000 Jahre gemeinsamer Existenz mit dem heutigen, modernen Menschen bedenkt. Prof. Laurent Excoffier vom SIB Schweizerischen Institut für Bioinformatik und der Universität Bern, und Dr. Mathias Currat von der Universität Genf, haben ein Computer-Modell entwickelt, um zu verstehen, warum dieser Anteil so klein ist.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Forschenden simulierten anhand von DNS Proben von heutigen Franzosen und Chinesen die Rate einer erfolgreichen Kreuzung in verschiedenen paläolithischen Szenarien. Ihre Studie zeigt, dass die Erfolgsrate für eine Kreuzung unter 2% liegt, da starke Einschränkungen für den Genfluss zwischen den zwei Spezies existierten. Die Resultate ihrer Studie «Strong reproductive isolation between humans and Neanderthals inferred from observed patterns of introgression» werden diese Woche in der angesehenen Fachzeitschrift PNAS publiziert.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor ungefähr 50'000 Jahren wanderte der heutige Mensch aus Afrika aus, um den Eurasischen Kontinenten zu besiedeln. Während dieser Migration müssen sich moderne Menschen und Neandertaler miteinander vermischt haben, wie aus neueren Studien hervorgeht, die zeigen, dass Nicht-Afrikaner 2-3% des Genoms mit dem Neandertaler teilen. Warum aber ist dieser Erbanteil so niedrig, obwohl sie über tausende von Jahren miteinander zusammengelebt haben?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weil eine ähnliche Anzahl an Neandertaler-Genen in Europa und Asien gefunden wurde, hat man bisher angenommen, dass die Kreuzung von Neandertalern mit dem modernen Menschen im Nahen Osten gleich nach der Auswanderung des modernen Menschen aus Afrika vor 50'000 Jahren stattgefunden hat. Oder aber dass weitere Kreuzungen in anderen Regionen stattgefunden haben, aber nicht mehr nachweisbar sind durch spätere Kreuzungen mit anderen modernen Menschen. Obwohl die genaue Demografie paläolithischer Populationen noch immer unklar ist, haben die Doktoren Excoffier und Currat ein Computer-Modell entwickelt, um den Kreuzungsprozess zwischen Neandertalern und dem modernen Menschen mit Hilfe von Proben heutiger Französischer und Chinesischer Bürger zu erklären.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sie liessen zahlreiche und komplexe Simulationen in verschiedenen demografischen Szenarien laufen, unter der Berücksichtigung verschiedener Bevölkerungsdichten, Wachstumsraten und Ausbreitungsgeschwindigkeiten. In den meisten Szenarien war die Erfolgsrate einer Kreuzung unter 2%, was «auf die Existenz einer starken Einschränkung für den Genfluss zwischen den zwei Spezies schliessen lässt», erklärt Dr. Excoffier. Was genau diese Einschränkungen waren, blieb unerklärt. War es, weil es die beiden Spezies vermieden, sich untereinander zu vermehren, oder auf Grund einer niedrigen Überlebensrate von moderner Mensch-Neandertaler Hybriden? «Dank den heutigen enormen Möglichkeiten der Bioinformatik waren wir in der Lage zu zeigen, dass die beschränkte Vererbung von Neandertaler-Genmaterial zwangsläufig auf die niedrige Erfolgsrate für eine Kreuzung zurückzuführen ist. Ohne diese starken Einschränkungen zur Vermehrung wären wir heute Neandertaler», fügt Dr. Excoffier an.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unterschiedliche Kreuzungen in Europa und Asien&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese Studie liefert auch eine Erklärung für den ähnlichen Grad an Neandertaler-Vererbung in Europa und Asien. Die unterschiedlichen Szenarien, die von Laurent Excoffier und von Mathias Currat untersucht wurden, zeigen, dass die Reichweite der Kreuzungen sich nicht auf Europa und den Nahen Osten beschränkt, sondern sich bis zum Altai-Gebirge nördlich des Himalayas erstreckt. Einzelne abgegrenzte Kreuzungs- Vorkommnisse ereigneten sich wahrscheinlich jenseits des Mittleren Ostens, nach der Trennung von Europäern und Asiaten. Diese Hypothese prognostiziert sogar, dass weitere Studien unterschiedliches Erbgut von Neandertalern in Europäern und Asiaten nachweisen werden. Enorme Fachkenntnisse der Bioinformatik werden vonnöten sein, um weitere genomische Daten zu sammeln, auszuwerten und zu vergleichen, um diese Hypothese zu stützen und die menschliche Evolution besser zu verstehen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Über das SIB&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das SIB Schweizerische Institut für Bioinformatik ist eine akademische, gemeinnützige Stiftung. Sie verbündet die Aktivitäten der Bioinformatik in der ganzen Schweiz. Sein Auftrag umfasst einerseits das Erbringen von Kern-Dienstleistungen sowohl für die nationale als auch die internationale naturwissenschaftliche Forschungsgemeinschaft in Schlüsselbereichen wie der Genomik, der Transkriptomik und der Systembiologie. Andererseits führt und koordiniert das SIB den Bereich der Bioinformatik in der Schweiz. Es verfolgt eine langjährige Tradition in der Entwicklung modernster Software für die naturwissenschaftliche Forschung und in der Erstellung sorgfältig annotierter Datenbanken.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das SIB besteht aus 31 Forschungs- und Dienstleistungsgruppen von Weltrang, welche über 450 Forscher in den Bereichen der Proteomik, Transkriptomik, Genomik, Systembiologie, Strukturbiologie, Evolutionsbiologie, Modellierung, Bildverarbeitung, Biophysik und Populationsgenetik in Basel, Bern, Freiburg, Genf, Lausanne und Zürich vereinen. Die Fachkenntnis des SIB wird weithin geschätzt, und seine Dienstleistungen werden weltweit von Forschern der Life Sciences in Anspruch genommen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Quelle: Swiss Institute of Bioinformatics&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-2035061236306721139?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/2035061236306721139/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/neandertaler-und-moderner-mensch-hatten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2035061236306721139'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2035061236306721139'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/neandertaler-und-moderner-mensch-hatten.html' title='Neandertaler und Moderner Mensch hatten ungewöhnliche gemeinsame Vorfahren'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-4271939365847821135</id><published>2011-09-07T14:21:00.001+02:00</published><updated>2011-09-07T14:21:18.770+02:00</updated><title type='text'>Betrunkenen sind Fehler egal</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Verlust der Selbstkontrolle erklärt peinliche Rauschexzesse&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Columbia/Wien (07.09.2011/12:20) Alkohol macht nicht blind für Fehler, wie Forscher bisher angenommen haben. Vielmehr verringert das Gift mit zunehmender Dosis die Bedenken, die sich eine Person über den Fehler macht. Das erklärt auch die haarsträubenden Dummheiten in Folge von Alkohol, die Menschen nüchtern nie begehen würden, berichten Forscher der University of Missouri &lt;a href='http://www.missouri.edu'&gt;http://www.missouri.edu&lt;/a&gt; auf der Plattform "PsychCentral". &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Wenn Menschen Fehler machen, wird das Gehirn in einer Region aktiv, mit der es das Verhalten wahrnimmt. Dabei wird ein Alarmsignal an andere Teile des Gehirns gesandt, das anzeigt, dass etwas falsch gelaufen ist", erklärt Studienleiter Bruce Bartholow. Dass Alkohol dieses Alarmsignal verringert, war schon bisher bekannt. Gezeigt wurde nun, dass Betrunkene durchaus eigene Fehler wahrnehmen können. Was sich bei ihnen ändert, ist die Reaktion darauf.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kein Übersehen der Fehler &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die US-Forscher stellten dazu 67 erwachsenen Versuchspersonen Aufgaben am Computer, die diese schnell und ohne Fehler erledigen sollten. Teils bekamen die Probanden zuvor ein alkoholisches Getränk, teils gingen sie nüchtern oder mit einem Placebogetränk an die Arbeit. Alkohol-Trinker zeigten ein deutlich schwächer ausgeprägtes Alarmsignal nach Fehlern, obwohl sie diese genauso treffsicher registrierten wie die anderen Studienteilnehmer. Ein Übersehen eigener Fehler aufgrund des Alkohols schlossen die Forscher somit aus.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Große Unterschiede gab es jedoch in der Reaktion auf die Fehler. Nüchterne Testpersonen gingen die weiteren Aufgaben eine Stufe langsamer und somit auch vorsichtiger an, um dadurch wieder Selbstkontrolle zurückzugewinnen. Bei der Alkohol-Gruppe war das kaum der Fall. Auch die infolge des Alkohols gehobene Stimmungslage, die in einer Befragung überprüft wurde, trug dazu bei. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bewusstsein weggeschaltet &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Alkohol verschlechtert sehr wohl die Wahrnehmung, da er etwa die Augenbewegungen und auch die Informationsverarbeitung verlangsamt. Zugleich sorgt er dafür, dass das Gehirn primitiver reagiert und weniger vom im Frontalhirn verorteten Bewusstsein kontrolliert wird", erklärt der Psychiater Zoghlami Ali vom Anton-Proksch-Institut &lt;a href='http://www.api.or.at'&gt;http://www.api.or.at&lt;/a&gt; im pressetext-Interview. Bei Alkoholkranken kann man feststellen, dass die chronische Vergiftung zu einem Schrumpfen des Gehirns gerade in dieser Frontalregion führt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-4271939365847821135?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/4271939365847821135/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/betrunkenen-sind-fehler-egal.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4271939365847821135'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4271939365847821135'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/betrunkenen-sind-fehler-egal.html' title='Betrunkenen sind Fehler egal'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-8680680706094684510</id><published>2011-09-07T10:04:00.001+02:00</published><updated>2011-09-07T10:04:44.137+02:00</updated><title type='text'>Jeder dritte Europäer hat ernste psychische Probleme</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Etwa 38 Prozent der Europäer hatten im Jahr 2010 eine psychische Störung. Ärztliche Hilfe erhielten nur die wenigsten. Als Gründe dafür werden in einer großen Studie die immer noch geringe Akzeptanz psychisch Kranker sowie eine uneinheitliche Versorgung genannt. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:10pt'&gt;&lt;em&gt;Von Thomas Müller&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Autoren der breit angelegten Analyse haben unter Leitung des Dresdner Psychologen Professor Hans-Ulrich Wittchen alle verfügbaren Studien und Registerdaten zur Prävalenz psychischer und auch neurologischer Erkrankungen in 27 EU-Staaten sowie der Schweiz, Island und Norwegen ausgewertet.  Diese Daten haben sie mit einer ähnlichen Analyse aus dem Jahr 2005 verglichen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Psychische Störungen sind zur größten gesundheitspolitischen Herausforderung geworden&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Insgesamt kommen sie zu dem Fazit, dass psychische Störungen in Europa inzwischen zur größten gesundheitspolitischen Herausforderung geworden sind. Zum einen, weil die Zahl der Betroffenen bislang offenbar unterschätzt wurde und zum anderen, weil nur die wenigsten von ihnen ärztliche Hilfe erhalten, und dies auch häufig nicht im Einklang mit wissenschaftlichen Leitlinien.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr als 100 Krankheitsbilder berücksichtigt&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für die Analyse haben die Forscher mehr als 100 unterschiedliche psychische und neurologische Krankheitsbilder berücksichtigt. Damit sollte ein möglichst vollständiges Spektrum der Störungen erfasst werden. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a target='_blank' href='http://www.europeanneuropsychopharmacology.com/article/S0924-977X(11)00172-6/abstract'&gt;Die Studie wurde vom European College of Neuropsychopharmacology (ECNP) und des European Brain Council (EBC) erstellt &lt;/a&gt;und aktuell auf dem ECNP-Kongress in Paris präsentiert. Die wichtigsten Ergebnisse:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Jahr 2010 waren rund 38 Prozent aller Einwohner der EU, das sind knapp 165 Millionen Menschen, von einer klinisch bedeutsamen psychischen Störung betroffen. Im Jahr 2005 wurde die Prävalenz solcher Störungen noch mit 27 Prozent beziffert. Der Unterschied lässt sich jedoch nicht auf einen Anstieg der Prävalenz zurückführen, vielmehr wurden in der neuen Analyse weitaus mehr Krankheitsbilder berücksichtigt als noch fünf Jahre zuvor. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Insgesamt gibt es nach den aktuellen Daten keine Hinweise auf eine Zu- oder Abnahme bei der Häufigkeit psychischer Störungen. Eine Ausnahme bilden als neuropsychiatrische Erkrankungen lediglich Demenzen, hier führt die gestiegene Lebenserwartung zu einer höheren Zahl von Betroffenen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Therapie für höchstens ein Drittel der Betroffenen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen hat sich in den vergangenen fünf Jahren nicht verbessert. So erhält bislang höchstens ein Drittel der Betroffenen in der EU in irgendeiner Form professionelle Aufmerksamkeit oder eine Therapie. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei psychisch Erkrankten startet die Therapie zudem oft erst Jahre nach dem Krankheitsbeginn und entspricht häufig nicht den minimalen Anforderungen, wie sie in Leitlinien erhoben werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Spitzenplatz für Depressionen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die gesellschaftliche Belastung, gemessen als Zahl der Lebensjahre, die mit gesundheitlichen Einschränkungen verbracht werden, ist bei neuropsychiatrischen Erkrankungen weitaus größer als bei irgendeiner anderen Krankheitsgruppe, also auch größer als bei Herz- oder Tumorerkrankungen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am meisten in Krankheit verbrachte Lebensjahre forderten 2010 unipolare Depressionen (4,3 Millionen Lebensjahre), gefolgt von Demenzen (2,2 Millionen), Alkoholerkrankungen (2 Millionen) und Schlaganfall (1,6 Millionen). &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Depression führt damit nicht nur einen Spitzenplatz bei den psychischen Erkrankungen an, sondern bei allen Krankheiten in Europa. Insgesamt sind psychische Störungen nach dem Ergebnis der Studie die Ursache für mehr als ein Viertel der krankheitsbedingten gesellschaftlichen Belastungen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Acht von zehn Süchtigen waren Alkoholiker&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von Angsterkrankungen waren im Laufe des Jahres 2010 etwa 14 Prozent der Europäer betroffen, Frauen zweieinhalb Mal so oft wie Männer. Depressionen traten bei knapp 7 Prozent auf, bei Frauen mehr als doppelt so häufig wie bei Männern, dagegen waren 70 Prozent der Suchtkranken Männer. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Insgesamt frönten etwa 3,4 Prozent der Europäer einem Substanz-Abusus. 80 Prozent der Süchtigen waren Alkoholiker. Häufig waren auch Schlafstörungen, vor allem Insomnie (bei 7 Prozent) sowie ADHS (bei etwa 5 Prozent der Kinder und Jugendlichen) und Demenzen (bei 5,4 Prozent der Menschen über 60 Jahre). &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An Psychosen und geistigen Behinderungen waren dagegen nur jeweils etwa ein Prozent in der Bevölkerung erkrankt, an Essstörungen ein halbes Prozent.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weit mehr als 40 Prozent der Bevölkerung betroffen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wird auch die Belastung durch neurologische Erkrankungen berücksichtigt, so dürften weit mehr als 40 Prozent der Bevölkerung von einer ZNS-Erkrankung oder -Störung betroffen sein. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Genaue Zahlen waren in der Analyse jedoch nicht möglich, da bei nicht wenigen Patienten neurologische und psychiatrische Erkrankungen überlappen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Quelle: &lt;a href='http://www.aerztezeitung.de'&gt;http://www.aerztezeitung.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;				&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-8680680706094684510?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/8680680706094684510/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/jeder-dritte-europaer-hat-ernste.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/8680680706094684510'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/8680680706094684510'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/jeder-dritte-europaer-hat-ernste.html' title='Jeder dritte Europäer hat ernste psychische Probleme'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-7968991158346137671</id><published>2011-09-06T17:43:00.001+02:00</published><updated>2011-09-06T17:43:26.954+02:00</updated><title type='text'>Aufklärung statt Panik – Gerd Gigerenzer im webTV des Stifterverbandes</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Intelligente Entscheidungen verlangen Wissen und auch Mut – aber keine Pseudo-Optimierung. Im neuen webTV-Interview plädiert Communicator- Preisträger Gerd Gigerenzer (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung) für einen informierten Umgang mit Risiken und Wahrscheinlichkeiten, für mehr Intuition und weniger Angst.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Psychologe und Risikoforscher, der zugleich Direktor des 2008 neu gegründeten Harding-Zentrums für Risikokompetenz in Berlin ist, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Themen wie die Kunst des Entscheidens und den Umgang mit Risiken und Unsicherheiten einer breiten Öffentlichkeit nahezubringen. Dafür wurde er in diesem Jahr von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft mit dem "Communicator-Preis" ausgezeichnet. Dieser Preis ehrt Wissenschaftler, die es verstehen, Forschungsergebnisse allgemeinverständlich zu vermitteln.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der webTV-Reihe "Die kommenden Tage" plädiert Gerd Gigerenzer für mehr Mut in der Wissenschaft. Sie solle sich auch mit Situationen beschäftigen, in denen nicht alle Konsequenzen, Optionen und Wahrscheinlichkeiten bekannt sind. Gigerenzer wirbt für die Kraft der Intuition: "Wir haben eine Gesellschaft, die immer mehr Angst hat vor Intuitionen. Und sie verschwendet unnötige Kosten und Zeit, um im Nachhinein intuitive Entscheidungen zu begründen."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit Bezug auf öffentliche Erregungswellen, wie sie durch EHEC oder die Schweinegrippe entstanden, sagt Gigerenzer: "Wir fürchten uns nicht vor den Dingen, die uns wahrscheinlich umbringen, sondern vor jenen, vor denen sich die anderen fürchten. Hier ist Bildungspolitik und Aufklärung wesentlich, so dass wir nicht von einer Krise in die nächste gejagt werden, ohne etwas dabei zu lernen".&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Interview mit Gerd Gigerenzer – wie auch die anderen Interviews aus der Reihe "Die kommenden Tage" – sind auf den Internetseiten des Stifterverbandes zu sehen und abzurufen: &amp;lt;&lt;a href='http://www.stifterverband.info/webtv'&gt;www.stifterverband.info/webtv&lt;/a&gt;&amp;gt;.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Pressekontakt:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Michael Sonnabend&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Leiter Öffentlichkeitsarbeit&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel.: (0201) 8401-181&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: &amp;lt;&lt;a href='mailto:michael.sonnabend@stifterverband.de'&gt;michael.sonnabend@stifterverband.de&lt;/a&gt;&amp;gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-7968991158346137671?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/7968991158346137671/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/aufklarung-statt-panik-gerd-gigerenzer.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7968991158346137671'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7968991158346137671'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/aufklarung-statt-panik-gerd-gigerenzer.html' title='Aufklärung statt Panik – Gerd Gigerenzer im webTV des Stifterverbandes'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-2347150712140216264</id><published>2011-09-05T14:04:00.001+02:00</published><updated>2011-09-05T14:04:58.145+02:00</updated><title type='text'>Deutlich mehr psychische und neurologische Erkrankungen in Europa als bislang angenommen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Psychische Störungen sind in Europa zur größten gesundheitspolitischen Herausforderung des 21. Jahrhunderts geworden. Dies ist ein Hauptergebnis einer wissenschaftlichen Studie, die von dem Dresdner Psychologen Prof.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hans-Ulrich Wittchen geleitet und heute (5. September 2011) vom European College of Neuropsychopharmacology (ECNP) und dem European Brain Council (EBC) vorgestellt wurde.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Autoren stellen zudem dramatische Missstände in der Versorgung fest.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weniger als ein Drittel aller Betroffenen wird überhaupt behandelt, zumeist nicht im Einklang mit fachlichen Richtlinien. Rechnet man die neurologischen Erkrankungen noch dazu, ist das "wahre" Ausmaß der gesellschaftlichen Belastung noch deutlich höher.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Angesichts steigender Lebenserwartung und der damit einhergehenden Zunahme von Alterserkrankungen werden konzertierte Aktionen in der klinischen Grundlagen- und der Versorgungsforschung gefordert, um Versorgung und Prävention zu verbessern und die gesundheits-ökonomische Belastung nachhaltig zu reduzieren.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Studienergebnisse (veröffentlicht in European Neuropsychopharmacology) basieren auf einer über drei Jahre durchgeführten Studie und beziehen sich auf alle 27 EU Staaten sowie Schweiz, Island und Norwegen mit einer Gesamt-Einwohnerzahl von 514 Millionen Menschen. Es wurden mehr als 100 unterschiedliche psychische und neurologische Krankheitsbilder berücksichtigt. Damit ist dies die weltweit erste Studie, die ein nahezu vollständiges Spektrum von psychischen und neurologischen Störungen umfasst. Die Studie liefert erstmals ein realistisches Bild zur Häufigkeit und Belastung psychischer Störungen für alle europäischen Länder sowie für Europa als Ganzes.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die wichtigsten Hauptergebnisse:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;-       Jährlich leiden 38,2 Prozent aller Einwohner der EU (164,8 Millionen Menschen) unter einer klinisch bedeutsamen psychischen Störung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;-       Psychische Störungen sind in allen Altersstufen ähnlich häufig und selbst unter Kindern und jungen Erwachsenen weit verbreitet.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;-       Die häufigsten Erkrankungsformen sind Angststörungen (14,0 Prozent der Gesamtbevölkerung), Schlafstörungen (7,0 Prozent), unipolare Depressionen (6,9 Prozent), psychosomatische Erkrankungen (6,3 Prozent), Alkohol- und Drogenabhängigkeit (&amp;gt; 4 Prozent), Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen (5 Prozent aller Kinder und Jugendlichen), und Demenzen (1 Prozent bei 60-65 Jährigen bis 30 Prozent bei Personen über 85 Jahren).&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;-       Häufigkeit und Rangreihe der psychischen Störungen sind mit Ausnahme von Suchterkrankungen in allen Ländern ähnlich.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;-       Im Vergleich zu 2005 ergeben sich keine Hinweise auf eine Zu- oder Abnahme der Häufigkeit psychischer Störungen. Eine Ausnahme bildet, aufgrund der angestiegenen Lebenserwartung, eine Zunahme der Demenzerkrankungen. Ein in verschiedenen EU-Ländern häufig "wahrgenommener" Anstieg ist nicht auf eine Zunahme der Erkrankungshäufigkeit, sondern auf verändertes Hilfesuch- und Therapieverhalten der betroffenen Patienten bzw. der behandelnden Einrichtungen zurückzuführen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;-       Auch hinsichtlich der extrem niedrigen Behandlungsraten psychischer Störungen hat sich im Vergleich zu 2005 keine Veränderung gezeigt. Höchstens ein Drittel aller Betroffenen in der EU erhalten irgendeine Form professioneller Aufmerksamkeit oder eine Therapie.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;-       Die Behandlung startet meist erst Jahre nach Krankheitsbeginn und entspricht oft nicht  den minimalen Anforderungen an eine adäquate Therapie.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;-       Zusätzlich zu den 38 Prozent der Einwohner, die an psychischen Störungen leiden, sind weitere Millionen Menschen in der EU von neurologischen Erkrankungen wie Schlaganfall, Morbus Parkinson oder Multipler Sklerose betroffen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;-       Insgesamt ist die gesellschaftliche Belastung durch psychische Störungen – gemessen durch den Indikator "disability-adjusted life years (DALYs)" der Weltgesundheitsorganisation – bei weitem größer als die durch irgendeine andere Krankheitsgruppe (Krebs, Herzerkrankungen etc). Die Studie legt erstmals spezifisch für die EU entsprechende Zahlen vor und zeigt, dass psychische Störungen für 26,6 Prozent der gesellschaftlichen Gesamtbelastung durch Krankheiten in der EU verantwortlich sind.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;-       Die vier am stärksten belastenden Erkrankungen sind dabei: Depression, Demenzen, Alkoholabhängigkeit und Schlaganfall.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Studie identifiziert auch einige entscheidende Faktoren, die für den Status quo mitverantwortlich sind und in Hinblick auf eine verbesserte Forschung und Praxis verändert werden müssen:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;-       Die disziplinäre Fragmentierung in Forschung und Praxis hinsichtlich unterschiedlicher Berufsgruppen (z.B. Psychiater, Neurologen, Psychotherapeuten, Psychologen) sowie daraus resultierend verschiedene Konzepte in Forschung und Praxis sowie Diagnostik und Therapie.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;-       Die gesellschaftliche und politische Tendenz, psychische und neurologische Erkrankungen zu marginalisieren und zu stigmatisieren.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;-       Das weitverbreitete Unwissen in der Bevölkerung und in der Gesundheitspolitik bezüglich der verschiedenen Formen psychischer Störungen, ihrer Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Autoren der Studie heben hervor: "Psychische Störungen sind kein seltenes Schicksal einiger Weniger. Das Gehirn als komplexestes Organ des Körpers ist genauso häufig wie der Rest des Körpers von "Störungen und Erkrankungen" betroffen!"&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sie fordern: "Wir brauchen unmittelbare konzertierte Aktionen auf allen Ebenen - einschließlich einer erheblichen und der wahren Belastung entsprechenden Ausgabenerhöhung hinsichtlich der Grundlagen- und klinischen Anwendungs- und Versorgungsforschung. Ziel ist die verbesserte Aufklärung der Ursachen für psychische Störungen, um effektivere psychologische und medikamentöse Interventionen der Prävention und Therapie zu entwickeln, und so der Herausforderung zunehmender Belastungen durch psychische Störungen besser zu begegnen".&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Studienleiter Professor Hans-Ulrich Wittchen von der TU Dresden hebt zwei Forderungen hervor, die helfen sollen, psychischen Störungen als die Schlüssel-Herausforderung für unsere Gesundheitssysteme im 21. Jahrhundert zu bewältigen:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;1.      Das immense Ausmaß an Unter-, Fehl- und Mangelversorgung für die meisten psychischen Störungen muss beseitigt werden. Da viele psychische Störungen früh im Leben beginnen und – unbehandelt – massive negative Langzeiteffekte auf alle Lebensbereiche der Betroffenen haben können, müssen psychische Störungen früher und schneller nach ihrem erstmaligen Auftreten behandelt werden. Nur die gezielte und umfassende Frühintervention vor allem bei Jugendlichen kann einen exponentiell beschleunigten Anstieg der Häufigkeit Schwerstkranker und multimorbider Fallzahlen in Zukunft verhindern.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2.      Wir müssen die komplexen Beziehungen der psychischen und neurologischen Erkrankungen untereinander beachten und erforschen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anfänglich isolierte, relativ unkomplizierte psychische und neurologische Störungen führen unbehandelt oft zu vielfachen sekundären Erkrankungen, die wechselseitige Verstärkungen in der Krankheitsdynamik sowie eine erhebliche Mehrbelastung und massive Komplikation bedeuten. Wir brauchen Krankheits- und Versorgungsmodelle, die diese Entwicklungspfade über die gesamte Lebensspanne und für alle Erkrankungsgruppen berücksichtigen. Nur so kann es zu einem verbesserten Verständnis psychischer und neurologischer Störungen und einer effektiven Prävention und Therapie kommen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wittchen betont: "Das niedrige Problembewusstsein gekoppelt mit dem Unwissen über das wahre Ausmaß hinsichtlich Häufigkeit, Belastungen und Kosten psychischer Störungen in allen Gesellschaften und Schichten, ist das zentrales Hindernis für die Bewältigung dieser Herausforderung. Es bedarf einerseits einer deutlichen Erhöhung der nationalen und europäischen Forschungsbudgets um die Ursachen-, Präventions- und Behandlungsforschung zu intensivieren. Andererseits sind zusätzlich der Ausbau der Behandlungsressourcen für psychische Störungen und verbesserte Zuweisungsmodelle erforderlich, um die defizitäre Versorgungssituation unmittelbar zu verbessern."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Studie wurde im Rahmen des Task Force Projektes des European College of Neuropsychopharmacology (ECNP) und des European Brain Council (EBC) zu "Größenordnung, gesellschaftliche Belastung und Kosten durch psychische und neurologische Erkrankungen in Europa 2010" erstellt. Die Durchführung wurde finanziell unterstützt durch das European College of Neuropsychopharmacology (ECNP), das European Brain Council (EBC) sowie Lundbeck.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Informationen für Journalisten: Prof. Hans-Ulrich Wittchen, Tel. 0351 463 36985&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href='mailto:wittchen@psychologie.tu-dresden.de'&gt;wittchen@psychologie.tu-dresden.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-2347150712140216264?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/2347150712140216264/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/deutlich-mehr-psychische-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2347150712140216264'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2347150712140216264'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/deutlich-mehr-psychische-und.html' title='Deutlich mehr psychische und neurologische Erkrankungen in Europa als bislang angenommen'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-4678112224177792154</id><published>2011-09-05T12:46:00.001+02:00</published><updated>2011-09-05T12:46:32.102+02:00</updated><title type='text'>Hamburg-Preis Persönlichkeitsstörungen 2011 bleibt in der Hansestadt</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Hamburger Forscher für herausragende Arbeiten ausgezeichnet&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hamburg, 04. September 2011. Zum Abschluss des 8. Hamburger Symposiums Persönlichkeitsstörungen "Mut und Demut" wurde gestern zum sechsten Mal der aus zwei Kategorien bestehende "Hamburg-Preis Persönlichkeitsstörungen" verliehen. Mit einem Preisgeld von insgesamt 15.000 Euro gehört er zu den bundesweit höchstdotierten Wissenschaftspreisen in der Psychiatrie.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den mit 10.000 Euro dotierten "Hamburger Preis Persönlichkeitsstörungen 2011" nahm stellvertretend für seine Arbeitsgruppe Prof. Dr. med. Carsten Spitzer, kommissarisch Leitender Oberarzt des Institut und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Universitäts-Klinikum Hamburg-Eppendorf, entgegen. Prämiert wurde die im Journal of behavior therapy and experimental psychiatry veröffentlichte Arbeit "Psychotic-like cognitive biases in borderline personality disorder". Dafür hatte Spitzers Team 20 Borderline-Patienten und eine gleich große Kontrollgruppe eine Reihe von Tests durchführen lassen, die Hinweise auf psychotische Störungen liefern. Dabei fanden die Hamburger Forscher heraus, dass Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung in vier von fünf Tests deutliche Hinweise auf eine Psychose zeigten, während sie bei anderen neuropsychologischen Tests ähnliche Ergebnisse wie die gesunden Probanden der Kontrollgruppe aufwiesen. Die Ergebnisse der Arbeit könnten wertvoll für die weitere Erforschung der bisher eher mit affektiven als mit psychotischen Störungen in Verbindung gebrachten Borderline- Persönlichkeitsstörung und die Entwicklung neuer Behandlungsstrategien sein.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das mit 5.000 Euro dotierte "Hamburger Fellowship Persönlichkeitsstörungen 2011" ging an die Diplom-Psychologin Cornelia Schwarze aus der Arbeitsgruppe Borderline-Persönlichkeitsstörungen in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsklinik Mainz für ihre Arbeit "Pränatale Risikofaktoren bei der Borderline- Persönlichkeitsstörung". Das Fellowship ist mit einem Studienaufenthalt in einem renommierten internationalen Institut verknüpft, das sich mit der Erforschung von Persönlichkeitsstörungen befasst.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der von der Gesellschaft zur Erforschung und Therapie von Persönlichkeitsstörungen (GePs) e.V. und der Asklepios Kliniken Hamburg GmbH ausgeschriebene Preis wird jährlich für herausragende Arbeiten auf dem Gebiet der Persönlichkeitsstörungen verliehen und soll vor allem die klinische Forschung fördern. "Für die Grundlagenforschung gibt es genügend Förderung, dieser Preis soll direkt der patientenorientierten Forschung zu gute kommen und insbesondere auch junge Forscher fördern", so Kongresspräsident Dr. Birger Dulz. Eine fünfköpfige Preisjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Stephan Doering (Wien) hatte die beiden Arbeiten aus zahlreichen Bewerbungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgewählt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-4678112224177792154?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/4678112224177792154/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/hamburg-preis-personlichkeitsstorungen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4678112224177792154'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4678112224177792154'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/hamburg-preis-personlichkeitsstorungen.html' title='Hamburg-Preis Persönlichkeitsstörungen 2011 bleibt in der Hansestadt'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-24313368533309742</id><published>2011-09-02T11:34:00.001+02:00</published><updated>2011-09-02T11:34:52.666+02:00</updated><title type='text'>Wissenschaftler lesen Gedanken</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Analyseverfahren übersetzt Hirnaktivität in Worte&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Princeton, New Jersey (pte/02.09.2011/06:00) Eine Studie der Princeton University &lt;a href='http://princeton.edu'&gt;http://princeton.edu&lt;/a&gt; zeigt, dass der Abgleich von Aktivitätsmustern des Gehirns mit Worten dazu beitragen kann, die Arbeitsweise des menschlichen Denkorgans besser zu verstehen. Dabei wollen die Neurowissenschaftler herausfinden, welche physiologischen Vorgänge sich abspielen, wenn ein Mensch sich geistig mit abstrakten oder komplexen Dingen befasst. Dazu kam ein funktioneller Magnetresonanztomograph zum Einsatz. Ein Computerprogramm analysierte tausende Wikipedia-Einträge.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Prinzipumkehr &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Forscher ließen ihre Probanden an bestimmte Gegenstände denken und beobachteten dabei die Aktivität ihres Hirns und seiner verschiedenen Regionen. Sie entwarfen dazu jeweils eine Liste von Worten, die mit dem jeweiligen Ding in Zusammenhang stehen und glichen die Scanergebnisse ab. So gelangten sie zur Erkenntnis, dass die Denkmuster des Hirns bei verwandten Begriffen - etwa "Möbel" und "Esstisch", "Schreibtisch" und "Stuhl" - ähnlich sind.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schließlich versuchten sie anhand ihrer Auswertungen auf umgekehrtem Wege die Gedanken der Testkandidaten anhand der gemessenen Hirnaktivität zu erraten. Ergab sich ein Scanmuster, dass etwa dem Wort "Tisch" entsprach, so konnten die Wissenschaftler sagen, dass die Versuchsperson gerade an Möbel dachte.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vollständige Übersetzung als Ziel &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ausgehend von den Scan-Ergebnissen einer Wortassoziations-Studie aus dem Jahre 2008, die sich auf jeweils fünf Begriffe in zwölf Kategorien beschränkte, kam das Team schließlich auf die Idee, eine Software 3.500 Wikipedia-Artikel über verschiedene Gegenstände auf ihre wichtigsten Worte zu reduzieren und jeweils 40 verwandte Themen zu finden.&lt;br/&gt;Daran richteten sie ihre weiteren Scans aus und konnten schließlich sehr erfolgreich feststellen, in welchem Themenbereich sich die Gedanken der Probanden bewegten. Spezifische Objekte zu erraten, erwies sich jedoch als wesentlich schwieriger. Man möchte in Zukunft die Aktivitätsmuster des menschlichen Gehirns komplett in Worte übersetzen können, um die vollständige Beschreibung von Gedanken zu ermöglichen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Chance für Behinderte &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Egal an was eine Person denkt und egal ob es sich dabei um Themen, Konzepte, Emotionen, Pläne oder soziale Gedanken handelt - es spiegelt sich alles in der Arbeit des Gehirns in all seinen Arealen wieder", erläutert der leitende Forscher Matthew Botvinick vom neurowissenschaftlichen Institut der Universität Princeton.&lt;br/&gt;Der Forschungsansatz könnte zukünftig bei der Unterstützung von Schwerbehinderten zur Anwendung kommen. Ihnen könnten Gehirnscans helfen, ihre Gedanken präziser auszudrücken und sich für ihre Umwelt verständlicher zu machen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Paper zur Forschungsarbeit (in englischer Sprache):&lt;br/&gt;&lt;a href='http://www.frontiersin.org/human_neuroscience/10.3389/fnhum.2011.00072/full'&gt;http://www.frontiersin.org/human_neuroscience/10.3389/fnhum.2011.00072/full&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-24313368533309742?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/24313368533309742/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/wissenschaftler-lesen-gedanken.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/24313368533309742'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/24313368533309742'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/09/wissenschaftler-lesen-gedanken.html' title='Wissenschaftler lesen Gedanken'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-8004118642002086269</id><published>2011-08-31T11:20:00.001+02:00</published><updated>2011-08-31T11:20:26.916+02:00</updated><title type='text'>Studie: Professor warnt vor Power-Point-Präsentation</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Alles so schön bunt hier: Wenn heutzutage Vorträge gehalten werden, dann flimmern Zahlen und Fakten nur so über die Leinwand. Dank der Power-Point- Präsentation wird das gesprochene Wort zum multimedialen Ereignis. Doch was das Auge erfreut, ist nicht immer gut fürs Denken: Rostocker Wissenschaftler unter Leitung von Professor Wolfgang Nieke, haben jetzt herausgefunden, dass die so weit verbreitete Art, seine Vorträge zu untermalen, die schlechteste aller möglichen Varianten ist, weil bei den Zuhörern im Vergleich am wenigsten im Gedächtnis bleibt. Das Arbeitsgedächtnis wird unnötig belastet, denn es hat laut  Rostocker Wissenschaftler, "eine beschränkte Kapazität". Den Lernenden gehen so viele wichtige Informationen verloren. Am besten – und da ist die Überraschung perfekt – schnitt die gute alte Präsentation mit Folie und Overhead-Projektor ab. Das hat die beste Wirkung auf den Lerneffekt. Auf Platz 2 kommt der Vortrag.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Alte und herkömmliche Methoden sind also nicht immer die schlechtesten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Obwohl es die Präsentation per Power Point nun auch schon seit rund 30 Jahren gibt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Ergebnis der Studie, die Rostocker Studenten, sowohl Anhänger als auch Skeptiker von Power Point,  über mehrere Jahre durchführten,  ist auch für Prof. Nieke überraschend. Um sicher zu sein, hat er die Studie zweimal durchführen lassen.  Das Ergebnis blieb dasselbe.  Die Erkenntnisse sollen nun mit einer noch größeren Studie untermauert werden, bevor eine wissenschaftliche Veröffentlichung erfolgen wird. Bislang gibt es kaum Untersuchungen zum Lernerfolg mit Power Point.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Vorsicht also mit Power Point", sagt Professor Nieke, Gründungsprofessor für Allgemeine Pädagogik an der Uni Rostock. Er rät nun, insbesondere  an Universitäten und Gymnasien zum "sorgsamen Umgang mit  Animations- Elementen bei Lehrveranstaltungen".  Vor dem Hintergrund, dass immer mehr an Wissen vermittelt wird, sollte auf überflüssige Elemente verzichtet werden. "Dadurch wird die Aufmerksamkeit vom Inhalt auf die Form umgelenkt".&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Universität Rostock&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Institut für Allgemeine Pädagogik und Sozialpädagogik Prof. Dr. Wolfgang Nieke&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fon: +49 (0)381 2656&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;eMail: &lt;a href='mailto:wolfgang.nieke@uni-rostock.de'&gt;wolfgang.nieke@uni-rostock.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Universität Rostock&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Presse+Kommunikation&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. Ulrich Vetter&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fon: +49 (0)381 498 1013&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;eMail: &lt;a href='mailto:ulrich.vetter@uni-rostock.de'&gt;ulrich.vetter@uni-rostock.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-8004118642002086269?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/8004118642002086269/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/08/studie-professor-warnt-vor-power-point.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/8004118642002086269'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/8004118642002086269'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/08/studie-professor-warnt-vor-power-point.html' title='Studie: Professor warnt vor Power-Point-Präsentation'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-6952547309826361170</id><published>2011-08-25T11:46:00.001+02:00</published><updated>2011-08-25T11:46:46.892+02:00</updated><title type='text'>Patienten-Leitlinie zu Depression veröffentlicht</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Unter &amp;lt;&lt;a href='http://www.versorgungsleitlinien.de/patienten/depressioninfo'&gt;http://www.versorgungsleitlinien.de/patienten/depressioninfo&lt;/a&gt;&amp;gt; steht jetzt eine neue, ausführliche Information für Patienten mit depressiven Erkrankungen und deren Angehörige bereit: Die Patienten-Leitlinie "Unipolare Depression" vermittelt in verständlicher Form, wie eine Depression diagnostiziert wird und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Außerdem finden Betroffene und Angehörige Hinweise zum Umgang mit der Erkrankung, weiterführende Adressen und Literatur.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Depressive Erkrankungen sind sehr verbreitet. Das Bundesgesundheitsministerium nimmt an, dass etwa vier Millionen Deutsche von einer Depression betroffen sind. Dabei ist die Dunkelziffer hoch: Nach den Ergebnissen einer WHO-Studie werden depressive Erkrankungen in etwa der Hälfte der Fälle nicht diagnostiziert, und selbst die diagnostizierten Fälle werden oft nicht angemessen behandelt. In den vergangenen Jahren haben sich die Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Depression in Deutschland zwar deutlich verbessert, optimal abgestuft und abgestimmt zwischen haus-, fachärztlicher und psychotherapeutischer Behandlung sind Diagnostik und Therapie aber immer noch nicht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die S3-Leitlinie/Nationale Versorgungs-Leitlinie "Unipolare Depression, initiiert von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), die im November 2009 veröffentlicht wurde, schließt diese Lücke. Jetzt ist die Patientenversion dieser NVL erarbeitet worden, die Laien in verständlicher Form die Handlungsempfehlungen für Ärzte vermittelt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Patienten-Leitlinie "Unipolare Depression" wurde von Patientenvertretern erarbeitet. Betreuung und Redaktion erfolgten durch das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ). Während einer öffentlichen Konsultation gingen 30 Kommentare ein, die von den Autoren teilweise berücksichtigt wurden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Programm für Nationale Versorgungs-Leitlinien steht unter der Trägerschaft von Bundesärztekammer, Kassenärztlicher Bundesvereinigung und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. Mit der Durchführung wurde das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin beauftragt. Zu ausgewählten Krankheitsbildern arbeiten Experten verschiedener Organisationen zusammen, um im Rahmen der strukturierten Versorgung chronisch kranker Menschen die angemessene und evidenzbasierte Patientenversorgung darzustellen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf der Grundlage dieser ausführlichen Patienten-Leitlinie wurden bereits zwei Kurzinformationen für Patienten erarbeitet, die ebenfalls im Internet zum kostenlosen Download zur Verfügung stehen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-6952547309826361170?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/6952547309826361170/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/08/patienten-leitlinie-zu-depression.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/6952547309826361170'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/6952547309826361170'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/08/patienten-leitlinie-zu-depression.html' title='Patienten-Leitlinie zu Depression veröffentlicht'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-8865787787352265167</id><published>2011-07-13T16:57:00.001+02:00</published><updated>2011-07-13T16:57:57.674+02:00</updated><title type='text'>Therapien gegen Binge-Eating: Große RUB-Studie geht weiter</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Angeleitete Selbsthilfe mit Internetunterstützung oder Einzelsitzungen mit Therapeuten: Welche Form der Therapie gegen Essstörungen besser wirkt, untersuchen Forscher der Ruhr-Universität Bochum in einer groß angelegten Studie, die im November 2010 angelaufen ist. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die sog. Binge-Eating-Störung, die sich durch unkontrollierbare Essattacken auszeichnet. Für den weiteren Verlauf der Studie sucht die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (LWL-Universitätsklinikum der RUB) Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer ab 18 Jahren mit Übergewicht bzw. Adipositas.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Binge-Eating: Therapien gegen das "Fressgelage" Große Studie geht weiter: Teilnehmer werden gesucht RUB-Forscher vergleichen verschiedene Therapieformen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Angeleitete Selbsthilfe mit Internetunterstützung oder Einzelsitzungen mit Therapeuten: Welche Form der Therapie gegen Essstörungen besser wirkt, untersuchen Forscher der Ruhr-Universität Bochum in einer groß angelegten Studie, die im November 2010 angelaufen ist. Im Mittelpunkt der Untersuchung, die durch das Bundesforschungsministerium (BMBF) finanziert wird, steht die sog. Binge-Eating-Störung, die sich durch unkontrollierbare Essattacken auszeichnet. Für den weiteren Verlauf der Studie sucht die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (LWL-Universitätsklinikum der RUB) Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer ab 18 Jahren mit Übergewicht bzw. Adipositas (BMI 27 - 40). Interessierte können sich unter Tel. 0234/5077-3173 informieren. Die Teilnahme an der Studie ist kostenlos.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kontrollverlust beim Essverhalten&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Begriff "to binge" kommt aus dem Amerikanischen und heißt übersetzt "ein Fressgelage abhalten". Hauptmerkmal der Binge-Eating-Störung sind regelmäßige Essanfälle, bei denen die Betroffenen typischerweise große Nahrungsmengen verzehren und dabei das Gefühl haben, die Kontrolle über ihr Essverhalten zu verlieren. Die Binge-Eating-Störung ist heute die am meisten verbreitete Essstörung – zwei bis fünf Prozent der Bevölkerung sind betroffen – und tritt bei Frauen und Männern etwa gleich häufig auf.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Welche Therapie besser hilft&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die bisherige "Standardtherapie" ist die kognitive Verhaltenstherapie, die jedoch nicht flächendeckend angeboten wird und oft erst nach einer Wartezeit beginnt. In der deutschlandweit angelegten Studie "INTERBED" erforschen Wissenschaftler der RUB die Wirksamkeit eines internet- basierten, von Therapeuten unterstützten Selbsthilfeprogramms im Vergleich mit der Standradtherapie. Die Inhalte beider Therapieformen sind ähnlich.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Patienten der konventionellen Behandlungsmethode erhalten eine viermonatige Psychotherapie mit insgesamt 20 Einzelsitzungen. Die Internettherapie beinhaltet zwei Gespräche mit einem Therapeuten. Während der Internet-Behandlung stehen die Patienten per E-Mail mit den Therapeuten in Kontakt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Informationen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dipl.-Psych. Kateryna Grygoruk, Studie INTERBED (Internet-basierte, angeleitete Selbsthilfe für übergewichtige und adipöse Patientinnen und Patienten mit Binge-Eating-Störung), Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, LWL-Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, Alexandrinenstr. 1-3, 44791 Bochum, Tel. 0234/5077-3173, E-Mail: &lt;a href='mailto:kateryna_grygoruk@gmx.de'&gt;kateryna_grygoruk@gmx.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-8865787787352265167?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/8865787787352265167/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/07/therapien-gegen-binge-eating-groe-rub.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/8865787787352265167'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/8865787787352265167'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/07/therapien-gegen-binge-eating-groe-rub.html' title='Therapien gegen Binge-Eating: Große RUB-Studie geht weiter'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-3345854200239891779</id><published>2011-07-12T17:42:00.001+02:00</published><updated>2011-07-12T17:42:51.610+02:00</updated><title type='text'>Weisheit kann Verbitterung überwinden</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neuer Ansatz der Psychotherapie gegen Fatalismus und Negativismus&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Berlin (pte/12.07.2011/12:55) Menschen mit schweren Formen der Verbitterung können durch Weisheit geheilt werden. Das berichtet der Berliner Psychiater und Psychotherapeut Michael Linden im "Journal of Psychotherapy and Psychosomatics". Linden hat 2003 die posttraumatische Verbitterungsstörung (PTED) als erster beschrieben. Nun zeigte er in einer randomisierten Kontrollstudie, dass die kognitive Verhaltenstherapie auf Grundlage der Weisheitspsychologie einen wirksamen Ansatz für die Behandlung der Störung darstellt, wenngleich diese im offiziellen Diagnoseschlüssel noch nicht aufscheint. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Lösung des Unlösbaren &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Weisheit ist eine psychologische Fähigkeit des Menschen, die ihm dabei hilft, mit komplexen und undurchschaubaren Situationen fertig zu werden", erklärt Linden. Dringend nötig ist sie etwa bei Menschen, die durch Ungerechtigkeiten oder Erniedrigung zutiefst verletzt wurden und wo ein Ungeschehen-Machen unmöglich ist - oft etwa nach einer Kündigung oder nach dem Fremdgehen des Ehepartners. Alte Menschen besitzen oft einen höheren Grad an Weisheit, jedoch auch bestimmte Berufe wie etwa Rechtsanwälte, Psychotherapeuten oder Pfarrer.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Linden zieht einen Vergleich zur Selbstsicherheit, die jeder Mensch kennt, die erlernbar ist und mehrere Dimensionen umfasst wie etwa Blickkontakt oder Fähigkeit zum Neinsagen. Ebenso ist auch die Weisheit ein Allgemeingut mit vielen Facetten wie etwa Fähigkeit zu Empathie und Perspektivwechsel, Akzeptanz und Steuerung eigener Emotionen, Wertrelativismus oder Nachhaltigkeitsorientierung. Weisheitskompetenzen können recht einfach verbessert werden, wie etwa durch fünfminütiges Nachdenken vor überstürzten Handlungen oder durch den Blick auf langfristige Ziele. "Weisheit heißt auch, sich nicht als Nabel der Welt zu sehen", so der Experte.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Besser als bisherige Therapien &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei verbitterten Menschen soll Weisheit vor allem dazu dienen, durchgemachtes Leid hinter sich zu lassen. Dennoch bricht bei Betroffenen diese Kompetenz oft völlig zusammen. "Der psychische Zustand der Kränkung löst oft einen Teufelskreis aus, der jedes Überwinden nur erschwert. Neben der Stimmung sinkt auch der Antrieb, viele entwickeln psychosomatische Beschwerden oder meiden Sozialkontakte. Im Extremfall drohen sogar Suizid oder Amok", warnt Linden. Erschwerend kommt hinzu, dass sich Verbitterte trotz ihres Leidensdrucks oft sogar aggressiv gegen Hilfe von Außen wehren - auch gegen Therapie.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass Verbitterte in ihrer Blockade durch Negativismus und Fatalismus besondere Hilfen brauchen, verdeutlichte Lindens Pilotstudie. 25 PTED-Patienten, die eine multidimensionale kognitive Verhaltenstherapie erhielten - bisher Standard für derartige Leiden - zeigten kaum die erhofften Verbesserungen. Diese traten eher bei den 28 Patienten ein, die mit einer auf der Weisheitspsychologie orientierten, spezifischen Verhaltenstherapie behandelt wurden. Sichergestellt wurden diese Ergebnisse mit üblichen Tests sowie einer Bewertung durch Patient und Therapeut. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Friedlicher Schlussstrich &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So sehr die Studie auch für Lindens Ansatz spricht, relativiert dieser jedoch. "Es ist noch nicht geklärt, ob der Erfolg auf die Weisheitstherapie im engeren Sinne zurückzuführen ist oder die in diesem Rahmen entwickelten Therapiestrategien, um mit dem Patienten überhaupt ein Arbeitsbündnis herzustellen." Der Therapeut muss den Patienten in seinem Elend annehmen und auch emotional zu verstehen, was bei Verbitterung nicht leicht fällt. "Statt gleich Änderungen zu verlangen, muss man als Therapeut erst einmal die Kränkung uneingeschränkt miterleben." &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Motivation für das Einlassen auf die Therapie könne den Patienten der Gedanke sein, dass es ungerecht ist, etwa seinen Job verloren zu haben, jedoch noch ungerechter, dass einem der ehemalige Chef nun auch noch ständig den Schlaf raubt. Ziel der Behandlung seien nicht Rechtfertigung oder Kleinreden, sondern ein Rückblick auf Schlimmes ohne Wut. "Der Patient muss selbst derart Schluss mit seiner Vergangenheit machen können, dass sie keine Folgen mehr für ihn hat - also ein Stück Vergebung", so der Psychotherapeut.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-3345854200239891779?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/3345854200239891779/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/07/weisheit-kann-verbitterung-uberwinden.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3345854200239891779'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3345854200239891779'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/07/weisheit-kann-verbitterung-uberwinden.html' title='Weisheit kann Verbitterung überwinden'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-6851134625151510791</id><published>2011-07-11T13:25:00.001+02:00</published><updated>2011-07-11T13:25:39.489+02:00</updated><title type='text'>Psychotherapie auf digitaler Couch - Virtuelle Behandlung im Netz steht erst am Anfang</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Raleigh (pte/11.07.2011/06:00) Die Idee der psychologischen Betreuung über weite Distanz ist eigentlich nicht neu. Bereits vor fast 40 Jahren gab es Fürsprecher der sogenannten Telepsychiatrie. Dennoch konnte sich die Behandlung per Videotelefonat auch mit der Verbreitung des Internets bislang kaum durchsetzen. Nun versuchen unterschiedliche Start-ups in den USA einen neuen Anlauf, berichtet die New York Times. Durch die technische Hilfsmittel können Menschen geholfen werden, die es ablehnen, eine Praxis aufzusuchen beziehungsweise psychisch oder physisch nicht dazu in der Lage sind, so Lynn Bufka, Psychologin und Mitglied der American Psychological Association &lt;a href='http://www.apa.org'&gt;http://www.apa.org&lt;/a&gt; .&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für bestimmte Krankheitsbilder, wie Depressionen oder Angstzustände, könne die Therapie über das Internet durchaus effektiv eingesetzt werden, so Fürsprecher der virtuellen Behandlung. Unterschiedliche Studien sollen das belegen. Dennoch fehlt vor allem die Unterstützung des amerikanischen Gesundheitssystems. Medicare und Medicaid, die beiden großen US-Versicherer übernehmen die Kosten für die sogenannten "Telehealth"-Leistungen nur beschränkt. Anbieter wie Cope Today versuchen nun durch Pilotversuche mehr Akzeptanz zu schaffen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;15 Minuten für 35 Dollar &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Kosten müssen die Patienten selbst tragen. Cope Today &lt;a href='http://www.copetoday.com'&gt;http://www.copetoday.com&lt;/a&gt; bietet eine Liste mit Therapeuten die entsprechende Behandlungen anbieten - die ersten zehn Minuten sind gratis, danach kosten 15 Minuten 35 Dollar. Im Schnitt würde eine Behandlung 43 Minuten dauern, so Tania. S. Malik, Geschäftsführerin von Cope Today. Dass die Patienten die Kosten selbst tragen müssen, sei bislang das größte Hindernis für das Unternehmen. "Ich glaube nicht, dass wir Erfolg haben werden, wenn die Kunden selbst bezahlen müssen und es keinerlei Unterstützung der Versicherungen gibt", so Malik.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-6851134625151510791?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/6851134625151510791/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/07/psychotherapie-auf-digitaler-couch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/6851134625151510791'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/6851134625151510791'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/07/psychotherapie-auf-digitaler-couch.html' title='Psychotherapie auf digitaler Couch - Virtuelle Behandlung im Netz steht erst am Anfang'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-5574575373832267699</id><published>2011-07-08T13:16:00.001+02:00</published><updated>2011-07-08T13:16:14.294+02:00</updated><title type='text'>Zwangserkrankung: Die verheimlichte Krankheit - Psychologen bieten eine Internettherapie für Betroffene an</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Freiburg (pte/08.07.2011/12:05) Zwangserkrankungen kommen häufiger vor als landläufig angenommen. Zwei bis drei Prozent der Menschen erkranken im Laufe ihres Lebens an zwanghaften Störungen. Die Erkrankung ist in den letzten Jahren verstärkt in den Aufmerksamkeitsfokus gerückt. Sie kann sich ganz unterschiedlich äußern, etwa in Form von Reinigungs- oder Waschzwängen, Kontrollzwängen, Wiederholungszwängen sowie Zwangsgedanken mit aggressiven oder sexuellen Inhalten. "Gemeinsame Kennzeichen einer Zwangserkrankung sind: aufdringliche, sich wiederholende und unangenehme Gedanken, meist gefolgt von ritualisiertem Verhalten", erklärt Nirmal Herbst, Psychologe am Universitätsklinikum Freiburg im Gespräch. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Durch die Zwangsgedanken werden bei den Betroffenen negative Gefühle hervorgerufen. Die darauf folgenden Zwangshandlungen zielen darauf ab, die Zwangsgedanken zu neutralisieren. "Man spricht dann von einer Zwangserkrankung, wenn diese Gedanken oder Handlungen Leiden verursachen", sagt Herbst. Eine Zwangserkrankung könne aber auch entweder nur aus Zwangsgedanken oder nur aus Zwangshandlungen bestehen. "Die Häufigkeit der Erkrankung unterscheidet sich nicht wesentlich über verschiedene Kulturen, was als Hinweis einer genetischen Komponente der Erkrankung gesehen wird", erklärt der Psychologe. Jedoch variierten die Inhalte der Gedanken und Befürchtungen abhängig von der äußeren Umgebung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Schuld- und Unzulänglichkeitsgefühle &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Betroffene leiden häufig an Schuld- und Unzulänglichkeitsgefühlen, deswegen wird die Krankheit häufig vor anderen Personen verheimlicht. Dementsprechend werden Zwangserkrankungen gerne auch als "verheimlichte Krankheit" bezeichnet. "Zwangserkrankungen können erfolgreich therapiert werden", sagt Herbst. Eine psychotherapeutische Behandlung nach dem Konzept der Verhaltenstherapie ist die Heilungsart der ersten Wahl. "Wenngleich eine erfolgreiche Therapie existiert, ist diese häufig nicht verfügbar. Vor einer Psychotherapie stehen oft sehr lange Wartezeiten. Aufgrund regionaler Unterversorgungen müssen lange Entfernungen überwunden werden oder die Hemmschwelle ist aufgrund starker Schamgefühle eingeschränkt", erklärt der Experte.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am Universitätsklinikum Freiburg wird derzeit eine Internettherapie für Zwangserkrankungen auf ihre Wirksamkeit untersucht. Studienteilnehmer weden derzeit aktiv gesucht. Das Programm "Zwänge Aktiv Konfrontieren" hat insgesamt 40 Therapieplätze für Betroffene zur Verfügung. Interessierte können sich über die Projekthomepage &lt;a href='http://www.zwaenge.uniklinik-freiburg.de'&gt;http://www.zwaenge.uniklinik-freiburg.de&lt;/a&gt; anmelden. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Mit der Internettherapie begeben wir uns in Freiburg auf Neuland", sagt Herbst. Das Programm wird im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie überprüft, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Menschen mit Zwangserkrankungen erhalten daher eine freiwillige und kostenlose psychotherapeutische Behandlung. Therapeutische "Gespräche" erfolgen hierbei ausschließlich in schriftlicher Form über das Internet. "Das neue Angebot soll auch eine Lücke in der Versorgung von Zwangserkrankten schließen", erklärt Herbst.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-5574575373832267699?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/5574575373832267699/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/07/zwangserkrankung-die-verheimlichte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/5574575373832267699'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/5574575373832267699'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/07/zwangserkrankung-die-verheimlichte.html' title='Zwangserkrankung: Die verheimlichte Krankheit - Psychologen bieten eine Internettherapie für Betroffene an'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-5088335980851760288</id><published>2011-07-05T20:07:00.001+02:00</published><updated>2011-07-05T20:07:30.600+02:00</updated><title type='text'>Therapie im Netz - Am Universitätsklinikum Freiburg wird eine Internettherapie für Zwangserkrankungen auf ihre Wirksamkeit untersucht. Studienteilnehmer gesucht.</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Seit kurzer Zeit bietet das Universitätsklinikum Freiburg ein neuartiges Therapieprogramm für Menschen mit Zwangserkrankungen an. Das Programm "Zwänge Aktiv Konfrontieren" (ZAK) wurde in den vergangenen Monaten intensiv vorbereitet und startete Anfang Juni. Die psychotherapeutische Behandlung erfolgt dabei vor allem über das Internet. Bislang werden fünf Patientinnen und Patienten betreut, insgesamt stehen 40 Therapieplätze für Betroffene zur Verfügung. Interessierte können sich über die Projekthomepage &lt;a href='http://www.zwaenge.uniklinik-freiburg.de'&gt;www.zwaenge.uniklinik-freiburg.de&lt;/a&gt; anmelden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Mit der Internettherapie begeben wir uns in Freiburg auf Neuland", sagt Diplom Psychologe Nirmal Herbst von der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg. "Allerdings liegen bereits positive Erfahrungen mit der Internettherapie aus anderen Städten vor, auf die wir uns stützen können." So hätten unter anderem die Arbeitsgruppen von Professor Alfred Lange (Amsterdam), Professor Andreas Maercker (Zürich), Professor Christine Knaevelsrud (Berlin) die Internettherapie erfolgreich eingesetzt. "Die dortigen Erfahrungen haben gezeigt, dass das Internet wirkungsvoll als Kommunikationsplattform für die Therapie psychischer Erkrankungen genutzt werden kann", so der Psychologe.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Freiburg wird das Programm im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie überprüft, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird: Menschen mit Zwangserkrankungen erhalten daher eine freiwillige und kostenlose psychotherapeutische Behandlung. Therapeutische "Gespräche" erfolgen hierbei ausschließlich in schriftlicher Form über das Internet. Leiterin der Studie ist Diplom-Psychologin Dr. Anne Katrin Külz, die am Freiburger Universitätsklinikum die Spezialambulanz für Zwangserkrankungen und die AG Zwangsstörungen leitet. Kooperationspartner sind Professor Ulrich Voderholzer, der die Schön Klinik Roseneck als Ärztlicher Direktor leitet, und Professor Christine Knaevelsrud von der Freien Universität Berlin.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Das neue Angebot soll auch eine Lücke in der Versorgung von Zwangserkrankten schließen", sagt Nirmal Herbst. "Zum einen scheuen viele Menschen, die unter Zwängen leiden, den Gang zum Psychologen. Zum anderen gibt es nur sehr wenige Therapieplätze für Zwangsstörungen." Gerade in Regionen, die ohnehin psychotherapeutisch unterversorgt seien, könnte die Internettherapie die herkömmliche Therapie ergänzen und so zur Verbesserung der Versorgungssituation beitragen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Die Behandlung basiert auf der kognitiven Verhaltenstherapie, der laut vielen Untersuchungen bisher wirksamsten Behandlung von Zwangsstörungen", erklärt Projektkoordinator Herbst: "Sie ist auf acht Wochen angelegt und verläuft anhand einer festgelegten Abfolge. Die Inhalte umfassen Informationen und Übungen, sowohl in schriftlicher wie in praktischer Form." Ein bedeutender Fokus liege dabei auf der Vorbereitung und Durchführung von Expositionen ("Reizkonfrontation mit Reaktionsmanagement"). Durchgeführt und wissenschaftlich ausgewertet wird die Behandlung von klinisch ausgebildeten Diplom-Psychologinnen und -Psychologen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Teilnehmen können Menschen, die aktuell an einer Zwangserkrankung leiden, zwischen 18 und 65 Jahren alt sind, weder aktuell in Psychotherapie sind, noch in den letzten fünf Jahren eine Psychotherapie erhalten haben sowie Zugang zu einem PC mit Internetverbindung und E-Mail-Adresse haben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitere Informationen zur Studie und zu den Ein- und Ausschlusskriterien finden sich auf der Projekthomepage &lt;a href='http://www.zwaenge.uniklinik-freiburg.de'&gt;www.zwaenge.uniklinik-freiburg.de&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kontakt:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dipl.-Psych. Nirmal Herbst&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Universitätsklinikum Freiburg Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel.: 0761 270-69770 E-Mail: &lt;a href='mailto:nirmal.herbst@uniklinik-freiburg.de'&gt;nirmal.herbst@uniklinik-freiburg.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitere Informationen finden Sie unter&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://www.zwaenge.uniklinik-freiburg.de'&gt;http://www.zwaenge.uniklinik-freiburg.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-5088335980851760288?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/5088335980851760288/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/07/therapie-im-netz-am-universitatskliniku.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/5088335980851760288'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/5088335980851760288'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/07/therapie-im-netz-am-universitatskliniku.html' title='Therapie im Netz - Am Universitätsklinikum Freiburg wird eine Internettherapie für Zwangserkrankungen auf ihre Wirksamkeit untersucht. Studienteilnehmer gesucht.'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-6860135538698566713</id><published>2011-06-21T07:26:00.001+02:00</published><updated>2011-06-21T07:26:24.008+02:00</updated><title type='text'>Jeder Zwölfte schluckt Antidepressiva</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Risiko von psychischen Störungen mit 50 Jahren am höchsten&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Warwick/Bonn (pte/21.06.2011/06:05) Acht Prozent der EU-Bevölkerung schluckten im Vorjahr Medikamente gegen Depressionen, in der Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen sogar zehn Prozent. Das zeigt eine Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit &lt;a href='http://iza.org'&gt;http://iza.org&lt;/a&gt; , zu der 30.000 Europäer in 27 Ländern befragt wurden. "Dass die Chemie heute dem Gehirn durch Tiefs helfen kann, ist ein Segen. Wenn wir in Zeiten von maximalen Wohlstand und Sicherheit derart viele Depressive haben müssen aber die Alarmglocken klingen, dass etwas falsch läuft", so Studienautor Andrew Oswald im pressetext-Interview. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Portugal hat die meisten Depressionen &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Große regionale Unterschiede wurden in der Erhebung ersichtlich. Spitzenreiter beim Antidepressiva-Konsum ist Portugal mit 16 Prozent, am sparsamsten ging man damit zumindest 2010 in Griechenland um. "Deutschland überrascht insofern, als es mit bloß fünf Prozent gut abschneidet, während es doch im Vergleich schlecht um die Lebenszufriedenheit bestellt ist. Österreich liegt mit neun Prozent leicht über dem EU-Schnitt", berichtet Oswald. Insgesamt greift man in Europa wie auch in den USA doppelt so häufig zu Antidepressiva-Pillen als noch 2000.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hinter den regionalen Eigenheiten steckt viel mehr als nur unterschiedliche Gesundheitssysteme oder Verschreibepraxis, betont der Forscher. "Ein eindeutiger Zusammenhang besteht zur Beschäftigungsquote. Die Arbeit zu verlieren, bringt Menschen oft in psychische Nöte. Für den Anstieg im Gebrauch dieser Medikamente dürften jedoch auch zahlreiche andere Faktoren eine Rolle spielen. Dazu gehören etwa der hohe Druck der modernen Gesellschaft oder die ständige Verfügbarkeit durch die Errungenschaften der Informationstechnik."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nach dem 50er geht es wieder aufwärts &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Durchgängig in allen Ländern bestätigte sich, dass Menschen im mittleren Alter am häufigsten an Depressionen leiden. "Der Knick besteht auch dann, wenn man das Ergebnis um Faktoren wie Scheidung oder Jobverlust bereinigt. Bei den Endvierzigern ist die Lebenszufriedenheit generell am geringsten. Danach steigt das Glück jedoch ähnlich wie bei einem Smiley-Mund wieder an und erreicht mit rund 80 Jahren seinen Höhepunkt", erklärt Oswald.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Download des Berichts unter &lt;a href='http://ftp.iza.org/dp5785.pdf'&gt;http://ftp.iza.org/dp5785.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-6860135538698566713?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/6860135538698566713/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/06/jeder-zwolfte-schluckt-antidepressiva.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/6860135538698566713'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/6860135538698566713'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/06/jeder-zwolfte-schluckt-antidepressiva.html' title='Jeder Zwölfte schluckt Antidepressiva'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-2219465323722203699</id><published>2011-06-20T22:56:00.001+02:00</published><updated>2011-06-20T22:56:59.461+02:00</updated><title type='text'>Spielsucht ist ein schichtübergreifendes Problem</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Studie soll klären, warum nur manche Menschen gefährdet sind&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dresden (pte/20.06.2011/12:30) In einer aktuellen Studie wollen sich Forscher der Glücksspielsucht auf eine neue Weise nähern. Bisher ist unklar, warum manche Menschen durch Glückspiele erhebliche Probleme bekommen und andere nicht. "Noch gilt Spielsucht als Verhaltensstörung", sagt Katrin Neustadt, Psychologin an der TU Dresden. "Diagnostisch gehört es nicht zu den Süchten, dieses Phänomen braucht eine Ausnahmeregelung." Hohe Schulden, Arbeitsplatzverlust oder Familienprobleme sind bei vielen Menschen die Auswirkungen von pathologischem Spielen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Besondere an dieser Störung ist, dass sie schichtübergreifend zu finden ist. Die Psychologen wollen nun noch ermitteln, ob es an schwierigen Situationen in der Kindheit, an zu wenig Aufmerksamkeit oder anderen Faktoren liegen könnte. Um eine pathologisches Spielverhalten festzustellen, haben Psychologen ein Klassifikationssystem entwickelt. Wenn jemand vier von zehn Kriterien erfüllt, dann ist eine Störung vorhanden. Eines dieser Kriterien ist der Umstand, dass Spieler auch außerhalb des Spiels davon eingenommen sind.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Automaten und Sportwetten sind Suchtmacher &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn Menschen ihre Beziehung oder ihre Lebensgrundlagen für das Spielen aufgeben, sei auch ein pathologisches Verhalten gegeben, sagt Neustadt. Lotto habe das geringste Suchtpotenzial - dafür sei die Zeitspanne zwischen dem Kaufen des Loses und der Auslosung zu lang. Spielautomaten und Sportwetten bergen das höchste Suchtpotenzial.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Für die Studie am Institut für Klinische, Diagnostische und Differentielle Psychologie der TU in Dresden unter Leitung von Gerhard Bühringer werden immer noch Interviewpartner zwischen 18 und etwa 50 Jahren gesucht. Bedingung: Die Person muss regelmäßig an irgendeinem Glücksspiel (Internetglücksspiele, Poker, Wetten, Automaten, Lotto, Lotterien) teilnehmen &lt;a href='http://tu-dresden.de/aktuelles/news/spielsucht'&gt;http://tu-dresden.de/aktuelles/news/spielsucht&lt;/a&gt; .&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-2219465323722203699?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/2219465323722203699/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/06/spielsucht-ist-ein-schichtubergreifende.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2219465323722203699'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2219465323722203699'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/06/spielsucht-ist-ein-schichtubergreifende.html' title='Spielsucht ist ein schichtübergreifendes Problem'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-5355423126816219387</id><published>2011-06-17T11:02:00.001+02:00</published><updated>2011-06-17T11:02:19.491+02:00</updated><title type='text'>Warum wir geplante Handlungen vergessen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;strong&gt;Phänomen an ADHS-Erkrankten und Autisten untersucht&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dresden (pte/17.06.2011/06:10) Das Phänomen kennt jeder: Man plant eine Handlung und vergisst schließlich, sie auszuführen. Forscher der Technischen Universität Dresden &lt;a href='http://tu-dresden.de'&gt;http://tu-dresden.de&lt;/a&gt; suchen nach dem Mechanismus, der uns Handlungen unterdrücken lässt. Besonders ausgeprägt ist dieser Vorgang bei Menschen mit einem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) oder an einer Autismus-Spektrums-Störung. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Patienten mit diesen Störungen erleben häufig Beeinträchtigungen im täglichen Leben. "Menschen mit ADHS reagieren häufig impulsiv und unüberlegt", sagt die Mitautorin, Mareike Altgassen, im Gespräch. ADHS-Erkrankte haben Schwierigkeiten, verschiedene Aufgaben zu strukturieren und zu koordinieren. Diese Personen können häufig nicht zwischen Wichtig und Unwichtig unterscheiden. Eine große Herausforderung ist für sie das Planen. Ihr Handeln und Denken beziehen sie meist auf das "Hier und Jetzt". &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Störungen im sozialen Alltag &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Menschen mit Autismus-Spektrums-Störung haben ähnliche Probleme bei alltäglichen Handlungen. Es fällt ihnen schwer, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu bearbeiten und deren Ausführung zu koordinieren. Häufig vergessen sie auch, beabsichtigte Handlungen auszuführen. Diese Probleme führen bei den Autisten als auch bei den ADHS-Erkrankten zu Störungen in sozialen Beziehungen und im Beruf - sie können bestimmte Verabredungen oder Termine nicht einhalten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-5355423126816219387?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/5355423126816219387/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/06/warum-wir-geplante-handlungen-vergessen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/5355423126816219387'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/5355423126816219387'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/06/warum-wir-geplante-handlungen-vergessen.html' title='Warum wir geplante Handlungen vergessen'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-5520994620673826832</id><published>2011-06-16T16:55:00.001+02:00</published><updated>2011-06-16T16:55:09.635+02:00</updated><title type='text'>Ein Weg aus der Depression - Neues Gruppentherapiekonzept  für Jugendliche</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Um Depressionen bei Jugendlichen erfolgreich zu behandeln braucht es nicht immer eine monatelange Therapie. Dass auch ein kurzes ambulantes Trainingsprogramm Jugendlichen helfen kann, einen Weg aus der Depression zu finden, zeigt das Gruppentherapiekonzept MICHI der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;MICHI, japanisch für "der Weg", läuft seit 2009 als Studie. "Es ist wichtig, dass Depressionen bei Jugendlichen frühzeitig erkannt, und dass sie gezielt behandelt werden. Mit unserem Konzept können wir Jugendliche effektiv erreichen, und zwar flexibel und kurzfristig – aber mit langfristigem Erfolg.", sagt Dr. Nina Spröber, leitende Psychologin an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und fügt hinzu: "MICHI hat das Potential, eine der Standardtherapien bei Depressionen von 13- bis 18-Jährigen zu werden. Die Gruppentherapie lässt sich auch problemlos in niedergelassenen Praxen durchführen, wodurch noch wesentlich mehr Patienten effektiv behandelt werden können. Das ist unsere Idee für die Zukunft." Im Juli startet MICHI auch in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anna ist 13. In letzter Zeit ist sie ständig gereizt, hat schlechte Laune, hängt trüben Gedanken nach, zweifelt an sich selbst. "Die ist halt in der Pubertät", denkt sich ihr Umfeld. Wer käme schon auf die Idee, dass Anna auch eine Depression haben könnte? Wäre das nicht maßlos übertrieben?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Nein", sagt Dr. Nina Spröber, "nicht unbedingt. Ein starkes Anzeichen für eine Depression ist es, wenn solche Stimmungen konstant über mindestens zwei Wochen anhalten. Dazu kommt häufig körperliche Erschöpfung, der Jugendliche hat keine Energie mehr, ist lustlos, zieht sich immer mehr von Familie und Freunden zurück. Eine Depression geht über das ‚Normalmaß' einer pubertären Stimmungsschwankung hinaus." Langzeitbeobachtungen haben ergeben, dass jeder vierte Jugendliche bis zum Alter von 18 Jahren mindestens eine depressive Episode hat. Suizid ist eine auffallend häufige Todesursache in der betroffenen Altersgruppe. "Es ist ein großes Problem, dass Depressionen bei Jugendlichen häufig nicht oder zu spät erkannt werden, und dass deshalb kaum Hilfe in Anspruch genommen wird. Dabei kann man Depressionen gerade bei Jugendlichen sehr gut und effektiv therapieren. Bleiben sie aber unbehandelt, können sie chronisch werden oder im Erwachsenenalter wieder kommen", sagt Psychologin Joana Straub, die im Team um Dr. Nina Spröber und Oberarzt PD Dr. Michael Kölch an der Konzeption von MICHI beteiligt war und nun auch die Durchführung der Gruppentherapie mit begleitet.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zudem scheitert der Schritt, sich Hilfe zu suchen oft daran, dass Therapieplätze schwer zu bekommen sind. Auch die lange Therapiedauer von durchschnittlich zwölf Wochen bei Gruppentherapieprogrammen schreckt viele ab. "Jugendliche sind heute einem hohen Leistungsdruck ausgesetzt; Zeit wird z.B. bei G8-Schülern zu einem immer wichtigeren Kriterium", erklärt Dr. Nina Spröber.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"In einer amerikanischen Studie hat man herausgefunden, dass bei depressiven Jugendlichen auch schon kurze Interventionen zu einer eindeutigen Verbesserung des seelischen Gleichgewichts führen können. Das haben wir zum Anlass genommen, ein Konzept für eine vergleichsweise kurzes, niederschwelliges Trainingsprogramm zu entwickeln, das die Teilnehmer in ihren Alltag integrieren können."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In fünf Gruppensitzungen, Dauer etwa 75 Minuten, treffen sich die vier bis sechs Teilnehmer wöchentlich mit den Therapeuten. "MICHI orientiert sich an bewährten kognitiv-verhaltenstherapeutischen Programmen.  An deren effektive Bausteine angelehnt haben wir ein eigenes Therapiekonzept erstellt. Es geht uns darum, dass die Jugendlichen hilfreiche Strategien lernen, die ihnen helfen, ihr Leben besser zu meistern. In unseren Sitzungen sollen die Teilnehmer wieder lernen, positive Dinge an sich und der Welt wahrzunehmen. Sie sollen wieder in der Lage sein, selbst aktiv zu werden, Probleme zu lösen und ein soziales Netzwerk aufzubauen bzw. zu erhalten. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass unser Training interaktiv abläuft, dass die Jugendlichen sich vieles selbst erarbeiten und alles ausprobieren. Dafür bekommen sie auch Hausaufgaben. In einer Auffrischungssitzung nach fünf Wochen sprechen wir dann darüber, wie es den Teilnehmern im Alltag ergangen ist", erzählt Joana Straub und fügt hinzu: "Die Erfahrungsberichte der bisherigen Teilnehmer motivieren uns sehr, das Projekt weiter voranzutreiben, denn sie zeigen, dass die Jugendlichen wirklich von der Therapie profitiert haben – teilweise auch durch ganz einfache Tricks und Kniffe, die ihnen helfen, Probleme anders anzupacken oder sich einfach mal etwas Gutes zu tun."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dabei zeigt sich auch die Gruppen- im Vergleich zur Einzeltherapie als ein Vorteil des Konzepts. Dazu Dr. Nina Spröber: "Zum einen kann dadurch eine schnelle Behandlung angeboten werden. Zudem merken die Teilnehmer, dass es anderen genau so geht, wie ihnen – oder sogar noch schlechter. Für Jugendliche ist der Vergleich mit anderen sehr wichtig. In der Gruppe können sie sich gegenseitig unterstützen. Die soziale Isolation wird aufgehoben, die Jugendlichen können sich in vielen Bereichen Modell gelungener Bewältigung des Alltags sein."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Informationen:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Interessenten für eine Teilnahme an der MICHI-Gruppentherapie der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Ulm wenden sich an:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Joana Straub (M.Sc.-Psychologin)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Email: &lt;a href='mailto:Joana.Straub@uniklinik-ulm.de'&gt;Joana.Straub@uniklinik-ulm.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel.: 0731-500 62630&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In einer ersten umfangreichen Diagnostik findet zunächst eine Einschätzung darüber statt, ob die Gruppentherapie für die Jugendliche/den Jugendlichen in Frage kommt, oder ob andere Therapiemaßnahmen benötigt werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-5520994620673826832?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/5520994620673826832/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/06/ein-weg-aus-der-depression-neues.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/5520994620673826832'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/5520994620673826832'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/06/ein-weg-aus-der-depression-neues.html' title='Ein Weg aus der Depression - Neues Gruppentherapiekonzept  für Jugendliche'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-8381038088956793425</id><published>2011-06-16T12:23:00.001+02:00</published><updated>2011-06-16T12:23:36.074+02:00</updated><title type='text'>Gehirntraining als Therapie für Gewaltverbrecher</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;strong&gt;Verhaltensneurobiologe will mit Furcht verbundene Areale aktivieren&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tübingen (pte/16.06.2011/12:05) &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Tübinger Verhaltensneurobiologe Niels Birbaumer ist davon überzeugt, dass man Gewalttätern ihre Impulse durch Gehirntraining abtrainieren kann. "Es gibt die verbreitete Vorstellung, ein bestimmter Teil des Gehirns sei für ein Verhalten verantwortlich", sagt er im Gespräch. In Wirklichkeit aber seien es aber Verbindungen. Birbaumer und seine Mitarbeiter haben Experimente mit Schwerverbrechern in Strafanstalten gemacht. Seine These ist, dass bei diesen Menschen Furcht-Reaktionen nicht funktionieren. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei den Schwerverbrechern möchte Birbaumer die mit Furcht verbundenen Areale des Gehirns aktivieren. Der Neurobiologe will testen, ob er mit seinen Methoden eine Neigung zur Gewalttätigkeit auf Dauer dämpfen kann. Andere Versuche sollen Pädophilen helfen, ihre sexuellen Neigungen zu steuern. Birbaumer kann sich ferner vorstellen, Fettsüchtigen durch Gehirntraining beizubringen, den Drang zum Essen zu unterdrücken.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Militär wollte Soldaten kontrollieren &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Forschungen von Birbaumer muten futuristisch an und werfen die Frage auf, was Menschen schlimmstenfalls mit dieser Methode machen könnten. "Das US-amerikanische Militär wollte mit der Methode ihre Soldaten kontrollieren - dabei ist nicht viel herausgekommen. Es ist nicht so einfach, wie sich die Militärs das vorgestellt haben", sagt Birbaumer auf Nachfrage. Birbaumer möchte mit seinen Mitarbeitern an unterschiedlichen praktischen Beispielen das "Lernen von Hirnkommunikation", wie er es nennt, studieren.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In bisherigen Untersuchungen hat der Forscher beobachtet, dass zwanzig bis dreißig Prozent der Menschen, die im Wachkoma liegen, ihre Umwelt durchaus wahrnehmen. "Die Personen verlieren den Willen zu kommunizieren, weil sie keinen Erfolg mit ihren Versuchen haben", sagt Birbaumer. Er möchte die Reflexe dieser Menschen zur Kommunikation aktivieren. Dazu spricht man ihnen Sätze vor, auf die sie mit "Ja" oder "Nein" denkend antworten können. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mutter-Kind-Kommunikation über das Gehirn &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Über die Hirnsignale lernen die Wissenschaftler, ein "Ja" von einem "Nein" zu unterscheiden. Schließlich bieten sie dann auch Aussagen an wie "Ich möchte anders liegen" oder "Ich bin traurig", auf die ebenfalls Ja- und Nein-Hirnsignale folgen. Ähnliche Versuche plant Birbaumer mit Kleinkindern, die noch nicht sprechen können und eine ihrer Wahrnehmung eingeschränkte Mutter haben. Mit Computerhilfe soll die Mutter von ihrem Kind Signale bekommen, die ihr die Wünsche des Kindes deutlich macht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-8381038088956793425?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/8381038088956793425/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/06/gehirntraining-als-therapie-fur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/8381038088956793425'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/8381038088956793425'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/06/gehirntraining-als-therapie-fur.html' title='Gehirntraining als Therapie für Gewaltverbrecher'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-2710347747106336004</id><published>2011-05-03T15:42:00.001+02:00</published><updated>2011-05-03T15:42:52.789+02:00</updated><title type='text'>Dem "Ich" auf der Spur</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Aktivität des temporo-parietalen Übergangs verändert sich parallel zum Ich-Bewusstsein &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Forscher der ETH Lausanne haben untersucht, wie wir uns als "Ich" wahrnehmen. Eine bestimmte Hirnregion spielt laut den ETH-Wissenschaftlern eine Hauptrolle in diesem Prozess. Theorien gehen davon aus, dass der Körper verschiedene Sinnes- und motorische Signale benötigt, um ein Ich-Bewusstsein zu entwickeln, wie die Forscher um Olaf Blanke vom Labor für kognitive Neurowissenschaften der ETH Lausanne im Fachmagazin "Neuron" schreiben. Doch wie daraus subjektive Zustände entstehen, ist unklar. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fundamentale subjektive Zustände sind zum Beispiel das Gefühl, dass "Ich" ein Wesen bin und mich an einem ganz bestimmten Ort befinde, oder dass "Ich" die Welt von diesem ganz bestimmten Punkt aus wahrnehme. Bis jetzt war es kaum möglich, die damit einhergehenden Vorgänge im Hirn zu untersuchen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sich von außen betrachten &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hinweise gaben bisher praktisch ausschließlich Studien mit Hirnpatienten, die von so genannten außerkörperlichen Erfahrungen berichteten. Dabei handelt es sich um Erlebnisse, bei denen der Betroffene die Empfindung hat, sich außerhalb des eigenen Körpers zu befinden und sich selbst zu betrachten. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Blanke und seine Kollegen haben nun einen Weg gefunden, diese Selbst-Positionierung bei gesunden Probanden zu manipulieren und gleichzeitig die Hirnaktivität zu messen. Die Probanden sahen dabei mit speziellen Brillen ein Video von sich selbst, auf dem ihnen mit einem Holzstab über den Rücken gestrichen wird. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In einigen Fällen wurde der Rücken der Versuchsteilnehmer tatsächlich synchron dazu gestreichelt. In anderen Fällen erfolgte die Stimulation auf dem Video und jene am eigenen Körper aber asynchron. Dies führte dazu, dass die Probanden zum Teil das Gefühl hatten, im Video ihr eigenes Ich zu sehen. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Klare Hinweise &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Überwachung der Hirnaktivität in einem Magnetresonanz-Gerät zeigte laut den Forschern einen Zusammenhang mit einer Hirnregion am Übergang zwischen dem Schläfenlappen und dem Scheitellappen. Die Aktivität dieses temporo-parietalen Übergangs veränderte sich parallel zum Ich-Bewusstsein der Probanden. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um diese Beobachtung zu überprüfen, untersuchten die Forscher auch eine ganze Reihe von Patienten, die eine Hirnverletzung hatten und an außerkörperlichen Erfahrungen leiden. Es zeigte sich tatsächlich, dass die Hirnregion des temporo-parietalen Übergangs bei diesen Menschen beschädigt ist. (tha) &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Quelle&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;: &lt;a target='_blank' href='http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;amp;_udi=B6WSS-52R37RY-3&amp;amp;_user=10&amp;amp;_coverDate=04%2F28%2F2011&amp;amp;_rdoc=1&amp;amp;_fmt=high&amp;amp;_orig=gateway&amp;amp;_origin=gateway&amp;amp;_sort=d&amp;amp;_docanchor=&amp;amp;view=c&amp;amp;_acct=C000050221&amp;amp;_version=1&amp;amp;_urlVersion=0&amp;amp;_userid=10&amp;amp;md5=04ab96245c35ff0c127cfc3c2b0cf157&amp;amp;searchtype=a'&gt;Neuron (abstract)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-2710347747106336004?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/2710347747106336004/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/05/dem-auf-der-spur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2710347747106336004'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2710347747106336004'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/05/dem-auf-der-spur.html' title='Dem &amp;quot;Ich&amp;quot; auf der Spur'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-3747369875205132660</id><published>2011-05-03T15:41:00.001+02:00</published><updated>2011-05-03T15:41:35.283+02:00</updated><title type='text'>Wie Lernen die Gehirnstrukturen verändert</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gelerntes wird durch neue Nervenverbindungen rascher und treffsicherer abgerufen - Nichts Neues dagegen über den Mechanismus des Erinnerns - &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Forscher des Basler Friedrich Miescher Instituts (FMI) haben einen klaren Zusammenhang zwischen der Bildung neuer Synapsen und einem bestimmten Lernprozess gefunden. Sie konnten laut einem "Nature"-Artikel bei Mäusen, die sich in einem Labyrinth orientieren mussten, zeigen, dass die durch Lernen neu gebildeten Nervenverbindungen ein präziseres Abrufen des Erlernten ermöglichen. Ein Schluss über den neuronalen Mechanismus des Erinnerns konnte jedoch nicht gezogen werden. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Forscher entdeckten, dass sich während des Lernens die Anzahl der Synapsen zwischen bestimmten Nervenzellen im Hippocampus verdoppelte. Die Synapsen trugen dazu bei, dass sich die Mäuse präziser an das Gelernte erinnerten. Die Tiere gingen an einer bestimmten Stelle im Labyrinth ohne Umschweife die richtige Route. Verhinderten die Forscher die Bildung der neuen Synapsen durch einen Wirkstoff, fand die Maus zwar ebenfalls den richtigen Weg, jedoch erst nach mehreren Anläufen und nicht auf kürzestem Weg. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die neu gebildeten Nervenverbindungen verschwanden laut den Angaben ein paar Tage nach dem Lernvorgang meist wieder. Die Maus fand wohl wieder den Weg durch das Labyrinth, die Präzision der Entscheidungen ließ jedoch merklich nach. "Wir haben also keine Strukturen gefunden, die uns Erinnerungen anzeigen", erläutert Studienautor Pico Caroni. Die neuen Synapsen seien vielmehr für das genaue Abrufen des Gelernten wichtig. Wenn diese Abrufmechanismen gestört sind, können laut Caroni andere Reize das Verhalten ablenken. Dies könnte bei vielen Gedächtnisstörungen eine wichtige Rolle spielen. (moe/mmb) &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Quelle&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;: &lt;a target='_blank' href='http://www.nature.com/nature/journal/vaop/ncurrent/full/nature09946.html'&gt;Nature (abstract)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-3747369875205132660?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/3747369875205132660/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/05/wie-lernen-die-gehirnstrukturen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3747369875205132660'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3747369875205132660'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/05/wie-lernen-die-gehirnstrukturen.html' title='Wie Lernen die Gehirnstrukturen verändert'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-7089764711499610271</id><published>2011-05-02T14:03:00.001+02:00</published><updated>2011-05-02T14:03:16.975+02:00</updated><title type='text'>Jeder Zehnte leidet an Sozialer Phobie</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Deutsche Forscher untersuchen weite verbreitete Angstkrankheit &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dresden (pte/02.05.2011/13:05) - Jeder Mensch war schon einmal aufgeregt oder ängstlich - beispielsweise vor einer Prüfung oder einem Rendezvous. Diese Soziale Angst, bei der Betroffene befürchten, sich peinlich zu verhalten oder einen negativen Eindruck zu hinterlassen, ist Gegenstand von Untersuchungen an der TU Dresden &lt;a target='_blank' href='http://psychologie.tu-dresden.de'&gt;http://psychologie.tu-dresden.de&lt;/a&gt; . "Das Kniffelige an der Sozialen Phobie ist, dass jeder sie kennt", sagt der Psychologe David Bräuer. Er forscht mit seinen Kollegen an der im Fachjargon "Soziale Phobie" genannten Angst.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Leidende fürchteten sich davor, dass sich Menschen über sie lustig machen oder etwas komisches über sie denken. Diese Angstkrankheit ist weit verbreitet. Etwa zehn Prozent der deutschen Bevölkerung leiden unter "Sozialer Phobie", erläutert der Wissenschaftler. "Das kann der Vortrag im Seminar, ein Termin mit dem Chef, aber auch einfach das Gespräch mit Freunden sein", erklärt Bräuer im Gespräch mit pressetext. Schlimm wird es, wenn Betroffene wegen panischer Ängste gar nicht mehr aus dem Haus gehen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Entweder kämpfen oder fliehen&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dabei ist Angst selbst eine natürliche und wichtige Reaktion des Menschen. "Ohne Angst werden Menschen nicht alt", sagt Bräuer. Normale Angst führt dazu, dass sich Menschen Situationen genauer ansehen. Angst bereitet den Körper darauf vor, entweder zu kämpfen oder zu fliehen. "In der Wildnis ist das ein sinnvoller Mechanismus. Diese Angst hat aber keinen Sinn, wenn man vor der Prüfungstür steht", erklärt Bräuer. Ein Sozialphobiker sei ein Mensch dann, wenn er sich von dieser Angst abhalten lasse, sich auf die Prüfung zu konzentrieren.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Dresdner Forscher möchten ermitteln, ob es bei sozialen Phobikern auch körperliche Symptome gibt. "Es gibt eine Vielzahl von Fragen, die wir im Moment noch nicht beantworten können, zum Beispiel ob sich bei Menschen mit Sozialer Angst Veränderungen im Hormonhaushalt oder bei der Herzrate finden", sagt der Psychologe Stephen Crawcour vom Dresdner Institut. In bestimmten Fällen könne es auch sein, dass es ein Problem mit dem Selbstwertgefühl der Person sei, sagt Bräuer. Dann sei es möglich &lt;span style='color:black'&gt;auf Menschen zu treffen, die souverän wirken, aber vor einem Date panische Ängste bekommen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-7089764711499610271?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/7089764711499610271/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/05/jeder-zehnte-leidet-sozialer-phobie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7089764711499610271'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7089764711499610271'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/05/jeder-zehnte-leidet-sozialer-phobie.html' title='Jeder Zehnte leidet an Sozialer Phobie'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-3066742959717619517</id><published>2011-04-18T11:34:00.001+02:00</published><updated>2011-04-18T11:34:59.873+02:00</updated><title type='text'>ADHS: Arzneien für Erwachsene</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;BERLIN (eb). Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat am 14.April erstmals einer Indikationserweiterung auf Erwachsene bei einigen Methylphenidat-haltigen Arzneimitteln zugestimmt. &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bisher war die Zulassung wegen unzureichender Daten auf die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen ab 6 Jahren begrenzt. Aufgrund nun vorliegender klinischer Studien habe die Wirksamkeit und Sicherheit einer Anwendung bei Erwachsenen hinreichend belegt werden können, teilt das BfArM mit.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Anwendung von Methylphenidat erfolgt stets im Rahmen einer therapeutischen Gesamtstrategie, wenn andere Maßnahmen allein unzureichend sind. Durch die erteilte Zulassungserweiterung sei sowohl die Fortführung einer im Kindes- und Jugendalter begonnenen Therapie ins Erwachsenenalter als auch eine Neueinstellung bislang nicht mit Methylphenidat behandelter Erwachsener möglich, wenn die ADHS bereits seit dem Kindesalter bestanden hat, so das BfArM.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;BfArM-Präsident Professor Walter Schwerdtfeger erklärte dazu: "Die Indikationsausweitung bei Methylphenidat für Erwachsene bedeutet für Patientinnen und Patienten mit ADHS eine ganz wesentliche Ausweitung ihrer Behandlungsmöglichkeiten. Ärztinnen und Ärzte haben jetzt mehr Handlungssicherheit bei der Verordnung, da die Anwendung bei Erwachsenen bisher nur "off-label" möglich war."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;ADHS ist eine psychische Störung mit Symptomen in den Bereichen Unaufmerksamkeit und Überaktivität bzw. Impulsivität. Die Krankheit beginnt im Kindesalter und besteht häufig bis ins Erwachsenenalter fort.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-3066742959717619517?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/3066742959717619517/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/04/adhs-arzneien-fur-erwachsene.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3066742959717619517'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3066742959717619517'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/04/adhs-arzneien-fur-erwachsene.html' title='ADHS: Arzneien für Erwachsene'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-293190150614544209</id><published>2011-04-14T15:58:00.001+02:00</published><updated>2011-04-14T15:58:40.428+02:00</updated><title type='text'>Depressionen kosten Versicherer 22 Mrd. Euro im Jahr</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;2030 häufigste Krankheit - Tabuisierung in vielen Unternehmen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In vielen Unternehmen nach wie vor ein Tabu, verursachen Depressionen laut einer aktuellen Untersuchung des Versicherungsriesen Allianz und des Rheinisch Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) &lt;a target='_blank' href='http://www.rwi.de'&gt;http://www.rwi.de&lt;/a&gt; allein in Deutschland jährlich 22 Mrd. Euro an Kosten. Die Kostenexplosion führen Mediziner und Gesundheitsökonomen insbesondere darauf zurück, dass immer mehr Arbeitnehmer aus Angst ihr Leiden lange Zeit unterdrücken.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Richtiges Führen wichtig&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;"Es ist traurige Realität, dass psychische Erkrankungen wie Depressionen in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugelegt haben. Umso mehr wird richtiges Führen von Mitarbeitern und die Schaffung eines gesunden Betriebsklimas immer wichtiger", erläutert Oliver Sträter vom Fachgebiet Arbeits- und Organisationspsychologie des Instituts für Arbeitswissenschaft und Prozessmanagement der Universität Kassel &lt;a target='_blank' href='http://www.uni-kassel.de'&gt;http://www.uni-kassel.de&lt;/a&gt; , gegenüber pressetext.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dass psychische Erkrankungen wie Depressionen schnell zu Burnouts mit Berufsunfähigkeit führen können, belegen auch die Prognosen der Weltgesundheitsorganisation. Bis 2030 wird die Depression die häufigste Krankheit in Industrieländern sein. Allianz-Vorstandsmitglied Christian Molt: "Damit werden psychische Belastungen, Burnout und Depressionen zu einem Kostenfaktor, der nicht mehr ignoriert werden kann." Kostensteigerungen seien "erheblich".&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Durchpeitschen von Vorgaben schuld&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Laut dem Report sind die direkten Kosten von Behandlungen und Leistungen für Frührentner zwischen 2002 und 2008 bereits um ein Drittel auf 5,2 Mrd. Euro gestiegen. Die indirekten Kosten fallen mit 16,7 Mrd. Euro jedoch noch deutlich höher aus. Allein die durch psychische Erkrankungen verminderte Produktivität, wenn depressive Menschen lieber zur Arbeit gehen, anstatt zuhause zu bleiben und sich behandeln zu lassen, schlägt mit 9,3 Mrd. Euro zu Buche.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;"In vielen Unternehmen ist die Kontrolle zu groß. Das führt in den meisten Fällen zu Druck, den die Mitarbeiter nicht selten mit sich selbst ausmachen. Aber auch sind Führungskräfte in einer Spirale gefangen und müssen auf Kosten der Mitarbeiter Vorgaben durchpeitschen", so Sträter im pressetext-Gespräch. Dem Arbeitspsychologen nach ist die Prävention psychischer Erkrankungen in den meisten Unternehmen jedoch nach wie vor ein großes Tabuthema.&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-293190150614544209?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/293190150614544209/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/04/depressionen-kosten-versicherer-22-mrd.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/293190150614544209'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/293190150614544209'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/04/depressionen-kosten-versicherer-22-mrd.html' title='Depressionen kosten Versicherer 22 Mrd. Euro im Jahr'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-3257165505014262349</id><published>2011-04-06T17:26:00.001+02:00</published><updated>2011-04-06T17:26:00.182+02:00</updated><title type='text'>Psychische Gesundheit bei Bundeswehr Soldaten und Soldatinnen  im Zusammenhang mit Auslandseinsätzen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rund zwei Prozent aller deutschen Bundeswehrsoldaten, die im Jahre 2009 an einem Auslandseinsatz in Afghanistan im Rahmen der ISAF-Mission teilgenommen haben, kehrten mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) aus dem Einsatz zurück.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In absoluten Zahlen sind also jährlich rund 300 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, die zum Auslandseinsatz in Afghanistan waren, betroffen. Dies ist eines der Ergebnisse eines Forschungsprogramms der TUD zu den Folgen von Auslandseinsätzen der deutschen Bundeswehr, die Professor Hans-Ulrich Wittchen und Dr. Sabine Schönfeld vom Institut für Klinische Psychologie und dem "Center of Clinical Epidemiology and Longitudinal Studies (CELOS)" der TU Dresden durchgeführt und anlässlich einer Pressekonferenz am 6. April 2011 in Berlin vorgestellt haben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lediglich jeder Zweite der Betroffenen hat bislang in den zwölf Monaten nach dem Einsatz eine professionelle Hilfe aufgesucht. Dies weist im Zusammenhang mit früheren Daten aus Behandlungseinrichtungen der Bundeswehr darauf hin, dass es eine nicht unerhebliche jährliche Dunkelziffer (150 von 300 Betroffene) gibt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Unterschied dazu wurde bei vergleichbaren Soldatinnen und Soldaten ohne Auslandseinsatz nur bei 0,3 Prozent eine PTBS festgestellt. Die Soldaten in den Afghanistan-Missionen der Bundeswehr haben also ein 6- bis 10-fach erhöhtes Erkrankungsrisiko.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erstaunlich ist, dass bei gleichen methodischen Standards die Raten der deutschen Soldaten gravierend niedriger sind als beispielsweise die PTBS- Raten bei englischen und amerikanischen Soldaten, die im Irak oder Afghanistan im Einsatz waren. Die Studienleiter vermuten aufgrund erster vertiefender Analysen, dass die vergleichsweise niedrigeren Raten an einsatzbezogener PTBS mit besseren Auswahlkriterien der Bundeswehr für Auslandseinsätze, einer besseren Einsatzvorbereitung, mit einer kürzeren Einsatzdauer (vier  bis fünf Monate statt ein bis zwei Jahre) und einer niedrigeren unmittelbaren Exposition an kriegerischen Kampfsituationen zusammenhängen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die scheinbar niedrige Rate an PTBS darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Afghanistan-Auslandseinsätze nahezu ausnahmslos bei allen Soldaten mit einem hohen Ausmaß von Belastungen verbunden sind.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Belastende einsatzbezogene Ereignisse (Kampf-, Verletzungs- und Todeskonfrontation) kommen in der überwiegenden Mehrzahl mehrfach in der Einsatzzeit vor. Im Mittel berichten die Soldaten in ihrer Einsatzzeit (im Mittel vier bis fünf Monate) von mehr als 20 solchen Ereignissen; Kampftruppen in Kunduz nahezu doppelt so häufig wie andere Truppenteile und an anderen Standorten. 50 Prozent dieser belastenden Ereignisse erfüllten die Studienkriterien für sogenannte "traumatische Ereignisse".&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein hoher Anteil der Soldaten und Soldatinnen erlebte multiple traumatische Ereignisse.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Insgesamt kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass die Größenordnung des Problems zwar erheblich, aber nicht so dramatisch erhöht ist, wie es gelegentlich in der Öffentlichkeit vermutet wurde.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Psychologen der TU Dresden weisen auch darauf hin, dass ihre Studie nahelegt, nicht zugunsten einer überaus starken Fokussierung auf die PTBS andere psychische Störungen, insbesondere Angst, depressive und somatoforme Störungen sowie Erschöpfungssyndrome aus dem Auge zu verlieren. Diese Störungen haben ein quantitativ sehr viel größeres Ausmaß. Zwar sind diesbezüglich Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr nicht häufiger betroffen als die deutsche Durchschnittsbevölkerung. Aber auch bei Bundeswehrsoldaten werden derartige psychische Störungen häufig nicht frühzeitig erkannt und adäquat behandelt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Autoren weisen darauf hin, dass derartige unerkannte, vor den Auslandseinsätzen bestehende Störungen ein zusätzlicher Risikofaktor für eine PTBS-Entwicklung sein können. Deshalb sollten psychische Störungen insgesamt und auch unabhängig von Auslandseinsätzen in der Bundeswehr mehr Aufmerksamkeit erhalten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie wurde die Studie durchgeführt?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Forschungsvorhaben der TUD ist die weltweit größte und hinsichtlich der Methoden klinisch differenzierteste Studie dieser Art. Grundlage der Studie war eine nach relevanten Merkmalen (Einsatzort, Truppenteil, Dienstgrad etc.) geschichtete Zufallsauswahl von 10 045 ISAF-Soldaten, die&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;2009 nach Afghanistan entsendet wurden. Die ausgewählten Soldaten wurden angeschrieben, um ihre Mitarbeit gebeten und dann an ihren Standorten von klinisch geschulten Teams der TU Dresden untersucht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Insgesamt wurde mit 1488 Auslandseinsatz-Soldaten ein persönliches, der ärztlichen Schweigepflicht unterliegendes, zweistündiges Untersuchungsgespräch realisiert. Zusätzlich wurden 882 Kontrollsoldaten untersucht, die nicht im Auslandseinsatz waren. Die Teilnahme war freiwillig; die Teilnahmerate mit 94 Prozent aller zufällig ausgesuchten Soldaten überaus gut, so dass die Ergebnisse keinen bedeutsamen Einschränkungen, z.B. durch systematische Verweigerungen besonders gefährdeter Soldaten unterliegen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese weltweit bislang einmalig differenzierte und sehr aufwändige Strategie erforderte, an 19 Standorten im ganzen Bundesgebiet zusammen mit den Standortkommandanten und dem Sanitätsdienst entsprechende Untersuchungszentren aufzubauen, um eine entsprechend umfassende und vertrauliche Untersuchung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die vorgestellten Ergebnisse beruhen auf der Auswertung der ersten von insgesamt fünf Fragestellungsgruppen. Bislang können daher zunächst nur Fragen nach der Häufigkeit einer einsatzbezogenen PTBS sowie der "Dunkelziffer" beantwortet werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neben der nun angelaufenen umfassenden Datenauswertung ist das Untersuchungsteam mit der Durchführung der längsschnittlichen Studienkomponente befasst. Dabei werden 600 Soldaten vor und nach dem Auslandseinsatz in ähnlicher Weise untersucht, um vor allem Prädiktoren und die Dynamik einsatzbezogener Erkrankungsprozesse genauer analysieren zu können. Dieser Studienteil wird entscheidend sein für die Ableitung von Empfehlungen, wie zukünftig die Prävention und Behandlung von Soldatinnen und Soldaten vor, während und nach einem Auslandseinsatz verbessert werden kann.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aufgezeichnete Interviews mit Prof. Hans-Ulrich Wittchen und Dr. Sabine Schönfeld stehen bereit und können in sendefähiger Qualität heruntergeladen werden unter:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://unimarketing.file2.wcms.tu-dresden.de/Schoenfeld_Avid.mov'&gt;http://unimarketing.file2.wcms.tu-dresden.de/Schoenfeld_Avid.mov&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://unimarketing.file2.wcms.tu-dresden.de/Wittchen_Avid.mov'&gt;http://unimarketing.file2.wcms.tu-dresden.de/Wittchen_Avid.mov&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://unimarketing.file2.wcms.tu-dresden.de/Insert_Schoenfeld_Avid.mov'&gt;http://unimarketing.file2.wcms.tu-dresden.de/Insert_Schoenfeld_Avid.mov&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://unimarketing.file2.wcms.tu-dresden.de/Insert_Wittchen_Avid.mov'&gt;http://unimarketing.file2.wcms.tu-dresden.de/Insert_Wittchen_Avid.mov&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Klick mit rechter Maustaste auf Dateinamen, Ziel speichern unter - Ladezeit mehrere Minuten, die Dateien sind jeweils zwischen 500 MB und 7 GB groß, nur für professionelle Schnittsoftware geeignet)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Präsentation von Prof. Wittchen&lt;/strong&gt; (pdf) unter &lt;a href='http://tu-dresden.de'&gt;http://tu-dresden.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-3257165505014262349?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/3257165505014262349/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/04/psychische-gesundheit-bei-bundeswehr.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3257165505014262349'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3257165505014262349'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/04/psychische-gesundheit-bei-bundeswehr.html' title='Psychische Gesundheit bei Bundeswehr Soldaten und Soldatinnen  im Zusammenhang mit Auslandseinsätzen'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-3807329427558636306</id><published>2011-04-01T15:46:00.001+02:00</published><updated>2011-04-01T15:46:10.706+02:00</updated><title type='text'>Tag des Autismus: Pädagogin forscht zu Therapie mit Hunden</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Inwieweit kann ein ausgebildeter Begleithund die Fähigkeit zur Kommunikation bei autistischen Kindern fördern? Diese Frage untersucht die Diplompädagogin Wiebke Schwartze am Institut für Förderpädagogik der Universität Leipzig. Hier promoviert sie zum Thema "Tiergestützte Therapie – Eine Untersuchung zum Einfluss des Hundes auf die soziale Interaktion von Kindern mit frühkindlichem Autismus". Anlässlich des Internationalen Tages des Autismus am 2. April, den die UNO 2008 eingeführt hatte, stellt Schwartze ihren Ansatz vor.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Form der Autismus-Spektrums-Störung (ASS) ist der frühkindliche Autismus, der neben extremer Abkapslung von der Umwelt und ängstlichem Festhalten am Gewohnten von Sprachauffälligkeiten geprägt ist. Sie treten vor allem auf, weil Menschen mit ASS Sprache nicht kommunikativ sondern in mechanischer Weise verwenden. "Der wesentliche Zweck einer Therapie ist daher die Vermittlung der Funktion von Kommunikation als Werkzeug, um Ziele zu erreichen. Die Entwicklung verbaler Kompetenzen nimmt eher eine zweitrangige Stellung ein", meint Schwartze. Unter dieser Perspektive scheint der Einbezug eines ausgebildeten Begleithundes in die therapeutische Arbeit sinnvoll, um die kommunikativen Kompetenzen vor allem bei frühkindlichem Autismus zu fördern.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Ausgangspunkt liegt in der Mensch-Hund-Beziehung: Einem Hund nah zu sein, ihn zu fühlen, sich letztlich um ihn zu kümmern und Freude mit ihm zu teilen, kann ein wichtiger Entwicklungsschritt für die kommunikativen, aber auch soziale Fähigkeiten der Kinder bedeuten. Weil ASS zu den bekanntesten und am besten untersuchten tiefgreifenden Entwicklungsstörungen gehört, werde häufig über Erfolge bei der Förderung und Therapie von Menschen mit dieser Störung berichtet, sagt die Pädagogin. "Aber es mangelt leider noch immer an einer wissenschaftlichen Aufarbeitung", erklärt sie ihre Motivation zu dem Projekt. "Ich möchte versuchen, diese unbefriedigende Situation im Rahmen meiner Promotion zu ändern."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von den etwa 80 Millionen Einwohnern Deutschlands sind mindestens 40.000 Autisten. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen meist die bemerkenswerten Fähigkeiten, die sogenannten Inselbegabungen, wie ein außergewöhnliches Erinnerungsvermögen. Obwohl nur einige Menschen mit ASS über solche Eigenschaften verfügen, finden sie viel mehr Beachtung als andere Aspekte der Störung. "Dabei ist das autistische Spektrum sehr heterogen", erklärt Schwartze.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;"Es gibt nicht ‚den' Autisten."&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beeinträchtigungen bestehen zum Beispiel in der Kommunikation, bei sozialen Beziehungen und eingeschränkten Interessen. Bei 90 Prozent der Menschen mit ASS lassen sich sensorische Auffälligkeiten beobachten und mehr als 60 Prozent sind stets auf fremde Hilfe angewiesen. Prognosen über die Entwicklung zu treffen ist schwierig, denn auch die Entwicklung ist sehr unterschiedlich und hängt vor allem von der Unterstützung des Umfelds sowie Integrations- und Fördermöglichkeiten ab.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anne Ploetz&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Informationen:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wiebke Schwartze&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Institut für Förderpädagogik&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Telefon: 0341- 6879876&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href='mailto:wiebke.schwartze@gmx.de'&gt;wiebke.schwartze@gmx.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-3807329427558636306?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/3807329427558636306/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/04/tag-des-autismus-padagogin-forscht-zu.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3807329427558636306'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3807329427558636306'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/04/tag-des-autismus-padagogin-forscht-zu.html' title='Tag des Autismus: Pädagogin forscht zu Therapie mit Hunden'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-5430155950008824948</id><published>2011-03-31T13:38:00.001+02:00</published><updated>2011-03-31T13:38:51.796+02:00</updated><title type='text'>Digitales Lern-Spiel für Autisten</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Am 2. April ist Welt-Autismus-Tag – eine Störung, für die es in Deutschland nicht einmal eindeutige Diagnosekriterien gibt, die aber die Betroffenen ihr Leben lang prägt: Nach Schätzungen der Europäischen Union sind mehr als 90 Prozent der Betroffenen arbeitslos. Um ihnen zu helfen, einen Weg in den Beruf zu finden, entwickeln Wissenschaftler des Instituts für Lerninnovation (ILI) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) im Rahmen eines EU-weiten Projekts das Internet- Spiel iSpectrum. In dem Spiel werden Arbeitstage u. a. in einem Büro simuliert, die auf einem steigenden Level anspruchsvoller wie abwechslungsreicher werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Projekt wird mit einer Gesamtsumme von knapp 290.000 Euro gefördert.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Davon fließen rund 63.000 Euro an das ILI.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Stufenweise werden Personen mit milderen Formen von Autismus oder Asperger Syndrom – einer leichten autistischen Störung – nach und nach an die Realität herangeführt. Jeder Arbeitstag in dem Spiel dauert etwa 20 Minuten. Am Anfang können sich die Spieler ausschließlich auf sich selbst und ihre Arbeit konzentrieren. Auf fortgeschrittenem Level klingelt in der virtuellen Welt mal das Telefon oder haben Kollegen eine Frage – Ablenkungen, mit denen die Autisten lernen sollen umzugehen. "Ziel von iSpectrum ist es, den Betroffenen zu helfen, sich im Arbeitsalltag zurecht zu finden und alltägliche Situationen im Büro bewältigen zu können", erläutert Evelyn Schlenk, die das Projekt am Institut für Lerninnovation betreut. "Damit sollen Menschen mit Autismus so weit trainiert werden, dass sie einem geregelten Beruf nachgehen können."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um das Lern-Spiel optimal auf die Bedürfnisse der Betroffenen abzustimmen, starten die Wissenschaftler der FAU Anfang April eine Befragung von Personen mit autistischen Störungen sowie deren Angehörigen wie auch von Vertretern verschiedener Autismus-Verbänden und Integrations-Beauftragten, etwa von Arbeitsagenturen. Auskunftswillige all dieser Personengruppen und Arbeitgeber, die bereits Menschen mit autistischen Störungen beschäftigen, werden noch gesucht. Die Empfehlungen, die den Entwicklern des Spiels im Laufe der Befragung gemacht werden, fließen direkt ein in die Erstellung des Layouts, der Funktionalität und der Handlung von iSpectrum.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Im Moment erarbeiten wir zusammen mit unseren europäischen Partnern eine Lernumgebung, die im Büro spielt", sagt Schlenk. "In einem späteren Entwicklungsstadium sollen auch Arbeitsumfelder aus den Bereichen Gartenbau oder Tierpflege und Fertigung geschaffen werden." Außerdem wollen die Wissenschaftler im Rahmen des EU-Projekts weitere Maßnahmen erarbeiten, die das Spiel flankieren und Autisten besser in die Arbeitswelt integrieren sollen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mehr Informationen gibt es im Internet unter &amp;lt;&lt;a href='http://www.iSpectrum.eu.'&gt;www.iSpectrum.eu.&lt;/a&gt;&amp;gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Universität Erlangen-Nürnberg, gegründet 1743, ist mit 29.000 Studierenden, 590 Professorinnen und Professoren sowie 2000 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte Universität in Nordbayern. Schwerpunkte in Forschung und Lehre liegen an den Schnittstellen von Naturwissenschaften, Technik und Medizin in engem Dialog mit Jura und Theologie sowie den Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Seit Mai 2008 trägt die Universität das Siegel "familiengerechte Hochschule".&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-5430155950008824948?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/5430155950008824948/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/03/digitales-lern-spiel-fur-autisten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/5430155950008824948'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/5430155950008824948'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/03/digitales-lern-spiel-fur-autisten.html' title='Digitales Lern-Spiel für Autisten'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-6548134951868328440</id><published>2011-03-29T13:24:00.001+02:00</published><updated>2011-03-29T13:24:54.974+02:00</updated><title type='text'>Stresshormon hilft gegen Phobien</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Wissenschaftler der Universität Basel berichten, dass die Verabreichung eines Stresshormons Personen mit Höhenangst hilft, ihre Angst zu überwinden. Die Ergebnisse der Studie erscheinen diese Woche im Wissenschaftsjournal «Proceedings of the National Academy of Sciences».&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Phobien, wie beispielsweise die Höhenangst, sind weit verbreitet.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gemeinsames Merkmal aller Phobien ist eine ausgeprägte und unverhältnismässige Angst vor bestimmten Objekten oder Situationen, wie zum Beispiel das Herunterschauen von einer Aussichtsplattform bei der Höhenangst. Zur Therapie von Phobien wird oft eine bestimmte Form der Psychotherapie angewandt, bei der die Patienten der angstauslösenden Situation bewusst und kontrolliert ausgesetzt werden. Die Patienten lernen bei dieser Konfrontationstherapie, dass die Situation nicht gefährlich ist, und überwinden so schrittweise ihre Angst.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prof. Dominique de Quervain, Direktor der Abteilung für Kognitive Neurowissenschaften der Universität Basel, hatte aufgrund seiner früheren Studien vermutet, dass das Hormon Cortisol die Lernprozesse während einer Konfrontationstherapie unterstützt. In der aktuellen Studie konnten de Quervain und Mitarbeiter nun zeigen, dass die Verabreichung von Cortisol während einer Konfrontationstherapie Personen mit Höhenangst hilft, ihre Angst zu überwinden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Cortisol unterstützt Konfrontationstherapie&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vierzig Personen mit Höhenangst besuchten innerhalb einer Woche insgesamt drei Sitzungen einer Konfrontationstherapie. Die eine Hälfte der Personen erhielt jeweils eine Stunde vor der Therapie Cortisol in Tablettenform, die andere Hälfte ein Scheinpräparat. Danach wurden die Testpersonen zweimal einer virtuellen Angstsituationen ausgesetzt, einmal drei bis fünf Tage nach der Therapiesitzung und einmal nach einem Monat. Die Wissenschaftler massen dabei die Höhenangst mittels eines Fragebogens und anhand des elektrischen Leitungswiderstandes der Haut. Die Personen, welche die Cortisol-Zugabe erhalten hatten, zeigten eine signifikant stärkere Abnahme der Höhenangst im Vergleich zu den Personen mit dem Scheinpräparat.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun sind weitere Studien geplant, um die Wirkung von Cortisol in Kombination mit Psychotherapie auch bei anderen Angsterkrankungen zu untersuchen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Originalbeitrag&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dominique J.-F. de Quervain, Dorothée Bentz, Tanja Michael, Olivia C. Bolt, Brenda K. Wiederhold, Jürgen Margraf, and Frank H. Wilhelm Glucocorticoids enhance extinction-based psychotherapy PNAS Early Edition | doi: 10.1073/pnas.1018214108&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Auskünfte&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prof. Dr. Dominique de Quervain, Direktor der Abteilung für Kognitive Neurowissenschaften der Universität Basel, Tel. +41 (0)61 267 02 37, E-Mail: &lt;a href='mailto:dominique.dequervain@unibas.ch'&gt;dominique.dequervain@unibas.ch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-6548134951868328440?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/6548134951868328440/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/03/stresshormon-hilft-gegen-phobien.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/6548134951868328440'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/6548134951868328440'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/03/stresshormon-hilft-gegen-phobien.html' title='Stresshormon hilft gegen Phobien'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-4295455651436096347</id><published>2011-03-22T22:48:00.001+01:00</published><updated>2011-03-22T22:48:51.223+01:00</updated><title type='text'>Adipositas: Häufige Langzeitkomplikationen nach Magenband-Op</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Brüssel – Ein Magenband soll bei der extremen Adipositas nicht nur das Körpergewicht auf Dauer reduzieren. Auch die medizinischen Folgekrankheiten sollen sich bessern. Eine Fallserie in den Archives of Surgery (2011; doi: 10.1001/archsurg.2011.45) zeigt jedoch, dass es langfristig häufig zu Komplikationen kommt und sich der medizinische Erfolg nicht immer einstellt.&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Saint Pierre Universitätsklinik in Brüssel gehört zu den Pionieren der bariatrischen Chirurgie in Europa. Das erste verstellbare Magenband wurde dort bereits 1992 laparoskopisch implantiert. Da der Eingriff reversibel ist, wurde er anfangs gegenüber dem Roux-en-Y-Magenbypass bevorzugt, berichten Jacques Himpens und Mitarbeiter, die inzwischen eine European School of Laparoscopic Surgery gegründet haben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die anfänglichen Erfolge sind inzwischen einer gewissen Ernüchterung gewichen. Denn von 82 Patienten, die zwischen 1994 und 1997 ein Magenband erhielten, erlitten in den Folgejahren 29 kleinere und 32 größere Komplikationen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei den meisten Patienten musste das Magenband schließlich entfernt werden, da es Dilatationen des Pouch, dem Magenreservoir proximal des Magenbands, zu Banderosionen oder anderen Komplikationen gekommen war. Heute haben nur noch 36 Patienten das ursprüngliche Magenband. Bei den anderen musste es entfernt werden. Vielfach wurde dann ein Roux-en-Y-Magenbypass angelegt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch die Reduktion des Körpergewichts blieb hinter den Erwartungen zurück. Der Body-Mass-Index sank zwar bereits kurz nach der Operation von ursprünglich 41,6 auf heute im Mittel 33,8. Die Patienten nahmen auch 40 Prozent ihres überschüssigen Körpergewichts ab und die meisten sind mit dem Ergebnis zufrieden. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Positive Auswirkungen auf die Komorbiditäten wurden allerdings nicht erzielt. Der Zahl der Hypertoniker ist von 20 auf 23 gestiegen, die der Typ-2-Diabetiker verdoppelte sich von 5 auf 11 Patienten. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Eine behandlungsbedürftige Schlafapnö haben heute 6 gegenüber 2 Patienten vor der Operation. Die Zunahme des Alters mag hier eine Rolle gespielt haben und mangels Vergleichsgruppe sind Aussagen über die Erfolgsrate nicht möglich.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Tatsache, dass die Komorbidität nicht vermindert werden, konnte spricht aber ebenso wie die häufige Komplikationsrate aus Sicht von Himpens und Mitarbeitern gegen das Magenband. Dort wird den Patienten heute primär zu einem Magenbypass geraten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;zum Thema&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a target='_blank' href='http://archsurg.ama-assn.org/cgi/content/short/archsurg.2011.45%20'&gt;Abstract der Studie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a target='_blank' href='http://pubs.ama-assn.org/media/2011a/0321.dtl'&gt;Pressemitteilung der Archives&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a target='_blank' href='http://www.lap-surgery.com/'&gt;Klinikhomepage&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Quelle: Ärzteblatt&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-4295455651436096347?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/4295455651436096347/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/03/adipositas-haufige-langzeitkomplikation.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4295455651436096347'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4295455651436096347'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/03/adipositas-haufige-langzeitkomplikation.html' title='Adipositas: Häufige Langzeitkomplikationen nach Magenband-Op'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-6015165377224768002</id><published>2011-03-21T16:14:00.001+01:00</published><updated>2011-03-21T16:14:55.905+01:00</updated><title type='text'>Forscher gehen verdeckter Angst auf den Grund</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;FREIBURG (eb). Angstempfinden ist ein sinnvoller Schutzmechanismus. Doch manchmal nehmen Ängste überhand und sind nur schwer wieder abzulegen.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wissenschaftler aus Freiburg, Basel und Bordeaux haben nun die Vorgänge im Gehirn bei der Entstehung und Unterdrückung von Ängsten im Computer simuliert (&lt;a target='_blank' href='http://www.ploscompbiol.org/article/info:doi/10.1371/journal.pcbi.1001104'&gt;PLoS Comput Biol 7 / 3: e1001104&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Angstreaktionen werden oft an Mäusen erforscht, indem ein neutraler Reiz - etwa ein Klang - gemeinsam mit einem unangenehmen Reiz auftritt. Die Tiere lernen so, auch vor diesem Klang Angst zu haben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wichtig ist dabei der Kontext: Wird der ängstigende Klang viele Male in einem neuen Umfeld vorgespielt, ohne dass etwas Unangenehmes passiert, legen die Mäuse ihre Angst ab. Diese kehrt aber sofort zurück, wenn der Klang im ursprünglichen oder in einem völlig neuen Kontext auftritt, heißt es in einer Mitteilung der Uni Freiburg.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Forscher erklären erstmals, wie scheinbar abgelegte Ängste in Wirklichkeit nur verdeckt, aber nicht verschwunden sein können. Dass Angstempfinden im Gehirn verdeckt werden kann, ist seit längerem bekannt. Neu ist, dass dabei zwei Gruppen von Neuronen im Mandelkern beteiligt sind.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In ihrer aktuellen Studie zeigen die Forscher durch den "Nachbau" des Nervennetzes, wie die Maskierung der Angst abläuft: Eine Gruppe von Zellen steuert das Angstverhalten, die zweite die Unterdrückung von Angst. Ist die zweite Gruppe aktiv, verhindert sie, dass die Aktivität der ersten an andere Stellen im Gehirn weitergeleitet wird.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Trotzdem sind die Verbindungen zwischen den Zellen, die Angst kodieren, noch vorhanden. Sobald die Maskierung wegfällt, etwa durch eine Veränderung des Kontexts, werden diese Verbindungen schnell wieder aktiv und die Angst kehrt zurück. Diese Einsichten, so die Forscher, seien auf den Menschen übertragbar und helfen zu verstehen, wie bei Angst erfolgreich therapiert werden kann.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-6015165377224768002?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/6015165377224768002/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/03/forscher-gehen-verdeckter-angst-auf-den.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/6015165377224768002'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/6015165377224768002'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/03/forscher-gehen-verdeckter-angst-auf-den.html' title='Forscher gehen verdeckter Angst auf den Grund'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-7998153576618577393</id><published>2011-03-18T17:10:00.001+01:00</published><updated>2011-03-18T17:10:42.166+01:00</updated><title type='text'>Simulationen von Angstzuständen können deren Entstehung erklären – und wieso es schwierig ist, sie loszuwerden</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Das Angstempfinden ist ein natürlicher Begleiter unseres Lebens und ein sinnvoller Schutzmechanismus. Doch manchmal nehmen Ängste überhand und sind nur schwer wieder abzulegen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Freiburg, Basel und Bordeaux haben nun die Vorgänge im Gehirn bei der Entstehung und Unterdrückung von Ängsten im Computer simuliert. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "PLoS Computational Biology" erklären Ioannis Vlachos vom Bernstein Center der Universität Freiburg und Kollegen aus Bordeaux und Basel erstmals, auf welche Weise scheinbar abgelegte Ängste in Wirklichkeit nur verdeckt, aber nicht verschwunden sein können. Der Grund für die Hartnäckigkeit von Ängsten ist, dass sie buchstäblich tief sitzen: Tief unter dem Großhirn liegt in unserem Denkorgan der "Mandelkern". Er spielt im Angstverhalten eine zentrale Rolle.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Angstreaktionen werden oft an Mäusen erforscht, indem ein neutraler Reiz – beispielsweise ein Klang – gemeinsam mit einem unangenehmen Reiz auftritt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Tiere lernen so, auch vor diesem Klang Angst zu haben. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Kontext: Wenn der ängstigende Klang viele Male in einem neuen Umfeld vorgespielt wird, ohne dass etwas Unangenehmes passiert, legen die Mäuse ihre Angst ab. Sie kehrt aber sofort zurück, wenn der Klang im ursprünglichen oder in einem völlig neuen Kontext auftritt. Hatten die Mäuse etwa nicht verlernt sich zu fürchten? Dass Angstempfinden im Gehirn "verdeckt" werden kann, ist seit längerem bekannt. Vor kurzem entdeckten zwei Ko-Autoren der aktuellen Studie, dass zwei Gruppen von Nervenzellen im Mandelkern dabei eine Rolle spielen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ioannis Vlachos und Kollegen erklären nun durch den "Nachbau" des Nervennetzes, wie die Maskierung der Angst konkret abläuft: Eine Gruppe von Zellen steuert das Angstverhalten, die zweite die Unterdrückung von Angst. Ist die zweite Gruppe aktiv, verhindert sie, dass die Aktivität der ersten an andere Stellen im Gehirn weitergeleitet wird. Trotzdem sind die Verbindungen zwischen den Zellen, die Angst kodieren, noch vorhanden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sobald die Maskierung wegfällt, zum Beispiel durch eine Veränderung des Kontexts, werden diese Verbindungen schnell wieder aktiv und die Angst kehrt zurück. Diese Einsichten, so die Forscher, sind auf den Menschen übertragbar und helfen zu verstehen, wie Ängste erfolgreich therapiert werden können.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vlachos I, Herry C, Lüthi A, Aertsen A und Kumar A (2011) Context- Dependent Encoding of Fear and Extinction Memories in a Large-Scale Network Model of the Basal Amygdala. PLoS Comput Biol 7(3): e1001104.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;doi:10.1371/journal.pcbi.1001104&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kontakt:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ioannis Vlachos&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bernstein Center Freiburg / Albert-Ludwigs-Universität&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel.: 0761/203-9569&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fax: 0761/203-9559&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-Mail: &lt;a href='mailto:vlachos@bcf.uni-freiburg.de'&gt;vlachos@bcf.uni-freiburg.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-7998153576618577393?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/7998153576618577393/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/03/simulationen-von-angstzustanden-konnen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7998153576618577393'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7998153576618577393'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/03/simulationen-von-angstzustanden-konnen.html' title='Simulationen von Angstzuständen können deren Entstehung erklären – und wieso es schwierig ist, sie loszuwerden'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-2359646172037423913</id><published>2011-03-17T12:23:00.001+01:00</published><updated>2011-03-17T12:23:02.376+01:00</updated><title type='text'>Wenn Waschen zum Zwang wird</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Köln – Zwangsstörungen bei Kindern und Jugendlichen werden oft zu spät erkannt. Susanne Walitza und Koautoren stellen im aktuellen Heft des Deutschen Ärzteblattes (Dtsch Arztebl Int 2011; 108: 173-79) vor, wie eine effektive frühzeitige Behandlung den Verlauf der Störung günstig beeinflusst. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unter den Zwangsstörungen bei Kindern sind Reinigungszwänge mit bis zu 87 Prozent am häufigsten, gefolgt von Wiederholung-, Kontrollzwängen und aggressiven Zwangsgedanken. Komorbiditäten, wie Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, treten bei mehr als 70 Prozent der Betroffenen auf. Zwangsstörungen im Kindesalter werden oft chronisch und wirken sich auf die psychische Gesundheit im Erwachsenenalter aus.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die frühzeitige Diagnose der zwangsspezifischen Symptome ist mit Hilfe von psychodiagnostischen Verfahren möglich. Die Therapie ist oft langwierig. Als wirksame Mittel der ersten Wahl haben sich Methoden aus der Verhaltenstherapie gezeigt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Diese konfrontieren die Patienten mit der reaktionsauslösenden Situation, wobei die sich daran anschließende Zwangshandlung unterbunden wird. Methode der zweiten Wahl ist die Kombination aus verhaltenstherapeutischen Interventionen mit der Gabe von Serotonin-Wiederaufnahmehemmern. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Allerdings, so die Autoren, ist auch nach Abschluss der intensiven Behandlungsphase eine begleitende Psychotherapie oder Kombinationstherapie notwendig. Ursachen der Zwangsstörungen sind psychologische, neurobiologische und genetische Faktoren. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Quelle: aerzteblatt.de&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-2359646172037423913?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/2359646172037423913/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/03/wenn-waschen-zum-zwang-wird.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2359646172037423913'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2359646172037423913'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/03/wenn-waschen-zum-zwang-wird.html' title='Wenn Waschen zum Zwang wird'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-2096830850380228322</id><published>2011-03-03T13:35:00.001+01:00</published><updated>2011-03-03T13:35:36.213+01:00</updated><title type='text'>Psychotherapie bei somatoformen Störungen wirksamer als medizinische Standardbehandlung</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Essen – Schmerzen, Schwindel, Erschöpfung: Oft finden Ärzte für körperliche Beschwerden trotz sorgfältigster Untersuchung keine organische Ursache. Somatoforme Störungen zählen zu den häufigsten Gründen für Besuche bei Allgemein- und Fachmedizinern. Wie eine große Studie zeigt, lindert eine Kurzzeittherapie derartige Symptome zuverlässiger als die Standardbehandlung gemäß der aktuellen Leitlinien: Eine zwölfstündige Psychotherapie bessert sowohl die Beschwerden als auch die Lebensqualität der Patienten – und sie kostet weniger. Auf dem Deutschen Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie vom 23. bis 26. März 2011 in Essen stellen Experten die Studienergebnisse detailliert vor.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schon im Alter von 15 bis 29 Jahren leidet laut einer aktuellen Analyse der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) jeder zehnte Bundesbürger an einer somatoformen Störung, die chronisch zu werden droht. Sie sind Schätzungen zufolge für bis zu 30 Prozent aller Besuche bei Hausärzten verantwortlich. Bis zur richtigen Therapie vergehen oft Jahre. "Seelisch bedingte körperliche Beschwerden bedeuten für Patienten ähnlich viel Leid wie organisch verursachte Erkrankungen", erläutert Professor Dr. med. Peter Henningsen, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum rechts der Isar in München. Die vergebliche Suche nach den Auslösern schüre zudem Ängste und das Gefühl, sich nicht mehr auf seinen Körper verlassen zu können. "Die Beschwerden schränken die Menschen im Alltag stark ein und bergen das Risiko für eine Depression, da sich die Betroffenen oftmals auch sozial zurückziehen", ergänzt Professor Henningsen. Zudem verursachen Untersuchungen und Behandlungsversuche beträchtliche Kosten für das Gesundheitssystem.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass eine speziell entwickelte Psychotherapie selbst gegen schwere somatoforme Störungen hilft, zeigt die an sechs deutschen Kliniken durchgeführte PISO-Studie. PISO steht für Psychodynamisch-Interpersonelle Therapie bei somatoformen Störungen. Die 208 Teilnehmer litten seit durchschnittlich zehn Jahren im Mittel an zehn Symptomen wie Schmerzen, Schwindel, Müdigkeit oder Reizdarm. Eine Hälfte der Patienten wurde gemäß den aktuellen Leitlinien für somatoforme Probleme ausführlich informiert und beraten. Die übrigen unterzogen sich der sogenannten Psychodynamisch- Interpersonellen Therapie: In zwölf wöchentlichen Sitzungen klärten Psychotherapeuten die Patienten über die Hintergründe psychosomatischer Erkrankungen auf, schulten sie im Umgang mit ihren Beschwerden oder zeigten ihnen Entspannungstechniken.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Anfangs wirkten beide Methoden. Aber während diese Entwicklung in der konventionell behandelten Gruppe bald stehenblieb, besserten sich die Symptome und die Lebensqualität der übrigen Patienten auch noch neun Monate nach der Therapie. In der Standardbehandlung blieb der Anteil der Teilnehmer mit einer schweren Depression konstant. In der PISO-Gruppe sank er von 44 auf 26 Prozent. Während der Nachbeobachtung ging auch die Zahl der Arztbesuche zurück. "Selbst Patienten mit schweren somatoformen Störungen und starker Depressivität können wir mit psychosomatischen Therapieansätzen gut behandeln", bilanziert Professor Henningsen im Vorfeld des Kongresses. Jedoch gebe es bei dieser Patientengruppe noch erhebliche Probleme in der Versorgung: "Bis zur richtigen Therapie vergeht unnötig viel Zeit. Eine engere Zusammenarbeit von somatischer und psychosozialer Medizin könnte die Beschwerden früher lindern", betont Psychosomatiker Henningsen, der zusammen mit europäischen Kollegen Vorschläge für eine bessere Versorgung erarbeitet. Ausführliche Ergebnisse der PISO-Studie stellen die Forscher auf dem Deutschen Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie vom 23. bis 26. März 2011 in Essen vor.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Terminhinweise:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deutscher Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 23. bis 26. März 2011, Congress Center Essen (Eingang West)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kongress-Pressekonferenz:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Donnerstag, 24. März 2011, 12.45 bis 13.45 Uhr, Konferenzraum N (Congress Center Süd, Essen) Eines der Themen: Körperbeschwerden ohne Befund: eingebildete Krankheit oder echtes Leiden?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;State of the Art: Das Fibromyalgiesyndrom - eine somatoforme Störung?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Donnerstag, 24. März 2011, 11.00 bis 12:30 Uhr, Congress Center Süd, Saal Deutschland&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Symposium: Chronischer Schmerz und Traumatisierung: Hintergründe, Zusammenhänge und Therapiemöglichkeiten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Donnerstag, 24. März 2011, 18.00 bis 19.30 Uhr, Congress Center West, Saal New York&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;State of the Art: Somatoforme Störungen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Freitag, 25. März 2011, 11.00 bis 12.30 Uhr, Congress Center Süd, Saal Rheinland&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Symposium: Die PISO-Studie - eine psychosomatische Intervention bei somatoformen Störungen: ausgewählte Ergebnisse &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Freitag, 25. März 2011, 18.00 bis 19.30 Uhr, Congress Center West, Saal Mailand&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Symposium: Moderne Bildgebung: Psychische Prozesse sehen, verstehen und in die Therapie integrieren &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Freitag, 25. März 2011, 18.00 bis 19.30 Uhr, Congress Center Süd, Saal Deutschland&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Pressekontakt für Rückfragen:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Deutscher Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Pressestelle Anne-Katrin Döbler, Christine Schoner Postfach 30 11 20, 70451 Stuttgart,&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel: 0711 8931-573; Fax: 0711 8931-167&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='mailto:schoner@medizinkommunikation.org'&gt;schoner@medizinkommunikation.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;lt;&lt;a href='http://www.deutscher-psychosomatik-kongress.de'&gt;www.deutscher-psychosomatik-kongress.de&lt;/a&gt;&amp;gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-2096830850380228322?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/2096830850380228322/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/03/psychotherapie-bei-somatoformen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2096830850380228322'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2096830850380228322'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/03/psychotherapie-bei-somatoformen.html' title='Psychotherapie bei somatoformen Störungen wirksamer als medizinische Standardbehandlung'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-4305473969974267006</id><published>2011-03-02T11:23:00.001+01:00</published><updated>2011-03-02T11:23:27.665+01:00</updated><title type='text'>Cannabis-Konsum erhöht Risiko von Psychosen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Haschisch spielt bei der Entstehung der Krankheit eine Rolle &lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Maastricht (pte/02.03.2011/10:00) - Cannabis-Konsum als Teenager oder junger Erwachsener erhöht das Risiko von Psychosen. Zu diesem Ergebnis ist ein Wissenschaftlerteam unter der Leitung von Jim van Os von der Universiteit Maastricht &lt;a target='_blank' href='http://maastrichtuniversity.nl'&gt;http://maastrichtuniversity.nl&lt;/a&gt; gekommen. Die Forscher begleiteten 1.900 Personen über einen Zeitraum von zehn Jahren. Obwohl der Zusammenhang längst bekannt ist, war bisher unklar, ob das Haschisch die Krankheit auslösen kann. Details der Studie wurden im British Medical Journal &lt;a target='_blank' href='http://bmj.com'&gt;http://bmj.com&lt;/a&gt; veröffentlicht. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Erhöhte Wahrscheinlichkeit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;				&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die aktuellen Forschungsergebnisse weisen sehr stark darauf hin, dass der Cannabis-Konsum an erster Stelle steht und es Menschen nicht gegen die Symptome einnehmen. Die Wissenschaftler aus Holland, Deutschland, der Schweiz und Großbritannien schlossen zu Beginn der Studie alle jene Teilnehmer aus, die bereits Cannabis konsumiert oder von bestehenden psychotischen Symptomen berichtet hatten. Die Teilnehmer der in Deutschland durchgeführten Studie waren zwischen 14 und 24 Jahre alt. Sie wurden innerhalb von zehn Jahren drei Mal hinsichtlich ihres Haschisch-Konsums und psychotischer Symptome beurteilt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es zeigte sich, dass Cannabis das Risiko psychotischer Symptome deutlich erhöht. Dieses Ergebnis veränderte sich auch durch die Berücksichtigung anderer Faktoren wie dem sozioökonomischen Status, Konsum anderer Drogen sowie anderer psychischer Erkrankungen nicht. Vor drei Jahren wurde Cannabis in Großbritannien von der Regierung wieder der Klasse B zugeordnet. Wie die BBC berichtet, geschah das gegen den Rat der eigenen Experten, die argumentiert hatten, dass Haschisch nur eine untergeordnete Rolle bei der Entstehung von psychotischen Erkrankungen spiele.&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-4305473969974267006?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/4305473969974267006/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/03/cannabis-konsum-erhoht-risiko-von.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4305473969974267006'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4305473969974267006'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/03/cannabis-konsum-erhoht-risiko-von.html' title='Cannabis-Konsum erhöht Risiko von Psychosen'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-117964548872064449</id><published>2011-02-25T13:54:00.001+01:00</published><updated>2011-02-25T13:54:56.293+01:00</updated><title type='text'>Genetischer Risikofaktor für manisch-depressive Störung entdeckt</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neue Studie gibt Einblick in molekulare Prozesse bei der häufigen neuropsychiatrischen Erkrankung Die Variation in einem bestimmten Gen erhöht die Wahrscheinlichkeit, an manisch-depressiver Störung zu erkranken. Das berichtet ein internationales Forscherteam unter der Federführung von Wissenschaftlern aus Bonn, Mannheim und Jülich. Die Erkenntnis ist ein wichtiger Puzzlestein, um die Entstehung der Krankheit zu verstehen, bei der genetische Veränderungen ebenso wie Umweltfaktoren eine Rolle spielen. Ihre Ergebnisse präsentieren die Forscher in der aktuellen Online- Veröffentlichung des Fachmagazins "American Journal of Human Genetics" (doi: 10.1016/j.ajhg.2011.01.017).&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bonn / Mannheim / Jülich.&lt;/em&gt; Etwa ein Prozent der Bevölkerung leidet an der manisch-depressiven Störung, einer neuropsychiatrischen Erkrankung. Die Stimmung der betroffenen Menschen schwankt krankhaft stark zwischen Manie und Depression. In einer der größten bislang durchgeführten Studien zur Identifizierung der genetischen Ursachen dieser auch Bipolare Störung genannten Krankheit haben Wissenschaftler nun hunderttausende, häufig vorkommende Varianten im Erbgut in einer großen Zahl von Patienten und gesunden Menschen systematisch verglichen. Das Ergebnis dieser sogenannten genom-weiten Assoziationsstudie: Eine Variante des Gens Neurocan (NCAN) ist bei Menschen mit manisch-depressiver Störung signifikant häufiger als bei Gesunden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Die identifizierte Risikovariante erhöht das Risiko der Träger zu erkranken. Sie bestimmt aber nicht alleine, ob man erkrankt", sagt Sven Cichon, Professor am Institut für Humangenetik der Universität Bonn und am Institut für Neurowissenschaften und Medizin des Forschungszentrums Jülich. "Die Bipolare Störung zählt zu den sogenannten komplexen Krankheiten. Damit sie ausbricht, müssen viele genetische Risikofaktoren und auch Umwelteinflüsse zusammenkommen", so Prof. Marcella Rietschel vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Bisher waren genom- weite Assoziationsstudien bei der manisch-depressiven Störung nicht so erfolgreich wie bei anderen komplexen Krankheiten, wie z.B. dem Diabetes mellitus Typ II, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen oder der Schizophrenie. "Umso höher ist die Identifizierung des Risikofaktors im Neurocan-Gen bei der Bipolaren Störung zu werten. Wir hoffen, neue Einblicke in die molekularen Prozesse zu erhalten, die bei dieser häufigen neuropsychiatrischen Störung eine Rolle spielen", sagt Prof. Markus M. Nöthen, Direktor des Instituts für Humangenetik der Universität Bonn.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Gen Neurocan (NCAN) ist den Hirnforschern grundsätzlich bekannt: "Wir wissen, dass NCAN beim Wachstum und Zusammenhaften der Gehirnzellen eine Rolle spielt", sagt Cichon. "Dass es im Zusammenhang mit der Bipolaren Störung steht, war bisher aber nicht klar."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Untersuchungen bei Mäusen hatten außerdem ergeben, dass die genetische Information von Neurocan hauptsächlich in zwei Gehirnbereichen abgerufen wird, die als betroffene Gehirngewebe bei der Bipolaren Störung bereits bekannt sind: Cortex und Hippocampus. Erste Untersuchungen von Mäusen, bei denen das Gen Neurocan entfernt wurde, gaben Hinweise auf gewisse Einschränkungen bei kognitiven Prozessen, die nun genauer untersucht werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Wir wollen nun im Detail herausfinden, an welchen Prozessen NCAN im Gehirn beteiligt ist und wie das Vorliegen der krankheitsassoziierten Genvariante diese Prozesse stört", sind sich die beteiligten Wissenschaftler einig. Diese Erkenntnisse könnten in Zukunft bei der Entwicklung wirksamer Therapien zur Behandlung der manisch-depressiven Störung von großem Nutzen sein.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Originalpaper:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Cichon, Mühleisen et al., Genome-wide Association Study Identifies Genetic Variation in Neurocan as Susceptibility Factor for Bipolar Disorder, The American Journal of Human Genetics, (2011),&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;doi: 10.1016/j.ajhg.2011.01.017&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;lt;&lt;a href='http://www.cell.com/AJHG'&gt;www.cell.com/AJHG&lt;/a&gt;&amp;gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jülicher Institut für Neurowissenschaften und Medizin, INM-1:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;lt;&lt;a href='http://www.fz-juelich.de/inm/inm-1/index.php?index=307'&gt;www.fz-juelich.de/inm/inm-1/index.php?index=307&lt;/a&gt;&amp;gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bonner Institut für Humangenetik:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;lt;&lt;a href='http://www.humangenetics.uni-bonn.de'&gt;www.humangenetics.uni-bonn.de&lt;/a&gt;&amp;gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mannheimer Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Abteilung Genetische Epidemiologie in der Psychiatrie:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;lt;&lt;a href='http://www.zi-mannheim.de/marcella_rietschel.html'&gt;www.zi-mannheim.de/marcella_rietschel.html&lt;/a&gt;&amp;gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ansprechpartner:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prof. Dr. Sven Cichon&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel. 0228 6885 405 (Bonn), 02461 61 1791 (Jülich), &lt;a href='mailto:sven.cichon@uni-bonn.de'&gt;sven.cichon@uni-bonn.de&lt;/a&gt;, &lt;a href='mailto:s.cichon@fz-juelich.de'&gt;s.cichon@fz-juelich.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prof. Dr. Marcella Rietschel&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel. 0621 1703 6051&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='mailto:marcella.rietschel@zi-mannheim.de'&gt;marcella.rietschel@zi-mannheim.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prof. Dr. Markus M. Nöthen&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel. 0228 287 51101&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='mailto:markus.noethen@uni-bonn.de'&gt;markus.noethen@uni-bonn.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-117964548872064449?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/117964548872064449/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/02/genetischer-risikofaktor-fur-manisch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/117964548872064449'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/117964548872064449'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/02/genetischer-risikofaktor-fur-manisch.html' title='Genetischer Risikofaktor für manisch-depressive Störung entdeckt'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-3300271632528104323</id><published>2011-02-24T12:03:00.001+01:00</published><updated>2011-02-24T12:03:12.057+01:00</updated><title type='text'>Warum Menschen im Schlaf das Bewusstsein verlieren</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;MÜNCHEN (eb). Beim Übergang in den Schlaf werden offenbar neuronale Netzwerke im Gehirn umorganisiert. Diese veränderte Kommunikation zwischen Hirnregionen ist Ursache dafür, dass Menschen im Schlaf das Bewusstsein verlieren.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eben noch wach und bei vollem Bewusstsein und Sekunden später sind wir eingeschlafen. Plötzlich nehmen wir äußere Signale nur noch reduziert auf und sind uns unserer selbst nicht mehr bewusst.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was diesen Änderungen unserer Wahrnehmung zugrunde liegt, haben jetzt Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München in einer Studie geklärt, an der 25 junge gesunde Probanden teilnahmen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Untersucht wurde die Aktivität von neuronalen Netzwerken, die Gehirnregionen miteinander verbinden, wenn Menschen wach, aber in Ruhe sind.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Eine systematische Umorganisation findet statt&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Messung beim Übergang in die verschiedenen Schlafphasen zeigten, dass diese Netzwerke systematisch umorganisiert werden. So wird zum Beispiel der Hippocampus, eine für Gedächtnisprozesse wichtige Region, bereits im leichten Schlaf aus einem Netzwerk entkoppelt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Frontallappen, wichtig für höhere Steuerungsprozesse, wird mit zunehmender Schlaftiefe sogar ganz aus diesem Netzwerk ausgeschlossen, wie es in einer Mitteilung des Institutes heißt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dagegen nehmen Verbindungen zum neuronalen Aufmerksamkeitsnetzwerk nur teilweise ab - möglicherweise um auf alarmierende Außenreize noch reagieren zu können.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese veränderte Kommunikation zwischen Hirnregionen, die mit selbstreflektorischem Verhalten, planendem Handeln und Selbstwahrnehmung assoziiert sind, könne als ursächlich für unseren Bewusstseinsverlust im Schlaf angesehen werden, so das Institut (&lt;a target='_blank' href='http://cercor.oxfordjournals.org/content/early/2011/02/17/cercor.bhq295.abstract?sid=22231100-258e-407c-bc33-222f3c659474'&gt;Cerebral Cortex 2011 online&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Äußerlich betrachtet ist der Schlaf für Menschen ein passiver Vorgang. Doch für das Gehirn und den ganzen Organismus ist er ein Zustand mit veränderter Aktivität. Denn das Gehirn ist im Schlaf zwar weniger aktiv, stellt seine Aktivität jedoch nicht völlig ein.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nervenzellen stehen dabei organisatorisch in verschiedenen Netzwerken aktiv miteinander in Verbindung. Diese Netzwerke sind durch die funktionelle Magnetresonanztomografie nachweisbar und beruhen auf langsamen (weniger als 0,1 Hz), spontanen Signalschwankungen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Teil der anatomischen Verknüpfung geht verloren&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Von den vielen gleichzeitig aktiven Ruhenetzwerken des menschlichen Gehirns untersuchten die Münchner Forscher das "Default Mode Netzwerk" und ein im spontanen Zeitverlauf gegenläufiges Netzwerk.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Beide Netzwerke sind bei Menschen im wachen Zustand eng aneinandergekoppelt und stehen für verschiedene Aufmerksamkeitsprozesse: Das "Default Mode Netzwerk" unterstützt eher nach innen gerichtete Aufmerksamkeitsvorgänge, das gegenläufige Netzwerk dagegen eher die Verarbeitung von Außenreizen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ohne zusätzliche Stimulation verhalten sie sich zeitlich gegenläufig, das bedeutet: hohe Messsignale des einen Netzwerks treten meist während niedriger Signale des anderen Netzwerkes auf und umgekehrt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Münchner Wissenschaftler entdeckten, dass sich beide Netzwerke während des Einschlafprozesses selbst verändern und auch ihre strenge Gegenläufigkeit abnimmt. Das "Default Mode Netzwerk" verlor je nach Schlafstadium einen Teil seiner anatomischen Verknüpfungen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor allem Teile der Hippocampus-Formation lösten sich bereits im leichten Schlaf aus dem Netzwerk. Der präfrontale Kortex verlor mit zunehmender Schlaftiefe ebenfalls seine Verbindung zum Netzwerk.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bedeutung für die Interpretation des MRT&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Reduziert - jedoch bis in den Tiefschlaf nachweisbar - zeigten sich schließlich auch Hirnregionen im posterioren Cingulum und im Precuneus, einem Teil des parietalen Kortex.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese Hirnregionen zählen zu den am dichtesten verknüpften Arealen im Gehirn. Sie stehen in Zusammenhang mit Wachheit und Bewusstsein und werden in ihrer Aktivität auch durch medikamentöse Sedierung beeinflusst.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die geringere Aktivität im "Default Mode Netzwerk" während des Schlafes erklärt, warum Menschen im Schlaf zu keiner bewussten Wahrnehmung fähig sind.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Gegen-Netzwerk wurde ab Schlafstadium 2 von seiner streng gegenläufigen Aktivität entkoppelt, bleibt jedoch über alle Schlafphasen vorhanden - ein wichtiger Hinweis darauf, dass vermutlich erst eine ausreichende Synchronisierung zwischen verschiedenen Netzwerken komplexere Funktionen ermöglicht, jedoch relevante einfache Weckreize jederzeit verarbeitet werden können.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"In der klinischen Praxis sollten diese nachgewiesenen Netzwerkänderungen im Gehirn, die bereits bei einem kurzen Einnicken auftreten, zukünftig eine besondere Berücksichtigung bei der Interpretation von MRT-Untersuchungen bei Patienten finden," fordert Dr. Philipp Sämann, Mediziner an dem Münchner Institut.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-3300271632528104323?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/3300271632528104323/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/02/warum-menschen-im-schlaf-das.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3300271632528104323'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3300271632528104323'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/02/warum-menschen-im-schlaf-das.html' title='Warum Menschen im Schlaf das Bewusstsein verlieren'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-8794688724216874253</id><published>2011-02-16T22:26:00.001+01:00</published><updated>2011-02-16T22:26:18.416+01:00</updated><title type='text'>Erwartung an die Therapie bestimmt Wirkung von Schmerzmedikamenten</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Eine Schmerztherapie wirkt deutlich besser, wenn Patienten sich viel von der Behandlung  versprechen. Haben sie dagegen keine oder gar eine schlechte Erwartung an die Therapie, wird der Schmerz nur wenig bis gar nicht gelindert. Dieses Phänomen hat Priv.-Doz. Dr. Ulrike Bingel, Neurologin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), jetzt in einem Beitrag* für die Zeitschrift Science Translational Medicine  beschrieben. Vor allem für chronische Schmerzpatienten, so Dr. Bingel, können die Erkenntnisse von großer Bedeutung sein.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;22 gesunde Probanden zwischen 20 und 40 Jahren hat die UKE- Wissenschaftlerin mehrfach für einige Sekunden einem kontrollierten Hitzereiz ausgesetzt, der zu einem mittleren bis starken Schmerz (durchschnittlich 70 auf einer Skala von 0 bis 100) führte. Während des Versuchs erhielten die Testpersonen mittels Infusion ein stark wirksames, opioidhaltiges Schmerzmittel (Remifentanil) in drei verschiedenen Bedingungen: In der ersten bekamen die Probanden das Schmerzmittel in einer "verdeckten" Infusion, rechneten also nicht mit einer Schmerzlinderung. Die Schmerzintensität sank auf etwa 60 von 100. "Wenn wir den Probanden dann in der zweiten Bedingung mitteilten, dass ihnen jetzt das Medikament verabreicht wird, verdoppelte sich der schmerzlindernde Effekt der identischen Medikamentendosierung", erklärte die UKE-Wissenschaftlerin. Die Schmerzintensität sank in der Erwartung einer Behandlung auf unter 50.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gänzlich aufgehoben dagegen wurde der schmerzlindernde Effekt des potenten Schmerzmittels, wenn den Probanden in der dritten Bedingung gesagt wurde, dass sie keine Therapie mehr erhielten und es gleich stärker schmerzen könnte. Obwohl ihnen ohne ihr Wissen weiter das Analgetikum verabreicht wurde, schnellte die Schmerzintensität wieder auf den Ausgangswert an. Dr. Bingel: "Die negative Erwartung und die Angst vor dem Schmerz haben den Effekt des Medikament vollständig zerstört. Der Schmerz war bei den Probanden genauso stark, als hätten sie überhaupt kein Medikament bekommen. "&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unterstrichen wurde dies durch zeitgleich vorgenommene Untersuchungen mit der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRT), mit der die Schmerzverarbeitung im Gehirn sichtbar gemacht werden kann. "Relevante Schaltstellen des schmerzverarbeitenden Systems (Thalamus, Insel und somatosensorischer Kortex), die wie ein Wasserstandmelder anzeigen, ob der Proband gerade viel oder wenig Schmerz aushalten muss, haben gezeigt, dass die persönliche Erwartung den Effekt des Medikaments beeinflusst." Mehr noch: Glaubte der Proband an die Wirkung der Behandlung, wurde das körpereigene schmerzhemmende System aktiviert und verstärkte so die schmerzlindernde Wirkung des von außen zugeführten Schmerzmittels. Dr. Bingel hält die neuen Erkenntnisse insbesondere für die Behandlung chronischer Schmerzpatienten für bedeutsam: "Vielen von ihnen konnte über Jahre nicht geholfen werden; sie sind verzweifelt und ängstlich, haben kein Vertrauen mehr in die Medizin. Jetzt wissen wir, dass auch die negativen Erwartungen an die Therapie deren Erfolg beeinträchtigen und die Wirkung von eigentlich potenten Schmerzmitteln ungünstig beeinflussen kann. Dies sollte bei der Auswahl der Therapie künftig stärker berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hierbei kann es schon helfen, Patienten intensiver und gezielter über ihre Erkrankung und Behandlungen aufzuklären, um positive Erwartungen zu wecken und negative zu vermeiden." Zukünftige klinische Studien sollten versuchen, die Wechselwirkung aus Medikamenten und körpereigenen Regulationsmechanismen zu optimieren, um für Patienten den maximalen Erfolg einer Therapie zu erreichen, so UKE-Wissenschaftlerin Bingel.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;*The impact of treatment expectation on drug efficacy: Imaging the Analgesic Benefit of the Opioid Reminfentanil&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-8794688724216874253?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/8794688724216874253/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/02/erwartung-die-therapie-bestimmt-wirkung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/8794688724216874253'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/8794688724216874253'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/02/erwartung-die-therapie-bestimmt-wirkung.html' title='Erwartung an die Therapie bestimmt Wirkung von Schmerzmedikamenten'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-611142424765302815</id><published>2011-02-09T13:30:00.001+01:00</published><updated>2011-02-09T13:30:19.458+01:00</updated><title type='text'>Neuartiges Verfahren zur Diagnostik von ADHS im Kindergartenalter</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Die Schätzungen fallen deutlich aus: Zwischen drei bis zehn Prozent der Kinder in der Bundesrepublik Deutschland sind von einer Aufmerksamkeits-Defizit- bzw. einer Hyperaktivitäts-Störung betroffen. Dabei tritt ADHS bei Jungen deutlich häufiger auf als bei Mädchen und äußert sich bei beiden Geschlechtern unterschiedlich. Während sich bei Mädchen ADHS verstärkt mit Aufmerksamkeitsschwierigkeiten ("Träumsuse") zeigt, tritt bei Jungen die Hyperaktivität ("Zappelphilipp") stärker hervor.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auffälligkeiten in diesen Bereichen sind häufig  Ursache für spätere schulische Probleme. Um rechtzeitig – nämlich bereits im Kindergartenalter – eine entsprechende Diagnose zu stellen, wurde von Wissenschaftlern des Zentrums für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität in Landau der "Test zur Erfassung von Aufmerksamkeit und Konzentration im Kindergartenalter" (TEA-Ch-K) entwickelt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit dem Test werden - eingebettet in eine kindgemäße Geschichte - verschiedene Varianten von Konzentration und Aufmerksamkeit erfasst:&lt;br/&gt;selektive Aufmerksamkeit,  Aufmerksamkeitskontrolle, Reaktionshemmung, Konzentration und Daueraufmerksamkeit, geteilte Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeitskontrolle. Dabei werden die Hauptwahrnehmungskanäle Sehen und Hören getrennt und zusammen angesprochen. Diese Art des Zugangs ist dabei neu. Deshalb besitzt das Testverfahren ein Alleinstellungsmerkmal.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit diesem Test wollen die Wissenschaftler wesentliche Vorläuferbedingungen erfassen, die für die Aufnahme und Verarbeitung von Informationen, das Arbeitsgedächtnis, oder für die spätere schulische Leistungsfähigkeit von Bedeutung sind. Das Hauptanliegen des Testverfahrens besteht darin, möglichst frühzeitig Hinweise dafür zu gewinnen, welche Kinder im Alter zwischen 4,0 und 6,06 Jahre eine Förderung benötigen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zur Erleichterung für die Testanwender werden Vorschläge unterbreitet, wie auf spielerische Art und Weise diese Förderung erreicht werden kann.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Testverfahren ist ein Diagnostikum für die Frühdiagnostik und kann im Kindergarten ebenso eingesetzt werden wie in der Vorschule, innerhalb der ärztlichen Praxis, der Erziehungsberatung und der Physiotherapie.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der TEA-Ch-K ist wissenschaftlich gesichert: Die Zuverlässigkeit, die Gültigkeit und die Objektivität sind nachgewiesen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Verfahren ist beim Verlag Pearson Clinical and Talent Assessment&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Frankfurt/Main) erhältlich&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&amp;lt;&lt;a href='http://shop.pearsonassessment.de/index.php/cat/c161_TEA-Ch-K.html'&gt;http://shop.pearsonassessment.de/index.php/cat/c161_TEA-Ch-K.html&lt;/a&gt;&amp;gt;).&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kontakt:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prof. Dr. Reinhold S. Jäger&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität Koblenz-Landau Bürgerstraße 23&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;76829 Landau&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Telefon: 06341-280-32175&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fax: 06341-280-32166&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-mail: &lt;a href='mailto:jaeger@zepf.uni-landau.de'&gt;jaeger@zepf.uni-landau.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;lt;&lt;a href='http://www.zepf.uni-landau.de'&gt;www.zepf.uni-landau.de&lt;/a&gt;&amp;gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-611142424765302815?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/611142424765302815/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/02/neuartiges-verfahren-zur-diagnostik-von.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/611142424765302815'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/611142424765302815'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/02/neuartiges-verfahren-zur-diagnostik-von.html' title='Neuartiges Verfahren zur Diagnostik von ADHS im Kindergartenalter'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-3770533148227441268</id><published>2011-02-03T13:34:00.001+01:00</published><updated>2011-02-03T13:34:37.358+01:00</updated><title type='text'>Einzigartige Anlaufstelle für Schwindelpatienten in München</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;BMBF-Staatssekretär Braun: "Interdisziplinäre Zusammenarbeit von Medizinern ermöglicht umfassende Diagnose und Therapie"&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Dr. Helge Braun, hat am heutigen Donnerstag die Schwindelambulanz des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) für Schwindel, Gleichgewichts- und Augenbewegungsstörungen an der Ludwig-Maximilians-Universität München eröffnet. "Mit der interdisziplinären Schwindelambulanz startet bereits heute das Herzstück dieses Zentrums, das erst im November 2009 gegründet wurde. Diese Geschwindigkeit ist beeindruckend und zeigt das große Engagement, mit dem das Team um Prof. Thomas Brandt diese Aufgabe vorantreibt", sagte Braun.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schwindel ist nach Rücken- und Kopfschmerzen das dritthäufigste Symptom, das von Patienten bei der ärztlichen Untersuchung genannt wird. Etwa jeder fünfte Erwachsene klagt über Schwindelgefühle und Gleichgewichtsstörungen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dabei sind Frauen etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer und ältere Menschen häufiger als junge. Schwindel ist ein Symptom, unter dem die Betroffenen eklatant leiden und das die Lebensqualität erheblich einschränken kann. Dennoch besteht eine medizinische Unter- und Fehlversorgung. Grund dafür sind die vielfältigen möglichen Ursachen einer Schwindelerkrankung. Sie reichen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Migräne und Störungen der Informationsverarbeitung im Gehirn bis zu somatischen Formen ohne organische Ursache. "Weil in der neuen Münchener Ambulanz Mediziner unterschiedlicher Fachrichtungen zusammenarbeiten, wird vielen Schwindelpatienten eine umfassende Diagnose und Therapie ihrer Beschwerden ermöglicht. Das kann ein Rettungsanker sein in einer oftmals jahrelangen Odyssee von Facharzt zu Facharzt", betonte Braun.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Ludwig-Maximilians Universität München war 2009 im BMBF-Wettbewerb um Integrierte Forschungs- und Behandlungszentren (IFB) mit ihrem Konzept als eines von mittlerweile acht IFBs erfolgreich und wird bis 2014 vom BMBF mit bis zu 25 Millionen Euro unterstützt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mit den Integrierten Forschungs- und Behandlungszentren schafft das BMBF neue Strukturen: Mit einem IFB wird in bedeutenden Krankheitsbereichen der nachhaltige Aufbau eines die Forschung und die Versorgung umfassenden Zentrums zu einem gemeinsamen Schwerpunkt gestärkt. Indem traditionelle Fachgrenzen überwunden werden, kann in einem IFB interdisziplinär auf hohem Niveau gearbeitet werden. Ziel ist auch die Verbesserung der Nachwuchsförderung, um hochqualifizierte Expertinnen und Experten in Deutschland auszubilden, zu binden und den Forschungsstandort Deutschland zu stärken.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Deutschland hat das BMBF bereits acht Integrierte Forschungs- und Behandlungszentren etabliert, die folgende Schwerpunkte haben: Zentrum für Schlaganfallforschung an der Charité Berlin, das IFB Transplantation an der Medizinischen Hochschule Hannover, das Center for Chronic Immunodeficiency an der Universität Freiburg, das IFB Adipositas- Erkrankungen an der Universität Leipzig, das IFB Sepsis und Sepsisfolgen an der Universität Jena sowie das Thrombosezentrum an der Universität Mainz und das IFB Prävention der Herzinsuffizienz und ihrer Komplikationen an der Universität Würzburg.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute wurde auch die Broschüre "Der Schwindel. Forschung – Diagnose – Therapie" veröffentlicht. Sie entstand in enger Zusammenarbeit mit den Expertinnen und Experten des IFB München und steht zum Download bereit unter:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href='http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/2589.php'&gt;www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/2589.php&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-3770533148227441268?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/3770533148227441268/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/02/einzigartige-anlaufstelle-fur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3770533148227441268'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/3770533148227441268'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/02/einzigartige-anlaufstelle-fur.html' title='Einzigartige Anlaufstelle für Schwindelpatienten in München'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-7133587158641194192</id><published>2011-02-02T12:32:00.001+01:00</published><updated>2011-02-02T12:32:02.240+01:00</updated><title type='text'>Depressionen: Jugendliche haben oft Rückfälle</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;DURHAM (mut). Depressive Jugendliche brauchen langfristige Betreuung: Denn jeder Zweite wird nach einer überstandenen Depression erneut schwermütig.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei den meisten Jugendlichen klingt eine Depression rasch wieder ab, fast unabhängig von der Therapie. Allerdings hält die Remission nicht immer lange an: In einer aktuellen Studie kam es bei 47 Prozent der Teilnehmer binnen fünf Jahren erneut zu einer depressiven Episode, berichten US-Forscher (&lt;a target='_blank' href='http://archpsyc.ama-assn.org/cgi/content/abstract/archgenpsychiatry.2010.150v1'&gt;Arch Gen Psych online&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vor allem zwei bis drei Jahre nach einer Episode steigt die Rezidivrate stark an. Die Forscher raten daher, in dieser Zeit verstärkt auf Symptome zu achten. Auch einige Sitzungen Verhaltenstherapie zur &lt;a title='ABC des Gesundheitswesens|Ihr Glossar mit wichtigen Stichworten für den Praxisalltag' href='http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/gp_specials/abc_gesundheitswesen/article/564722/praevention.html'&gt;Prävention&lt;/a&gt; seien dann eine Option.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der Studie hatten knapp 440 Jugendliche etwa ein halbes Jahr lang eine Therapie mit Fluoxetin, eine Verhaltenstherapie, beides oder Placebo erhalten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Therapieerfolg war in allen aktiven Therapiegruppen ähnlich gut: Die Remissionsraten lagen nach neun Monaten bei 55 bis 60 Prozent (Placebo: 48 Prozent). Patienten ohne Remission unter Placebo wurden schließlich auf eine aktive Therapie umgestellt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Forscher schauten nun, was mit den Teilnehmern in den nächsten fünf Jahren geschah. In dieser Zeit erholten sich praktisch alle Jugendlichen von der ursprünglichen Episode, aber bei 57 Prozent der Mädchen und 33 Prozent der Jungs gab es Rezidive.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer gut auf die ursprüngliche Therapie angesprochen hatte, hatte seltener Rückfälle als bei schlechtem Ansprechen (43 vs. 68 Prozent). Die Autoren raten daher, bei mangelndem Erfolg rasch auf eine andere Therapie oder eine Kombination zu wechseln.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-7133587158641194192?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/7133587158641194192/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/02/depressionen-jugendliche-haben-oft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7133587158641194192'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7133587158641194192'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2011/02/depressionen-jugendliche-haben-oft.html' title='Depressionen: Jugendliche haben oft Rückfälle'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-2391213330394502875</id><published>2010-12-23T10:59:00.001+01:00</published><updated>2010-12-23T10:59:33.094+01:00</updated><title type='text'>Versteckte Unterstützung hilft am besten</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Psychologe: Glaube an den anderen kann Wunder wirken&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Duluth/Bern (pte/20.12.2010/06:05) - Wer dringend Unterstützung braucht, stößt sich oft ausgerechnet an den Menschen, die ihm helfen wollen. Bewusst erfahrene Hilfeleistung kann Menschen verletzlich und ängstlich machen, während unsichtbare Hilfe stärkt und besänftigt. Das berichten Forscher der Universität Minnesota &lt;a target='_blank' href='http://www1.umn.edu'&gt;http://www1.umn.edu&lt;/a&gt; in der Zeitschrift "Psychological Science". &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Vereinnahmung ist kontraproduktiv&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;				&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Forscher ließen 85 Paare vor laufender Videokamera darüber diskutieren, was sie gerne in ihrer Beziehung ändern würden. Einem Partner wies man dabei an, den anderen durch Bestärkung oder Interessensbekundung zu unterstützen. Geschulte Beobachter sahen das Video und entschieden, ob die Hilfe jeweils sichtbar war oder nicht. Diejenigen, die unsichtbare Hilfe empfangen hatten glaubten zwar, sie hätten weniger Unterstützung bekommen. Gleichzeitig waren sie jedoch weniger wütend oder ängstlich als diejenigen, bei denen die Hilfe offensichtlich war. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Für den Berner Entwicklungspsychologen August Flammer &lt;a target='_blank' href='http://www.psy.unibe.ch'&gt;http://www.psy.unibe.ch&lt;/a&gt; ist dies der Hinweis darauf, dass sich Menschen nicht gerne vereinnahmen lassen, auch wenn dies durch Unterstützung geschieht. "Spüre ich, dass jemand mit seiner Liebenswürdigkeit oder Anstrengung sein eigenes Ziel verfolgen will, so hat diese Hilfe oft den genau umgekehrten Effekt", so der Experte gegenüber pressetext. "Reaktanz" heißt dieses Prinzip in der Verhaltenspsychologie. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Verliebte können plötzlich malen &lt;br/&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;Gleichzeitig gehe es im Experiment jedoch auch um den Glauben an sich selbst, im Fachterminus die "Selbstwirksamkeit". "Menschen bringen dann die beste Leistung, wenn sie sich selbst leicht überschätzen. Das macht sie kompetent, unternehmungslustig und zufrieden mit sich selbst. Den meisten gelingt das auch. Wer sich hingegen selbst realistisch einschätzt oder sich gar unterschätzt, zeigt viel eher depressive Tendenzen", erklärt Flammer. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die beste Hilfe liefert deshalb derjenige, der dem anderen mit viel Empathie Akzeptanz und realistisches Vertrauen in dessen Fähigkeiten vermittelt. "Es geht darum, dem anderen ein klein wenig Vorschuss zu geben. Ein Extrembeispiel dafür sind Verliebte. So mancher, der spürt dass seine Partnerin an ihn glaubt, wird plötzlich kreativ und malt etwa Bilder", veranschaulicht der Experte. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Zuviel Lob senkt den Selbstwert&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;				&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wie wichtig die Form der Hilfeleistung ist, ist auch Schmerzmedizinern bekannt. Wer als Angehöriger sich allzu fürsorglich verhält und dem Patienten unangenehme Tätigkeiten stets abnimmt, meint es zwar gut, erschwert ihm jedoch langfristig das Zurechtkommen im Alltag. Depressive Tendenzen und sogar Schmerzen können sich dadurch sogar verschlimmern, haben Dresdner Forscher gezeigt. Positiv wirkt hingegen soziale und emotionale Unterstützung. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Schließlich ist Selbstwirksamkeit auch für die Pädagogik wichtig. "Soziale Handlung haben eine Bedeutung, die immer interpretiert wird. So sinkt etwa der Selbstwert von Kindern, die für eine Leistung gelobt werden, die in Wahrheit für sie eine leichte Aufgabe darstellt", so Flammer. Lob - jedoch auch Tadel - sollten daher immer richtig dosiert und angemessen sein.&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-2391213330394502875?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/2391213330394502875/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2010/12/versteckte-unterstutzung-hilft-am.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2391213330394502875'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2391213330394502875'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2010/12/versteckte-unterstutzung-hilft-am.html' title='Versteckte Unterstützung hilft am besten'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-9195045444850821225</id><published>2010-12-22T15:03:00.001+01:00</published><updated>2010-12-22T15:03:12.688+01:00</updated><title type='text'>Traum und Wirklichkeit - das sind zwei Paar Schuhe</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;BONN/FRANKFURT AM MAIN (ars). Träume werden wahrscheinlich viel weniger durch die Lebenssituation beeinflusst als häufig angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine deutsch-britische Forschergruppe.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Frankfurt sowie der Harvard Medical School hatten die Träume von taubstumm oder gelähmt geborenen Menschen mit denen von Probanden ohne Handicap verglichen. Selbst geschulte Analytiker konnten kaum entscheiden, von welcher Gruppe die jeweiligen Traumbilder stammten (&lt;a target='_blank' href='http://www.sciencedirect.com/science?_ob=ArticleURL&amp;amp;_udi=B6WD0-51PB8P7-1&amp;amp;_user=10&amp;amp;_coverDate=12%2F13%2F2010&amp;amp;_rdoc=1&amp;amp;_fmt=high&amp;amp;_orig=search&amp;amp;_origin=search&amp;amp;_sort=d&amp;amp;_docanchor=&amp;amp;view=c&amp;amp;_acct=C000050221&amp;amp;_version=1&amp;amp;_urlVersion=0&amp;amp;_userid=10&amp;amp;md5=68e46f159b1e4be769cd7841308388df&amp;amp;searchtype=a'&gt;Consciousness and Cognition, im Druck&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Studienteilnehmer führten ein Traumtagebuch, sodass innerhalb von zwei Wochen mehr als 350 detaillierte Beschreibungen zusammenkamen. Die wenigsten Träume drehten sich um die Behinderung: Die Paraplegiker gingen, rannten oder schwammen, die Taubstummen konnten hören und sprechen. Diese geträumten Fähigkeiten spiegeln wohl nicht die Sehnsucht der Behinderten wider, ihr Handicap hinter sich zu lassen: "In den Träumen der gelähmten Teilnehmer spielte das Motiv 'Bewegung' keine besondere Rolle", betont die Bonner Psychologin Dr. Ursula Voss. "Es tauchte weder häufiger noch seltener auf als bei Nichtgelähmten. Bei den taubstummen Probanden war es genauso."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Forscher baten einen Psychoanalytiker, einen Verhaltenstherapeuten, einen Psychologen und (als Fachfremden) einen Physiker, die Schlafphantasien einer der Personengruppe zuzuordnen. Das gelang ihnen unabhängig von ihrer Ausbildung nur bei einem geringen Teil. So ordneten die Tester lediglich jeden dritten Traum eines Gelähmten korrekt dieser Gruppe zu.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eventuell sieht man in Träumen nicht sich selbst, sondern eine Art menschlichen Prototypus ohne Ecken und Kanten. Das legen auch die Ergebnisse eines noch unveröffentlichten Experiments nahe: Die Forscher malten auf die Hände gesunder Versuchspersonen einen roten Fleck und frischten diese Markierung über mehrere Wochen immer wieder auf. Außerdem baten sie ihre Probanden, sich vor dem Einschlafen gedanklich mit dem Farbklecks auf ihrer Hand auseinander zu setzen. In die Träume stahl sich die Markierung dennoch nicht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-9195045444850821225?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/9195045444850821225/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2010/12/traum-und-wirklichkeit-das-sind-zwei.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/9195045444850821225'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/9195045444850821225'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2010/12/traum-und-wirklichkeit-das-sind-zwei.html' title='Traum und Wirklichkeit - das sind zwei Paar Schuhe'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-2837592248829151179</id><published>2010-12-10T11:28:00.001+01:00</published><updated>2010-12-10T11:28:58.491+01:00</updated><title type='text'>Psychotherapie-Variante bewährt sich bei chronischer Depression</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Drei von zehn Patienten mit Depression haben einen chronischen Verlauf und sind schwer therapierbar. Eine neue Psychotherapievariante war anderen Ansätzen in Studien deutlich überlegen.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;BERLIN (gvg). Chronisch verlaufende Depressionen dauern per Definition länger als zwei Jahre. Im Gegensatz zu der häufigeren episodisch verlaufenden Depression kommen Patienten mit chronischer Depression aus ihrem emotionalen Tief nicht oder kaum heraus. "Chronische Depressionen sind psychosozial stark beeinträchtigend. Sie beginnen oft früh und verursachen hohe Kosten", erläuterte Eva-Lotta Brakemeier von der Universitätsklinik Freiburg beim Psychiatrie-Kongress der DGPPN in Berlin.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Typisch für chronische Depressionen ist außer dem frühen Beginn eine häufige Assoziation mit einem frühkindlichen Trauma. Nicht in erster Linie der sexuelle, sondern vor allem der emotionale Missbrauch sei dabei relevant, so Brakemeier. Sie berichtete über verschiedene Studien, in denen 70 bis 80 Prozent der Patienten mit chronischer Depression ein psychisches Trauma in früher Kindheit erlitten hatten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Klassische Psychotherapieansätze wie die kognitive Verhaltenstherapie (CBT), die interpersonelle Psychotherapie (IPT) oder die Tiefenpsychotherapie erbrächten bei der oft komplexen emotionalen Gemengelage bei chronisch Depressiven nur unbefriedigende Therapieergebnisse, so Brakemeier. In den USA wird bei Patienten mit chronischer Depression deswegen zunehmend auf das so genannte "Cognitive Behavioural Analysis System of Psychotherapy" gesetzt, kurz CBASP.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"CBASP ist die bisher erste Psychotherapie, die spezifisch für Patienten mit chronischer Depression entwickelt wurde", betonte Brakemeier. Mit Schulungen und Vorträgen setzt sich die Expertin dafür ein, den Ansatz auch in Deutschland bekannter zu machen. CBASP ist letztlich eine Kombination aus kognitiven, verhaltenstherapeutischen und interpersonellen Elementen. Inhaltlich geht es darum, den Patienten das Erlernen neuer Beziehungen zu ermöglichen und ihnen zu zeigen, dass ihr Verhalten beim Gegenüber Konsequenzen auslöst. Zudem lernen sie, mit Angst auslösenden Stimuli umzugehen, ohne die üblichen Vermeidungstaktiken anzuwenden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Wirksamkeit des CBASP-Ansatzes wurde erstmals in einer im Jahr 2000 publizierten Studie belegt. Hier erreichte die Kombination aus CBASP und Pharmakotherapie eine für diese Patientengruppe ausgesprochen hohe Remissionsrate von 85 Prozent. In einer Pilotstudie aus Freiburg, in der CBASP und IPT direkt verglichen wurden, war die Remissionsrate bei CBASP-Therapie fast dreimal so hoch wie bei IPT. Als Konsequenz daraus laufen derzeit mehrere größere, teilweise DFG-geförderte Studien, die den CBASP-Ansatz unter deutschen Bedingungen bei größeren stationären und ambulanten Patienten untersuchen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-2837592248829151179?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/2837592248829151179/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2010/12/psychotherapie-variante-bewahrt-sich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2837592248829151179'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2837592248829151179'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2010/12/psychotherapie-variante-bewahrt-sich.html' title='Psychotherapie-Variante bewährt sich bei chronischer Depression'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-7283814009548133104</id><published>2010-12-10T11:27:00.001+01:00</published><updated>2010-12-10T11:27:02.841+01:00</updated><title type='text'>Sehnsucht nach dem Schokoriegel: Auch Gedanken können satt machen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;NEW YORK/WASHINGTON (dpa). Die genaue Vorstellung von einem Schokoriegel macht nicht dick, aber satt: Wer nur ausführlich genug an Essen denkt, bekommt nach amerikanischen Forschungsergebnissen nicht mehr Appetit, sondern weniger. Das haben Wissenschaftler der privaten Carnegie-Mellon-Universität aus Pittsburgh (US-Staat Pennsylvania) herausgefunden und berichten im Wissenschaftsjournal "Science" darüber.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bislang war nicht nur bei Laien die Auffassung weit verbreitet, dass man beim Denken an zum Beispiel einen Braten auch Appetit auf einen solchen bekommt. Auch die Mehrheit der Wissenschaftler war der Auffassung, dass beim Denken an eine Speise die gleichen neuronalen Prozesse ablaufen wie beim Essen, Riechen oder Sehen des Gerichts.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach den Ergebnissen der Pittsburgher Forscher ist es aber komplizierter: Zwar macht der flüchtige Gedanke an eine Speise Appetit, je detaillierter man sich jedoch vorstellt, sie zu essen, umso stärker schrumpft der Appetit.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Unsere Resultate zeigen, dass es grundsätzlich verkehrt ist, die Gedanken an begehrte Speisen zu unterdrücken, um seinen Appetit zu zügeln", sagte Studienleiter Carey Morewedge. Er hatte mit seinen Mitarbeitern einige Probanden gebeten, sich das Essen von Schokoladendragees vorzustellen. Andere sollten an das Einwerfen von Münzen denken, jeweils mit unterschiedlicher, aber genau festgelegter Anzahl. Anschließend wurden allen die Bonbons angeboten - wer sie vorher schon in Gedanken gegessen hatte, griff jetzt weniger zu. Die Forscher rechnen das der Gewöhnung (Habituierung) an den Appetitreiz zu.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Habituierung ist einer der fundamentalen Prozesse, die bestimmen, wie viel wir konsumieren, wann wir aufhören, und wann wir dazu übergehen, etwas anderes zu konsumieren", sagte Joachim Vosgerau, Professor für Marketing und Beteiligter an der Untersuchung. "Zu einem gewissen Grad ist die reine Vorstellung einer Erfahrung ein Ersatz für tatsächliche Erfahrung. Der Unterschied zwischen mentaler Vorstellung und tatsächlicher Erfahrung mag sehr viel kleiner sein als bisher angenommen."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a target='_blank' href='http://dx.doi.org/10.1126/science.1195701'&gt;Zum Abstract der Originalpublikation in "Science"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-7283814009548133104?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/7283814009548133104/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2010/12/sehnsucht-nach-dem-schokoriegel-auch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7283814009548133104'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/7283814009548133104'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2010/12/sehnsucht-nach-dem-schokoriegel-auch.html' title='Sehnsucht nach dem Schokoriegel: Auch Gedanken können satt machen'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-4014225399603142142</id><published>2010-12-09T11:58:00.001+01:00</published><updated>2010-12-09T11:58:00.505+01:00</updated><title type='text'>Drei Millionen Euro für die Panikforschung</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Prof. Dr. Volker Arolt (UKM) leitet Forschungsverbund / Weltweit größte Studie zu Panikstörungen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Münster (ukm/dre).&lt;/strong&gt; Der bundesweite Forschungsverbund "Psychotherapie bei Panikstörungen" wird in den kommenden drei Jahren mit insgesamt drei Millionen Euro durch das Bundministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Sprecher des Forschungsnetzwerks ist Prof. Dr. Volker Arolt, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Münster (UKM). Der Forschungsverbund wurde 2007 gegründet, jetzt erfolgt bereits die zweite Förderung in dieser Höhe durch das BMBF.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der ersten Projektphase wurde bereits eine umfangreiche Psychotherapie- Studie mit fast 370 Patienten mit Panikerkrankungen durchgeführt. Es handelt sich um die größte Studie weltweit zur psychotherapeutischen Behandlung von Panikstörungen. Hierbei wurden an mehreren Klinikstandorten in ganz Deutschland gleichzeitig Daten zur Psychophysiologie, zur zerebralen Organisation von Panik und Panikvermeidung sowie zu den genetischen Hintergründen einzelner Krankheits- aber auch Therapiemechanismen erhoben. "Während der zweiten Projektphase wird nun erneut ein großes und an sechs Zentren in Deutschland organisiertes Psychotherapie-Projekt durchgeführt. Die bereits begonnenen Untersuchungsvorhaben auf der Ebene der Psychophysiologie, der Bildgebung und der Genetik werden jedoch noch deutlich intensiviert und durch zusätzliche psychobiologische Studien bereichert. Gleichzeitig werden die in der ersten Studie gesammelten ungemein vielfältigen Informationen in einem umfangreichen datenanalytischen Ansatz ausgewertet", erklärt Prof. Arolt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Panikerkrankungen gehören zu den häufigsten und meisten in das Leben eingreifenden Angsterkrankungen.&lt;/strong&gt; Psychotherapeutische und medikamentöse Interventionen bringen eine gewisse Hilfe, führen jedoch häufig noch nicht zu einer vollständigen und langfristigen Beschwerdefreiheit. Außerdem werden viele der therapeutischen Mechanismen sowohl auf der psychologischen wie neurobiologischen Eben noch nicht verstanden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die bisherige gemeinsame Arbeit im Forschungsverbund habe bereits viel zum besseren Verständnis und zur Therapie der Panikstärung beigetragen. Diese Arbeit könne nun fortgesetzt werden, so Prof. Arolt: "Es ist zu erwarten, dass diese weltweit größte Studie zur Psychotherapie der Panikerkrankung und ihre derzeit in Angriff genommene umfangreiche Erweiterung die psychotherapeutische und pharmakologische Therapie der Panikerkrankungen grundlegend beeinflussen werden."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Informationen zum Forschungsverbund:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;				&lt;a href='http://www.paniknetz.de'&gt;www.paniknetz.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kontakt:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Prof. Dr. Volker Arolt&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Universitätsklinikum Münster Albert Schweitzer Str. 11&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;D-48149 Münster&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel.:  0251 8356604&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fax:  0251 8356988&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;e-mail: &lt;a href='mailto:arolt@uni-muenster.de'&gt;arolt@uni-muenster.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-4014225399603142142?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/4014225399603142142/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2010/12/drei-millionen-euro-fur-die.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4014225399603142142'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/4014225399603142142'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2010/12/drei-millionen-euro-fur-die.html' title='Drei Millionen Euro für die Panikforschung'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-2555613139126952939</id><published>2010-12-09T11:55:00.001+01:00</published><updated>2010-12-09T11:55:34.308+01:00</updated><title type='text'>Besser Lernen durch zerbrechliche Synapsen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Synapsen zwischen Nervenzellen werden ständig aufgebaut, verstärkt oder wieder abgebaut.&lt;/strong&gt; Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie und der Yale University haben nun das Protein SynCAM1 untersucht, das Synapsen wie eine Art Klebstoff zusammen hält. Wurde die SynCAM1-Menge experimentell erhöht, stieg die Anzahl der Synapsen - die Nervenzellen sollten mehr Wege zur Übertragung von Informationen haben. Im Verhaltenstest lernten jedoch Mäuse ohne SynCAM1 deutlich besser als Kontrolltiere. Nicht nur der Aufbau sondern auch der Abbau von Synapsen scheint essentiell für Lernen und Gedächtnis zu sein. Eine Erkenntnis, die auch für bestimmte Krankheiten interessant sein kann.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Gehirn gleicht einer Großbaustelle.&lt;/strong&gt; Ständig wachsen auf der Oberfläche von Nervenzellen neue Fortsätze. Trifft solch ein Fortsatz auf die entsprechende Struktur einer Nachbarzelle, reifen die Fortsatzenden zu einer Synapse. Erst diese Kontaktstellen machen es möglich, Informationen von einer Zelle zur nächsten zu übertragen. Ist eine vorhandene Synapse ineffizient oder wird nicht mehr gebraucht, so wird sie wieder abgebaut.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wissenschaftler sind sich einig, dass die Fähigkeiten zu lernen, zu vergessen oder sich an etwas zu erinnern, auf diesem ständigen Umbau des Gehirns beruhen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Synapsenkleber mit Funktion?&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Trotz der geringen Größe von Synapsen ist ihre Funktion mittlerweile recht gut verstanden. Dagegen sind die Entstehung von Synapsen und die daran beteiligten Moleküle nur schwer zu untersuchen. Es konnten bestimmte Proteine identifiziert werden, die die beiden Seiten einer Synapse während ihrer Reifung in Position halten. Ob diese Proteine jedoch auch die Funktion der Synapsen beeinflussen, blieb bisher ungeklärt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried und der Yale University in New Haven konnten nun einige Funktionen eines dieser Proteine aufdecken.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Das Protein SynCAM1 hält die beiden Seiten einer Synapse wie eine Art Klebstoff zusammen und wir haben uns gefragt, ob das Einfluss auf die Anzahl und die Lebensdauer der Synapsen hat", berichtet Alexander Krupp vom Max-Planck-Institut für Neurobiologie. Diesen Fragen gingen die Wissenschaftler nach, indem sie in genetisch veränderten Mäusen die Menge an SynCAM1 zeitweise erhöhten, oder das Protein ganz entfernten. Die Veränderungen, die darauf unter dem Mikroskop und in Verhaltenstests zu beobachten waren, überraschten die Neurobiologen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Ergebnisse zeigten, dass SynCAM1 nicht nur beim Aufbau der Synapsen eine Rolle spielt, sondern auch für den Erhalt von vorhandenen Synapsen wichtig ist. War die Menge von SynCAM1 künstlich erhöht, so fanden die Neurobiologen deutlich mehr Synapsen. Wurde die SynCAM1-Menge dann durch einen genetischen Trick wieder reduziert, verschwanden die zusätzlichen Synapsen wieder. Dieser Effekt war nicht nur auf die Entwicklungsphase des Gehirns beschränkt, in der sich die meisten Synapsen bilden, sondern wurde auch im erwachsenen Gehirn beobachtet.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Leichter lernen ohne SynCAM1&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Man könnte vermuten, dass Tiere mit einer erhöhten Synapsenzahl Informationen besser verarbeiten oder behalten können", erwägt Valentin Stein, einer der beiden Leiter der Studie. Doch genau das Gegenteil war der Fall – sie lernten schlechter. Ein Verhaltenstest stellte klar, dass Mäuse ohne SynCAM1 schneller lernen und sich besser erinnern können.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieses Ergebnis scheint nur auf den ersten Blick unlogisch. Mit SynCAM1 werden zwar mehr Synapsen gebildet. Sie sind jedoch auch stabiler, sodass es schwieriger wird unnötige Verbindungen wieder aufzulösen. Die Neurobiologen vermuten daher, dass der beobachtete Unterschied in der Lernfähigkeit im Abbau ungenutzter Synapsen liegt. Ohne SynCAM1 können sich die Kontakte leichter wieder trennen. "Unsere Ergebnisse zeigen, wie wichtig auch der Abbau von Synapsen für Lernen und Gedächtnis ist", so Stein. Dies ist an sich schon ein kleiner Durchbruch. SynCAM1 könnte jedoch auch bei Krankheiten mit veränderter Synapsenbildung, wie zum Beispiel Autismus, eine Rolle spielen. Ebenso scheint eine therapeutische Bedeutung von SynCAM1, beispielsweise bei der Alzheimerschen Krankheit, nicht ausgeschlossen. Diese Aspekte werden die Wissenschaftler bei ihrer weiteren Forschung im Auge behalten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Originalveröffentlichung:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;SynCAM 1 adhesion dynamically regulates synapse number and impacts plasticity and learning Elissa M. Robbins*, Alexander J. Krupp*, Karen Perez de Arce, Ananda K.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ghosh, Adam I. Fogel, Antony Boucard, Thomas C. Südhof, Valentin Stein**, Thomas Biederer** [*,** equal contribution] Neuron, online Veröffentlichung vom 8. Dezember 2010&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kontakt:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dr. Stefanie Merker, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Max-Planck-Institut für Neurobiologie, Martinsried&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tel.: +49 89 8578-3514&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fax: +49 89 8995-0022&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;E-mail: &lt;a href='mailto:merker@neuro.mpg.de'&gt;merker@neuro.mpg.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;			&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5125311142078516005-2555613139126952939?l=praxisdrechsel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/feeds/2555613139126952939/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2010/12/besser-lernen-durch-zerbrechliche.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2555613139126952939'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5125311142078516005/posts/default/2555613139126952939'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://praxisdrechsel.blogspot.com/2010/12/besser-lernen-durch-zerbrechliche.html' title='Besser Lernen durch zerbrechliche Synapsen'/><author><name>Günter Drechsel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12020178849236656771</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='32' src='http://3.bp.blogspot.com/_fh5J6ZWe7a4/Sawy2kqSP0I/AAAAAAAAAAM/mJogzbMLqfw/S220/drechsel.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5125311142078516005.post-7622406004281030331</id><published>2010-12-09T11:54:00.001+01:00</published><updated>2010-12-09T11:54:00.448+01:00</updated><title type='text'>Trennungen: Studie zeigt, dass erst ein neuer Partner die Wunde heilt</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Zeit heilt alle Wunden:&lt;/strong&gt; Dieser tröstlich gemeinte Spruch scheint für Trennungen nicht zu gelten. Stattdessen bewirkt häufig erst eine neue Partnerschaft die endgültige Lösung von der oder dem Ex. Zu diesem Schluss kommen Psychologen der Universität Bonn in einer aktuellen Studie. Ihre Ergebnisse erscheinen in der Fachzeitschrift "Personal Relationships", sind aber bereits online abrufbar (doi: 10.1111/j.1475-6811.2010.01308.x).&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Bonner Forscher nutzten einen Trick, um den insgesamt 144 Teilnehmern ihrer Studie ins Herz zu schauen. Zum Auftakt fragten sie ihre Probanden nach fünf besonders charakteristischen Merkmalen ihrer Ex-Partner – also etwa Vorname, Lieblingsmusik, Haarfarbe oder Hobby.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dann führten die Versuchspersonen ein einfaches Computerexperiment durch:&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zunächst erschien auf dem Bildschirm nach dem Zufallsprinzip entweder eines dieser fünf Merkmale oder aber eine Eigenschaft, die mit der oder dem Ex nichts zu tun hatte. Direkt danach zeigte der Monitor ein chinesisches Schriftzeichen. Die Probanden sollten nun per Tastendruck angeben, ob sie dieses Zeichen "angenehm" oder "unangenehm" fanden. Dieses Vorgehen wurde 60 Mal wiederholt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Bei Versuchen wie diesem projizieren die Teilnehmer ihre Emotionen auf das Schriftzeichen", erklärt der Bonner Psychologe Robert Imhoff. "Genauer: Sie bewerten das Zeichen umso angenehmer, je positiver ihre Assoziation bei dem zuvor gezeigten Begriff war. Wir sprechen auch von einer Fehlzuordnung von Emotionen."&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Beispiel:&lt;/strong&gt; Hans wurde vor sechs Monaten von Britta verlassen. Im Experiment erscheint nun hin und wieder für eine knappe Zehntel Sekunde der Name "Britta" auf dem Monitor. Immer, wenn das passiert, bewertet Hans das im Anschluss gezeigte Schriftzeichen positiver. Er verrät damit, dass er immer noch an Britta hängt. Diese Fehlzuordnung erfolgt automatisch, also weitgehend ohne bewusste Kontrolle. Das geht so weit, dass der Teilnehmer etwas über sich erfahren kann, was er selbst gar nicht ahnte.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Erst wer sich vom Partner gelöst hat, kann positiv über ihn reden&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Forscher konnten so testen, was ihre Probanden implizit von ihren Ex- Partnern halten. Zusätzlich befragten sie die Teilnehmer explizit nach den Charaktereigenschaften ihrer Verflossenen – also etwa: "Mein Ex-Partner hatte viele positive Wesenszüge" oder "Mein Ex-Partner ist egoistisch". Außerdem sollten die Versuchsteilnehmer angeben, wie sehr sie mit ihrer augenblicklichen Lebenssituation zufrieden seien.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ergebnis:&lt;/strong&gt; Je positiver die implizite Einstellung zum ehemaligen Partner,
